<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695</id><updated>2011-12-29T13:32:06.548+01:00</updated><category term='PC'/><category term='Bahncardverlängerung'/><category term='Literatur'/><category term='Illusion'/><category term='Heldentum + Autobiographie'/><category term='Reisebericht'/><category term='Geschlechterkampf'/><category term='Portugal'/><category term='Unwissen'/><title type='text'>Inspiration - Transpiration - Kreativität Ausdauer - Beharrlichkeit - Neugier</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>135</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-4188466302779277273</id><published>2011-10-01T18:11:00.009+02:00</published><updated>2011-10-09T22:59:42.117+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Illusion'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unwissen'/><title type='text'>Gemüsegewicht</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der fleißige industrielle Möhrenverzehrer kennt die Supermarktgroßpackungen. 1kg Möhre im Hausgebrauch, 2kg Bio-Möhre für den Maximalmöhrengenießer, 500g Möhre für Gelegenheitsmöhristen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem die EU die Möhrennorm am 01.07.2009 abgeschafft hat, ist die 80g-Einheitsmöhre schon längst wieder passé. Ungeordnet und ohne Kontrolle wachsen und verwachsen die Rüben in verschiedenen Böden. Kleine Möhren, große Möhren, Riesenmöhren, klein und dick, groß und lang. Gurkengerade, Bananenkrumm, Schweineschwanzgeringelt. Das reinste Chaos herrscht auf europäischen Äckern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font style="font-weight:bold;"&gt;Wie verpackt man das Chaos?&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;Nahezu unabhängig von der Verpackungsgröße tritt ein hoher Aufwand beim Verpacken ein. Wie kombiniert man die Möhren am effizientesten um das angepeilte Packungsgewicht auch tatsächlich zu erzielen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine kompliziertere Ausnahme bilden relativ kleine Verpackungsgrößen. Die 100g Möhrenpackung lässt sich nach einer 70g Durchschnittsmöhre nur selten gewichtsgerecht auffüllen. Ein 110g Maxi-Exemplar zerstört sogar noch schneller die Träume jeder Eintütmaschine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück zum Normfall. Beispielhaft möchte ein niederländischer Bauer folgende Möhren in Körbe á 500g verpacken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;37 Möhren á 67g&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;31 Möhren á 68g&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;16 Möhren á 35g&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;145 Möhren á 80g&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;112 Möhren á 83g&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;67 Möhren á 107g&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;2 Möhren á 121g&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;81 Möhren á 75g&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was klingt wie eine schulische Mathematikaufgabe, an der Generationen von gemüsehassenden Heranwachsenden verzweifeln, berücksichtigt noch nicht einmal die Möhrenanatomie und sich daraus ergebende Kombinationspräferenzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Limitierung auf die Berücksichtigung des Gewichts bietet sich zunächst zum Herantasten an die Lösung des Problemes an. Voraussetzung für die dargestellten Verfahren ist das Wiegen der Einzelmöhren vor dem Verpackungsvorgang. Eine sequentielle Abarbeitung des Verpackungsgutes führt mit hoher Wahrscheinlichkeit gleich beim ersten Versuch auf eine vom Zielgewicht abweichende Verpackungsgröße. Diese Methode scheidet schnell aus, da im überwiegenden Teil das Verpackungsgewicht leicht unterschritten (Verbrauchertäuschung) oder überschritten (Ökonomischer Verlust) wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der nächste Ansatz. Die Körbe werden solange gefüllt, bis die nächste Möhre das Verpackungsgewicht übersteigen würde. Mit dieser Gemüseeinzeleinheit wird eine neue Verpackungseinheit begonnen. Bei darauffolgenden Möhren wird immer zuerst geprüft, ob sie eine bestehende Packung auf ihr endgültiges Zielgewicht ergänzen würde. So sammeln sich bald noch offene Verpackungen an, denen nur eine selten auftretende Minimalstmöhre zur Fertigstellung verhelfen könnte. Als Variation bietet sich an, das Eröffnen eines neuen Korbes bereits beim Überschreiten eines Schwellwertes durchzuführen, sodass eine Möhre durchschnittlicher Größe und häufiger Wahrscheinlichkeit die Verpackung beschließen kann. Der Nachteil des Verfahrens liegt in der variablen Anzahl an offenen Verpackungen und damit in der Dimensionierung der Speichergröße des Verpackungskontrolleinheitsmikroprozessors. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein weiterer Ansatz gruppiert immer zwei oder mehrere Möhren, die zusammen das Gewicht der Durchschnittsmöhre ergeben. Ziel der Verfahrens ist, das Sollgewicht durch die festgelegte Anzahl an Durchschnittsmöhrenpaaren zu erreichen. Aber auch hier ergeben sich Folgeprobleme. Die Suche nach der Komplementärmöhre ist nicht auf eine bestimmte Anzahl an Suchschritte definiert, wodurch eine beliebig große Anzahl an alleinstehenden Möhren vorrätig gehalten gekonnt werden müsste. Gerade bei Extremmöhrengewichten kann sich die Suche nach dem Komplementär, welches ebenfalls ein selten auftretendes Möhrenexemplar darstellt, langwierig gestalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der letzte hier beschriebene Ansatz beseitigt den Nachteil der auflaufenden, noch fertigzustellenden Fast-Voll-Verpackungen. Die Möhren werden anhand ihres Gewichtes sortiert. Die Anzahl an Gewichtsgruppen ist klar definiert, Einzelmöhren mit Gewicht über der Verpackungsgröße werden zu Kleinkinderfutter geschreddert. Die Verpackungskontrolleinheit kennt Kombinationen von Möhrengrößen, die zum Zielgewicht führen, und verpackt Möhren aus den entsprechenden Gewichtsgruppen zu einer Verpackungseinheit. Bei diesem Ansatz wird immer eine vollständige Verpackung begründet, allerdings genießt er den Vorteil, über mehrere Einzelschritte zu verfügen und dementsprechend Lagerungsmöglichkeiten zu verlangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schwierige Probleme, die die EU den Möhrenproduzenten vor zwei Jahren mit auf den Weg gab, die dem Supermarktangebot nach aber durchaus gelöst wurden. Dessen ungeachtet bleiben aber andere Fragen noch ungeklärt. Die Sortierung unter Berücksichtigung ausgeglichenen Geschlechtsverhältnissen, nationaler Sym- und Empathie oder Orangefarbverläufen hebt die Komplexität des Verpackverfahrens in noch höhere Dimensionen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-4188466302779277273?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/4188466302779277273/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2011/10/gemusegewicht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/4188466302779277273'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/4188466302779277273'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2011/10/gemusegewicht.html' title='Gemüsegewicht'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-4324662680761674120</id><published>2011-10-01T17:07:00.004+02:00</published><updated>2011-10-01T17:20:04.862+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heldentum + Autobiographie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='PC'/><title type='text'>Serienbriefe</title><content type='html'>Die Serienbrieffunktion ist für Firmen kostengünstig, für Kunden unpersönlich, bestenfalls unauffällig, manchmal ärgerlich, anderntags vorbildlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchmal ist die Post allerdings auch amüsant:&lt;br /&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 96px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-U9d1sEJ5gqE/TocvMnLQFpI/AAAAAAAAAC8/eTX7i8Ki-RM/s400/IMG_2064.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5658543350535427730" border="0" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-4324662680761674120?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/4324662680761674120/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2011/10/serienbriefe.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/4324662680761674120'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/4324662680761674120'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2011/10/serienbriefe.html' title='Serienbriefe'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-U9d1sEJ5gqE/TocvMnLQFpI/AAAAAAAAAC8/eTX7i8Ki-RM/s72-c/IMG_2064.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-1386173716171363212</id><published>2011-06-24T17:11:00.000+02:00</published><updated>2011-06-24T17:11:42.042+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Vorbild Jean-Baptiste Grenouille</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Grenouille (sprich: Gre-nu-iiiih) ist in vielen Dingen ein ganz normaler Mensch. Er erträgt Schmerzen wie ein Mensch, riecht aktiv wie ein Mensch, riecht passiv wie ein Mensch, sucht Gesellschaft wie ein Mensch. Im Frankreich der Urzeit arbeitet er sich vom Findelkind über Waisenkind, Gerbergehilfe, Parfümörgehilfe hoch, wobei er seinen jeweiligen Dienstherren nach seinem Abgang unmutwillig großes Pech einbringt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gottgläubig und menschenfreundlich wie kaum ein anderer durchzieht er sein Leben, wird von barmherzigen Träumereien durchdrungen, stellt die Seriösität wissenschaftlicher Forschungen in den Vordergrund von Frankreichs Akademikertums.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für seinen Lebenstraum braucht er für die Mithilfe 25 jungfräulicher Schönheiten nicht lange zu fragen. Begeistert geben sie sich seiner Idee hin und nach zwei Jahren kurzer Vorbereitungszeit steht er am Ende seines Wegs zu göttlicher Größe. Er präsentierte in einem interaktionellem Happening in seinem Wohnort den gelebten Gleichheitsgrundsatz, welchen später die Französische Revolte übernahm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seine heroischen Taten aus reiner Menschenliebe werden heutzutage in Buchform und Verfilmung leider verkannt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-1386173716171363212?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/1386173716171363212/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2011/06/vorbild-jean-baptiste-grenouille.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/1386173716171363212'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/1386173716171363212'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2011/06/vorbild-jean-baptiste-grenouille.html' title='Vorbild Jean-Baptiste Grenouille'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-281861065081728385</id><published>2011-06-09T13:10:00.001+02:00</published><updated>2011-06-09T13:12:36.121+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Vorbild Graham Sinclair</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Graham Sinclair ist etwas jünger und trotz schwierigerer Ausgangsbedingungen erfolgreicher als sein Vergleichspubertierender Holden Caulfield. Graham hat Probleme mit Gleichaltrigen, doch liegt es in seinem ungewöhnlichen Handaufbau. Er wird zum Gespött der Schule ohne am Grund Schuld zu sein. Er verwickelt sich in familiäre und polizeiliche Probleme, die Holden möglicherweise noch bevorstehen. Während der Ferien zieht er zu seinem Onkel nach London, um den jüngsten Entwicklungen mit einem Umgebungswechsel Rechnung zu tragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der anonymen Großstadt fällt er nicht mehr offensichtlich auf. Er fühlt sich nicht mehr als die außergewöhnliche Erscheinung, an die er gewöhnt ist. Doch als sein unentschlossener Heldenmut und seine Naivität ihn in unverschuldete Bedrängnis bringt, geht er offensiv und mutig vorwärts und nutzt seine weitgehend unbekannten Möglichkeiten, um der Stadt und ihrem Verrat zu entfliehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz der großen charakterlichen und erzählerischen Unterschiede erinnert er dennoch in vieler Hinsicht an den viel berühmteren Holden. Die Fragen an die Erwachsenenwelt, das eingebildet vollständige Verstehen der Erwachsenenwelt und der Anspruch, das Wesen der Wahrheit zu erkennen sind Widersprüche, in denen sich beide bewusst verwickeln ohne auch nur einen Punkt ernsthaft in Frage zu stellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Gegensatz zum "Fänger im Roggen" beinhaltet "Wrong Hands" (vermutlich) unnatürliche Fähigkeiten. Die Grundstimmung wechselt zwischen negativen Familienverhältnissen und positiven Persönlichkeitsentwicklungen inklusive Happy-End. Das Buch erzählt eine vielseitige Geschichte, die Graham immer wieder in neue Situationen bringt. Die frohe Phantasie und unscheinbar humorige Dialoge und Gedanken erleichtern das gemütlich entspannende Lesen trotz tiefgreifender, ernster Hintergründe.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-281861065081728385?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/281861065081728385/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2011/06/vorbild-graham-sinclair.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/281861065081728385'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/281861065081728385'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2011/06/vorbild-graham-sinclair.html' title='Vorbild Graham Sinclair'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-3628860497580490505</id><published>2011-05-11T20:49:00.004+02:00</published><updated>2011-05-11T21:04:13.354+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Vorbild "Emma"</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Emmas in der Literatur unterscheiden sich nicht im Wesentlichen, von der Möwe einmal abgesehen.  Sie gleichen sich u.a. im Geschlecht, Namen, Anzahl an Nasen, Augen, Ohren, Armen und Beinen. Doch auch weniger ersichtliche Gemeinsamkeiten finden sich schnell.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Emmas haben eine hohe Meinung von sich selbst. Sie sind etwas hochnäsig, daher lässt sich die Nasenanzahl auch leicht zählen. Von den meisten anderen Menschen halten sie nicht so viel, jedoch versuchen sie durch Einmischung dem uneigenen Lebensweg eine andere, selbstredend positive Richtung zu geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei stoßen sie durchaus auf Gegenwehr. Es wird zurückgerudert, vorgerudert, die Ruder gedreht, ins Wasser gesprungen, abgetaucht und schließlich wieder ins Ruderboot gestiegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Emmas und die Liebe.&lt;br /&gt;Sie sind anfangs davon überzeugt, dass ihr aktueller Status genau der richtige ist. Denken sie darüber nach, fallen ihnen jedoch Situationen und Gefühle ein und auf, die auf eine andere Sachlage hindeuten. Überzeugt von ihrem intuitivem Urteilsvermögen werden die Gedanken schnell wieder verworfen und durch Bestätigendere ersetzt.&lt;br /&gt;So dauert es etwas, bis sie doch ernsthafter zu zweifeln beginnen und schließlich den Mann ihrer Träume auch als diesen zu erkennen. Sie kennen ihn schon lange und nachdem sie die schlagende Erkenntnis trifft, scheint auch keine andere Konsequenz mehr möglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So enden die Emmas der Literatur glücklich und selig. Wie die Möwe.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-3628860497580490505?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/3628860497580490505/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2011/05/vorbild-emma.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/3628860497580490505'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/3628860497580490505'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2011/05/vorbild-emma.html' title='Vorbild &quot;Emma&quot;'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-3644058920174819644</id><published>2011-03-21T21:39:00.001+01:00</published><updated>2011-04-03T09:08:35.185+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Vorbild Polarwurm</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Eskimos kennen 20000 verschiedene Wörter für den Polarwurm. Zum Beispiel "Vorbild".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er ist zielstrebig und beliebig, nicht wählerisch und flexibel. Er lässt sich durch nichts aufhalten und kennt keine Skrupel. Er macht Jagd auf alle größeren Fleischmassen wie Wale, Robben, Eisbären und Menschen. Er setzt sich in einem Wesen fest, wächst und gedeiht, bohrt sich in Herz und Seele und wirft dort seine Eier aus. Der Polarwurm ist seinen Verwandten überlegen denn er wird nicht durch seinen Wirt und dessen Lebensraum limitiert. Die Spezialisierung auf eine Tierart hindert sie am Ausbreiten und der Machtübernahme, für ihn jedoch sind alle Herzen offen.&lt;br /&gt;Je nach Tiergröße kann die Wanderung bis in die Lebenspumpe etwas länger dauern und der Polarwurm erreicht seine nächste Entwicklungsstufe. Ein so genanntes Polarwurmkönigsexemplar übernimmt die Gedankensteuerung seines Wirtes und lebt fortan als Geist in fremdem Körper. Die Mensch tut gut daran, gerade die größeren potentiell übernommen Lebewesen auszurotten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch der Polarwurm hat wie jeder Bösewicht jedoch auch seine Schwächen. Er hat Mitleid mit den Eskimos, vielleicht weil sie ihm den Respekt vermitteln, den er für sich erwartet. Folglich sein Höhenflug von so einem nach Dänemark ausgewanderten, kaltherzigen, arroganten, smillabenannten, arbeitsscheuen Fräulein enttarnt und gestoppt. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-3644058920174819644?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/3644058920174819644/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2011/03/vorbild-polarwurm.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/3644058920174819644'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/3644058920174819644'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2011/03/vorbild-polarwurm.html' title='Vorbild Polarwurm'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-6366748622924269753</id><published>2011-03-01T17:53:00.010+01:00</published><updated>2011-03-01T18:14:48.839+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heldentum + Autobiographie'/><title type='text'>Küchenplanungswettbewerb</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der nächste Umzug steht bevor. Die Gestaltung der Küche bereitet mir noch Probleme. Wo soll der Kühlschrank stehen? Wo ein kleiner Sitzplatz für Kurzfrühstück? Hohe Schränke oder niedrige? Viele Fragen, kaum Antworten. Anregungen sind also sehr gerne willkommen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier findet ihr zwei Bilder, einmal ein Grundriß und einmal die Abmessungen der Küche für alle 4 Wände.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-nuuL6izZRsM/TW0m7KrMbpI/AAAAAAAAACo/od5D3kq7Ci4/s1600/K%25C3%25BCche_Aufma%25C3%259F_Wettbewerb1.png"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-nuuL6izZRsM/TW0m7KrMbpI/AAAAAAAAACo/od5D3kq7Ci4/s320/K%25C3%25BCche_Aufma%25C3%259F_Wettbewerb1.png" alt="Maße" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-m0aSvJD5mQ4/TW0nAFxZDRI/AAAAAAAAACw/IMmHq9bSg-8/s1600/K%25C3%25BCche_Aufma%25C3%259F_Wettbewerb2.png"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-m0aSvJD5mQ4/TW0nAFxZDRI/AAAAAAAAACw/IMmHq9bSg-8/s320/K%25C3%25BCche_Aufma%25C3%259F_Wettbewerb2.png" alt="Grundriß" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Ihr könnt analog malen, autocadden, painten, visioen. Grundrisse, textuelle Beschreibungen, 3D-Animationen oder Froschperspektiven. Was bei mir eingeht, wird - Einverständnis vorausgesetzt - auch hier präsentiert. Also seid kreativ und fleißig.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wer letztendlich am dichtesten am eingebauten Ergebnis liegt, hat sich eine Flasche "Meersecco" verdient!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;(Einsendeschluss für den Gewinn ist Sonntag, der 20. März. Aber auch danach sind Vorschläge herzlich willkommen.)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-6366748622924269753?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/6366748622924269753/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2011/03/kuchenplanungswettbewerb.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6366748622924269753'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6366748622924269753'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2011/03/kuchenplanungswettbewerb.html' title='Küchenplanungswettbewerb'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-nuuL6izZRsM/TW0m7KrMbpI/AAAAAAAAACo/od5D3kq7Ci4/s72-c/K%25C3%25BCche_Aufma%25C3%259F_Wettbewerb1.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-2731032465023335201</id><published>2011-02-09T22:31:00.009+01:00</published><updated>2011-02-11T23:38:29.425+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschlechterkampf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Vorbilder drei ältere Herren</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Diese drei haben sich auf unterschiedliche Weise das gleiche angenehme Leben ermöglicht haben. Möbius hat es sich durch geistige Arbeit verdient, Newton und Einstein wussten sein Werk geschickt zu nutzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie werden nun den ganzen Tag über von jungen Fräuleins bedient, dürfen nach Lust und Laune fideln, ein Pfeifchen rauchen oder sich zu einem gemütlichen Plausch über Kernphysik und Moral im Salon treffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr Ruhe wird lediglich von den erwähnten Damen zeitweilig gestört. Emotionen lassen verrückte Ideen sprießen, die sich zwanghaft ins Alt-Herren-Idyll drängen. Bevor sie jedoch die Gemeinschaft zerreißen können, werden sie mitsamt ihren Erdenkerinnen im Keim erstickt. Die Herren lernen voneinander, die Frauen jedoch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die als Mord verkannten Unglücksfälle haben jedoch noch mehr gute Seiten. Mit der Polizei erscheint willkommene unterhaltsame Abwechslung ins Haus, ehe bald schon wieder ungestört musiziert, geraucht und philosophiert werden kann.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-2731032465023335201?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/2731032465023335201/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2011/02/vorbilder-drei-altere-herren.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/2731032465023335201'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/2731032465023335201'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2011/02/vorbilder-drei-altere-herren.html' title='Vorbilder drei ältere Herren'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-7231769278222516408</id><published>2011-02-09T22:31:00.006+01:00</published><updated>2011-02-09T22:54:16.482+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heldentum + Autobiographie'/><title type='text'>Ski vs. Snowboard</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;2 Tage hieß es "Idiotenhügel" bergauf, bergab. Eleganz auf 2 Brettern trifft eingleisige Coolness.  Doch die Frage bleibt offen, welche Wahl dem Einsteiger den einfacheren Einstieg ins Wintersportleben bieten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Skifahrer.&lt;br /&gt;Er fährt langsam, verkrampft, aber stabil in kleinen Schleifen hinab. Er bewegt Arme, Beine und den Rest vom Körper und am Ende tut ihm wegen der anstrengenden Haltung alles weh. Er lernt mit der Zeit, mit gleichbleibender Sicherheit schneller zu fahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Snowboarder.&lt;br /&gt;Er fährt schnell und locker den Berg hinab, kommt aber genau so langsam unten an, weil er viel viel öfter aufstehen muss. Er benötigt die Fahrgeschwindigkeit jedoch. Seine Bewegung beschränkt sich aufs Drehen und Schaukeln des Oberkörpers. Dennoch geht es ihm bei Tagesende ebenso schmerzhaft, allerdings durch die Stürze bedingt. Das anstrengende Wiederaufstehen sorgt dann für umfassende Körperertüchtigung. Er lernt mit der Zeit, bei gleichbleibender Geschwindigkeit sicherer zu fahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-7231769278222516408?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/7231769278222516408/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2011/02/ski-vs-snowboard.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/7231769278222516408'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/7231769278222516408'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2011/02/ski-vs-snowboard.html' title='Ski vs. Snowboard'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-4947869408474603380</id><published>2011-01-22T10:50:00.003+01:00</published><updated>2011-01-23T11:47:07.135+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Vorbild Jed DeLanda</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;oder: Wie man einen erfolgreichen Bösewicht erschafft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem gleichnamigen Film hat das "2012" glücklicherweise keine Gemeinsamkeit. Es handelt weder von himalayaüberflutendem Hochwasser noch großstadtauseinanderbrechender Erdkrustenaktivität, sondern von Menschen. Von bösen Menschen, reichen Menschen, klugen Menschen, Mayamenschen. Jed gehört ein bisschen in alle Gruppen. Er ist kein guter Mensch, manchmal meldet sich sogar sein Gewissen. Er hat sich seinen Reichtum durch die Kombination aus Statistik und Aktienmarkt aufgebaut, wurde als Mayanachkomme geboren und erzogen, aber noch in der Jugend in gute amerikanische Kleinstadtpflege gegeben. Er wird als leicht autistischer Mann beschrieben, dessen Verstand aber ungetrübt arbeiten kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein Lebensweg lässt ihn in eine Situation geraten, die ihm außergewöhnliche Erfahrungen erleben lässt. Er wird auserwählt (nachdem er sich mit Nachdruck dafür eingesetzt hat), in die Vergangenheit zu reisen. Er soll ausfindig machen, warum die Mayazeitrechnung Ende Dezember aufhört und was für diesen Tag zu erwarten ist, die Prognosen deuten jedenfalls auf etwas nicht ganz so erfreuliches hin. Seine Reise ist nicht fruchtlos, mit seinen für die Zukunft (also die Gegenwart) hinterlegten Erkenntnissen gelingt es, vorerst den schlimmsten Schaden abzuwenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obgleich viele Details als eher unwahrscheinlich erscheinen, ist das Buch nicht als Fantasyroman einzuordnen. Der Autor Brian D'Amato versucht - und meistens gelingt es ihm - auch unglaubwürdige Wendungen zu erklären. Selbst die Zeitreise wird erklärt und mit Theorien hinterlegt, die sich nicht mit allgemeinem Halbwissen widerlegen lassen. Auch fehlt es in dem Buch an Übertreibungen in Kompetenzen oder Fähigkeiten. Die Dicke des Buches verrät schon, das viele Randgebiete ausführlich beschrieben werden, und das auf einem wissenschaftlichen Niveau, sodass ein breitgefächterte Erzählung auf den Leser wartet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die beiden Mittelteile des viergeteilten Romans behandeln die Vergangenheit, als die Maya noch nicht dem Untergang geweiht waren. Da endet dann auch Jeds Fachwissen, er muss in einer ungeahnten entwickelten, brutalen und fairen, ritualorientierten Zivilisation zurechtfinden. Hier darf der Autor sich wild ausleben und bereitet dem geneigten Leser eine vielseitige, bunte Geschichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jed rettet die Welt vor der Zeit. Damit ist das Buch fast zu Ende, aber die Geschichte noch nicht. Denn Jed betrachtet alle Seiten des Falles, auch das Motiv. Warum ist der Mayakalender auf ein Ende ausgelegt? Er erkennt auf seinen Untersuchungen den Hintergrund, nämlich den Schutz der Ungeborenen. Und reich, intelligent, mit seinen wissenschaftlichen Kompetenzen und einer konstruktiven Motivation, die ihn vom gewöhnlichen Weltzerstörer unterscheidet, macht er sich an das nicht näher bestimmte Werk.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-4947869408474603380?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/4947869408474603380/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2011/01/vorbild-jed-delanda.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/4947869408474603380'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/4947869408474603380'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2011/01/vorbild-jed-delanda.html' title='Vorbild Jed DeLanda'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-2326320246993605017</id><published>2011-01-07T22:45:00.000+01:00</published><updated>2011-01-07T22:45:41.305+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Vorbild Ronsard</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ronsard ist der einzige unübertriebene Darsteller der "Galgeninsel". Ein Esel, der nicht schreit, ist vermutlich gesund. Und er freut sich, über seinen befreundeten dienenden Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser hört auf den Namen Conrad Schielin, und ist neben seinem Tierplegeengagement auch als Kriminalkommisar in Lindau tätig. Und da begegnet er viel Obskurem auf einmal. Eine Reiche &amp;amp; Schöne mit eigener Bank, diktatorischem senilen Vater und Klaviervirtuosentochter sowie immer ungeliebtem Ehemann, der nicht lebt, sondern noch wohnt. Russische kahlköpfige Mafiosischränke, die neben Industrieanlagen auch den bayrischen Gammelfleischskandal exportieren, bekommen es zeitgleich mit einem heimischen Auftragsmörder zu tun, als ob sie sonst keine Sorgen mit dem Fall hätten. Der Auftragsmörder wird übrigens von einem Auto überfahren - Sachen gibts! Tja, der Ermordete hatte ein eher ungewöhnliches, aber nicht langes Leben, und dann war da noch der alte Fall auf der tatsächlich so genannten Galgeninsel. Lange her, aber dafür gibt es unfähige aber weitzurückerinnernde Polizisten, die auch noch wild durchs Hauptquartier quasseln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber gut, wenn es nicht so bemerkenswert wäre, würde kein Buch geschrieben werden, welches sowohl Unterhaltung als auch Regionalidentifikation bietet. Und um die Beschaulichkeit und Alltäglichkeit der Lindauer Provinz zu wahren, reicht ja auch ein stoischer Esel.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-2326320246993605017?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/2326320246993605017/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2011/01/vorbild-ronsard.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/2326320246993605017'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/2326320246993605017'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2011/01/vorbild-ronsard.html' title='Vorbild Ronsard'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-7704526659753279591</id><published>2011-01-05T11:50:00.001+01:00</published><updated>2011-01-05T11:50:00.519+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Vorbild Rodeon Raskolnikow</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Rodeon Raskolnikow ist ein Romantiker. Und das nicht nur, weil er nichts auf die Reihe bekommt, selbst Nichtstun kann er nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Studium - abgebrochen. Alkoholismus - abgebrochen. Arbeit - nein. Mutter und Schwester verstoßen - und wieder zurückkehren. Vergewaltigtes Mädchen auf der Straße schützen - und doch allein lassen. Selbstmordgedanken - zu wenig Courage. Mord nach langem Zögern geschafft - aber aus Versehen eine zweite Frau mitermordet. Diebesgut - nur Plunder. Und dann einfach vergraben. Ein- und Verschließen - von der Hausmagd zum Essen und Aufstehen zwingen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es läuft einfach nicht in seinem Leben. Immer wieder kommen ihm seine eigenen Gedanken und Gefühle in den Weg. Lassen ihn wanken, bis er fällt. Und das, obwohl er doch ein Mensch ist, napoleonenhaft dem Menschenmaterial überlegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst bei seiner zweiten großen Liebe - aus der ersten wurde selbstredend nichts - scheinen seine wirren Wege ihm nicht die Ziele zu verderben. Sonja ist eine minderjährige, gottgläubige Prostituierte und - wie das bei Unterschieden nun einmal ist - sehr anziehend für ihn. Gleichzeitig wird auch sein Beschützerinstinkt geweckt. Alle praktischen Pläne zum Glück (z.b. Flucht) führt er erwartungsgemäß nicht durch. Doch er sühnt für sie seine Strafe im Arbeitslager und findet dort endlich einen Lebensweg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Schuld und Sühne" wird als Kriminalroman bezeichnet, doch unterscheidet er sich gehörig von den Alte-Frauen-Krimis. Die Polizeiarbeit spielt in dem Buch nur eine untergeordnete Rolle, es wird vielmehr das Innenleben, die Gefühle und Gedanken, das Gewissen des armseligen Täters ausgebreitet. Eingepackt in den kriminalistischen Hintergrund spielt sich eine romantische Liebesgeschichte ab, an deren Ende zugleich des Verbrechens Strafe als auch des Lebens Glück steht.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-7704526659753279591?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/7704526659753279591/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2011/01/vorbild-rodeon-raskolnikow.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/7704526659753279591'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/7704526659753279591'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2011/01/vorbild-rodeon-raskolnikow.html' title='Vorbild Rodeon Raskolnikow'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-7858264104875971433</id><published>2010-11-24T20:24:00.000+01:00</published><updated>2010-11-24T20:25:00.541+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Vorbild GBR-Lehre</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;3 Bücher, 6 Auserwählte, die das Schicksal in je 3 eher männliche und eher weibliche Wesen aufteilte, ein epischer Kampf um die Menschheit. Viele Überraschungen kann man bei dieser Ausgangslage nicht erwarten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bücher der Grün-Blau-Rot-Trilogie beschreiben je eine Liebesgeschichte in dem Krieg zwischen Menschheit und Menschähnlichheit (gut) auf der einen Seite und Halbdämonen (böse) und Dämonen (noch mehr böse) auf der anderen. Schon in der Mitte des ersten Buches wird die Vorahnung unübersehbar, wie sich die Dreiertupel denn paaren werden. Und man liegt nicht falsch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um die Handlung zu verstehen empfiehlt sich das Lesen aller Bücher mit Einhaltung der Reihenfolge. Romantiker können sich auch getrost ihr Lieblingspaar heraussuchen. Die anderen beiden Bücher haben dann den identischen Spannungsverlauf (sowohl im Kampf als auch in der Beziehung), nur mit anderen Namen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bleibt am Ende noch zu sagen (oder nicht?), dass die Guten gewinnen, alle Überleben (nicht überraschend, aber bis zum Ende spannend) und die noch spannendere Spannung, auf welche Weise das dritte Glück ewig wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sucht oder zumindest sich damit anfreunden kann, dass inmitten an Action reichem Kampfgetümmel Wert auf Bemerkungen darüber gelegt werden, wie das "Mondlicht auf der Streitaxt reflektierend irgendwelche wohlgeformten Brüste beleuchtet", dem sei die Reihe durchaus empfohlen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-7858264104875971433?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/7858264104875971433/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/11/vorbild-gbr-lehre.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/7858264104875971433'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/7858264104875971433'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/11/vorbild-gbr-lehre.html' title='Vorbild GBR-Lehre'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-8486836957516487314</id><published>2010-10-19T17:58:00.002+02:00</published><updated>2010-10-19T18:56:53.095+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Illusion'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschlechterkampf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Vorbild Säufer</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In seiner Erzählung über den kurzwüchsigen Außerirdischen lässt de Saint-Exupéry den blonden Monarchnachkommen auf seiner Reise durch das Universum Begegnungen mit unterschiedlichen Charakteren durchlaufen, damit die Menschen sich in Ihnen wiedererkennen oder auch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er begegnet dem König, dem Eitlen, dem Händler, dem Laternenan- und -auszünder, einem Geographen und auch dem Säufer. Frauen gibt es dort im Weltall nicht, aber es ist nicht umsonst der Himmel dort oben das Zielideal des Lebens für viele Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich lassen sich nicht alle Menschen in diese Kategorien einteilen (es gibt ja auch noch den Fuchs oder den Bruchpiloten), aber sie decken schon weite Teile der Gesellschaft ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch König, Eitler, Händler und der Geograph eignen sich nur schwer als Vorbild. Sie sind allesamt abhängig von anderen Menschen, benötigen Anerkennung, Gehorsam, Handelspartner oder Informanten. In einem Universum, in dem man überwiegend alleine lebt, sind das keine guten Voraussetzungen. Der Mann mit der Laterne arbeitet, auch das kein gutes Vorbild. Bleibt also noch der Säufer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wehe dem, der den Säufer nur dadurch in seiner Vorbildfunktion vermutet, da sich die anderen durchs Ausschlußverfahren selbst disqualifiziert haben. Er überzeugt vielmehr durch eine Autonomie, die über die alleinige Herrschaft eines Planeten hinausgeht. Er ist in seiner Tätigkeit nicht von anderen abhängig, hat sich einen geschlossenen Kreislauf aus Handeln und Fühlen geschaffen. Dieser Mensch ist in der Lage, die Ewigkeit unbeschadet zu erreichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das schöne Buch ist für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignet. Der Autor vermischt bunt durcheinander verschiedene Stile und sprachliche Mittel, die in Etappen gelesen nicht störend auffallen, solange man die Abschnitte richtig begrenzt. Doch das aus der Geschichte ausströmende Glück lässt den Leser zufrieden zurück.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-8486836957516487314?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/8486836957516487314/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/10/vorbild-saufer.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8486836957516487314'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8486836957516487314'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/10/vorbild-saufer.html' title='Vorbild Säufer'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-8609088173531740994</id><published>2010-10-03T21:31:00.001+02:00</published><updated>2010-10-03T21:32:12.791+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Vorbild Walter Faber</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Walter Faber, der Ich-Erzähler aus Frischs "Homo Faber" gehört zu den Personen, bei denen ich die Vorbildfunktion nicht suchen brauche. Ein Mensch, der seinen Prinzipien und Ansichten konsequent zuwiderhandelt, aus geregeltem Arbeitsleben entflieht und sich unschlüssig treiben lässt sowie einschneidende Verluste neu und wiedergewonnenen Glückes hinnimmt, braucht bewundernswerte Persönlichkeit und Stärke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Walter ist als Ingenieur in der Welt unterwegs und verbreitet deutsche Arbeitsweisen. Gleichzeitig steht er anderen Exportprojekten wie der "deutschen Zigarre" skeptisch gegenüber. Dennoch besucht er als Abstecher die entsprechende Farm, und sieht -Zufall oder schriftstellerisch beeinflusst-  seinen Jugendfreund dort hängen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seine Weiterreise in die Turbinenmontagezielregion verzögert sich weiterhin durch Abstecher nach Europa und seine Lust- und Liebesreise mit einer jungen Dame. Wieder der Schriftsteller oder das Schicksal lassen die junge Frau sich als Tochter Walters herausstellen. Diesen Schlag verarbeitet er wesentlich besser als den ersten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie stirbt auf der Reise und er begegnet der Mutter, seine Jugendliebe und erste Frau von nunmehr verblichenen Zigarrenplantagenaufseher. Hier gerät sein alles erklärender und verstehender Verstand erstmals in Bredouille und vermag das Erklären und Verstehen nicht mehr zu bewältigen. Walter rettet sich schlußendlich in Alltagsarbeit und Alterskrankheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der "Homo Faber" zeichnet sich durch Unentschlossenheit und gespaltener Persönlichkeit aus. Er sucht den Ausweg aus dem Alltag, aber vermag sich doch nicht auf das Unerwartete einrichten. Höchst sympatisch durchlebt Walter die Monate mit neuen Erlebnissen und widersprüchlichen Erfahrungen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-8609088173531740994?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/8609088173531740994/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/10/vorbild-walter-faber.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8609088173531740994'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8609088173531740994'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/10/vorbild-walter-faber.html' title='Vorbild Walter Faber'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-7504064599548880017</id><published>2010-09-26T15:43:00.001+02:00</published><updated>2010-09-26T15:57:01.720+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heldentum + Autobiographie'/><title type='text'>Bettenbau</title><content type='html'>Die Anforderungen kann kein Lutz, Schwede oder Poco erfüllen. Dabei sind sie gar nicht so hoch.&lt;br /&gt;&lt;ul style="text-align: justify;"&gt;&lt;li&gt;Bett&lt;/li&gt;&lt;li&gt;max 1.55m breit&lt;/li&gt;&lt;li&gt;max 2.01m lang&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Über Preis, Aussehen oder andere unwichtige Details ist hier noch kein Wort verloren. Trotzdem scheitern die Möbelhäuser allesamt und kläglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch es gibt ja noch OBI und 4 tatkräftige Hände.&lt;br /&gt;Man nehme:&lt;br /&gt;&lt;ul style="text-align: justify;"&gt;&lt;li&gt;2 Bretter, 2m * 10cm * 2cm&lt;/li&gt;&lt;li&gt;2 Bretter, 1.25m * 10cm * 2cm&lt;/li&gt;&lt;li&gt;4 Winkel&lt;/li&gt;&lt;li&gt;4 Metallbügel&lt;/li&gt;&lt;li&gt;10 4-Kant-Hölzer 5x5cm, 15cm lang&lt;/li&gt;&lt;li&gt;und viele viele Schrauben&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Zusätzlich braucht man noch:&lt;br /&gt;&lt;ul style="text-align: justify;"&gt;&lt;li&gt;Geschick&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Sachverstand&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Schraubenzieher und Akkuschrauber&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Bohrmaschine&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Unterlegbretter&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Nun gehts los:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Füße an die Enden der Bretter schrauben&lt;br /&gt;In die Bretter und die Füße werden Löcher vorgebohrt. Von oben wird dann die Schraube durch das Brett in den Fuß gedreht. Mit dem Akkuschrauber kann die eine oder andere Schraube angezogen werden, am Ende hilft aber nur pure Manneskraft. In die Mitte der langen Bretter kommt noch einen zusätzlichen Fuß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Bett auslegen&lt;br /&gt;Mit den Füßen nach oben wird das Bett ausgelegt. Es wird 2m lang und 1.45m breit. Durch den breiten Rahmen ist für das Lattenrost genug Platz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Winkel und Metallleisten&lt;br /&gt;Die Winkel werden innen in die 4 Ecken geschraubt, die Metallbänder kommen an die Außenseite. Für die kürzeren Schrauben reicht ein Akkuschrauber fast aus, da stößt er nur manchmal an seine Grenzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Bett auf die Füße stellen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. Starkstromquellenabdeckung abschrauben&lt;br /&gt;Unvorhersehbare Probleme können auftreten, wenn der genau ausgemessene Platz durch Steckdosen, Wasseranschlüssen oder eben Starkstromquellen noch weiter verringert wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6. Darauf noch das Lattenrost und die Matratze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fertig ist ein leichtes, stabiles, formschönes, helles, selbstgebautes Bett.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gute Nacht!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-7504064599548880017?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/7504064599548880017/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/09/bettenbau.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/7504064599548880017'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/7504064599548880017'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/09/bettenbau.html' title='Bettenbau'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-3569514101667074021</id><published>2010-09-11T20:42:00.000+02:00</published><updated>2010-09-11T20:42:39.109+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Illusion'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unwissen'/><title type='text'>"Effect and Cause"</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Allseits anerkannt sind die Fakten über weibliche Migräneanfälle während männlicher Geschlechtsverkehrsvorstellungen. Bisher unergründet sind aber die Hintergründe und die Zusammenhänge, wie die ärgerlichen Krankheitsanfälle entstehen und dieses Wissen unters Volk gelangte. Doch diese werden jetzt glücklicherweise gelüftet, auch wenn die Männer davon nicht profitieren werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Migräne ist, wie Mediziner und Frauen sich einbilden, schmerzhaft für Kopf und Geist, führt zu begründeter Faulheit, Jammertum. Die Lichtempfindlichkeit bekämpfen sie mit abgedunktelten Räumen, überempfindsame Ohren mit leiser Musik, das Schwächegefühl mit Bettaufenthalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun kommt der Mann nach Hause, müde von der harten Arbeit, voller Vorfreude auf sein verdientes abendliches Mahl. Doch anstatt an ihrem Küchenspielplatz, findet er seine Liebste im Bett liegend, in der oben beschriebenen Szenerie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Musik und Schimmerlicht in eine romantische Stimmung versetzt, vom Stöhnen des vor ihm liegenden Körpers angespornt, verschiebt er sein Essen auf die Zeit nach den eheliche Pflichten, die er - zugegeben - mit Freude in Angriff nimmt. Nun folgt nach dem verpassten warmen Essen die nächste herbe Enttäuschung, denn seine Frau will AUF EINMAL sonderbarerweise nicht so wie sie sich präsentiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er zieht die Rettungsleine und tut das, was ihm noch nie enttäuschte. Er trifft seine ebenso geprellten Freunde in der Eckkneipe, sie erzählen darüber - und genau dort entsteht dann das Volkswissen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-3569514101667074021?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/3569514101667074021/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/09/effect-and-cause.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/3569514101667074021'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/3569514101667074021'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/09/effect-and-cause.html' title='&quot;Effect and Cause&quot;'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-3392717538190896235</id><published>2010-09-01T17:50:00.001+02:00</published><updated>2010-09-01T17:50:00.333+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Vorbilder Anton Chigurh und Vito Corleone</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Chigurh und Don Corleone - gemeinsam werden sie oft einfach als kriminell abgestempelt, aber von ihnen lässt sich erfahren, welche unterschiedlichen Wege zum Lebensglück führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem englischsprachigen Buch von McCarthy ist Chigurh, dessen Vorname wegen übermäßiger Einfachheit meist weggelassen wird, einer der wenigen Charakter mit auch für Fremdsprachlern verständlichen Ausdrucksweise. Aber nicht dafür soll er hier gelobt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er geht ohne weitreichende Planung vor. Er hat eine aktuelle Aufgabe, die er konsequent erledigt und sich nicht ablenken lässt. Die Konsequenz und Logik, mit der er handelt und sein Handeln begründet, findet selten auf Anerkennung. Doch es ermöglicht ihm, seinen Unfall - ein unspektukäler berufsuntypischer Verkehrsunfall - nicht nur zu überleben, sondern auch weiteren Schaden von seinem Ruf abzuwenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vito Corleone, nicht nur dem Namen nach ein Sizilianer. Er plant seine  Handlungen mit großer Voraussicht und unter Berücksichtung aller  möglichen Eventualitäten. Sein Glück (finanziell, Popularität) begründet  sich nicht auf dem Ermorden aller Menschen, die ihn belästigen, sondern  durch Abhängigkeit und den Aufbau von Freundschaften. Wenn seine Mitmenschen andere Ansichten hegen, dann verleiht er seinem Willen jedoch Nachdruck. Er behandelt alle Sorgen und Nöte, Geschäfte und Belange gleichzeitig, zum Teil auch gegeneinanderwirkend, doch jedesmal ist er am Ende der Gewinner.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beide kommen in ihrem Leben ohne Drohung aus. Vito lässt seinem Gegenüber jedoch die Möglichkeit, die Konsequenzen selbst zu überdenken, Chigurh weist direkt auf die Umunkehrbarkeit und die Folgen hin. Am Ende sind die meisten tot, entweder aus eigener Unvernunft, oder wegen Chigurhs Ansage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Gemeinsamkeit zwischen beiden Büchern ist die erfolgreiche Verfilmung zu nennen. "No Country For Old Men" hilft für das Verständnis dem in Umgangsfremdsprachen Unerfahrenen sehr viel weiter. Die Filmgeschichte ist nahe am Buch, und warum  sollte eine sehr gute und fein ausgearbeitete Handlung auch verändert werden?! Die "Der Pate"-Verfilmung ist ebenso legendär.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-3392717538190896235?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/3392717538190896235/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/09/vorbilder-anton-chigurh-und-vito.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/3392717538190896235'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/3392717538190896235'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/09/vorbilder-anton-chigurh-und-vito.html' title='Vorbilder Anton Chigurh und Vito Corleone'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-1250024001687434696</id><published>2010-08-26T16:55:00.000+02:00</published><updated>2010-08-26T16:55:00.259+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Portugal'/><title type='text'>Portugal XXII: Das Finale</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es gibt kaum einen besseren Ort, um das WM Spiel zu verfolgen, als die Hauptfanmeile im Lande des Siegers. Kritiker mögen zwar Schwierigkeiten bei der Reiseplanung anmerken, aber sie vertrauen auch nicht "El Pulpo".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachmittagliches Mittagessen mit Fleisch und Salat (mit süßem Dressing). Der eine Verdauungskräuter nennt sich hier Tequila, danach trinken wir ihn ohne verdauungsfördernden Hintergrund. Ich sehe keine halbkomatösen Torkler, obwohl viel konsumiert wird. Durch die Hitze sind sie gewohnt, nebenbei viel Wasser zu trinken. Erst zum Ende wird aus der Fanmeile ein Fussballfest, Springbrunnen und Statuen werden geentert, Gesänge durch Pyrotechnik ersetzt.&lt;br /&gt;Es ist eh nicht meine Party.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-1250024001687434696?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/1250024001687434696/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-xxii-das-finale.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/1250024001687434696'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/1250024001687434696'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-xxii-das-finale.html' title='Portugal XXII: Das Finale'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-641443237782196545</id><published>2010-08-25T16:54:00.000+02:00</published><updated>2010-08-25T16:54:00.439+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Portugal'/><title type='text'>Portugal XXI: Der Königspalast in Madrid</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Königspalast und seine Umgebung gehören zu den schönen Ecken Madrids. Der Palast ist von imposanter Größe, wenn auch recht langweilig, die Gartenanlagen drumherum größtenteils geschlossen. Der Innenhof wird durch einen Zaun vor geizigen Besuchern geschützt und andersherum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem freien Platz zwischen Palast und Gotteshaus sammeln sich Menschen aus aller Welt, unter denen nur die Engländer durch ihren Stil von weitem eindeutig benannt werden können. Lauffaule transportieren sich auf Einachsenstehmobilen durch die Gegend. Neue Techniken scheinen hier wie in Portugal schneller akzeptiert zu werden, als im kritischen Deutschland. Das sieht man auch an berührungslosen, wiederaufladbaren Papiernahverkehrsfahrkarten oder den vielen Headset-Bluetooth-Freisprech-Selbstgespräch-Telefonierern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-641443237782196545?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/641443237782196545/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-xxi-der-konigspalast-in-madrid.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/641443237782196545'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/641443237782196545'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-xxi-der-konigspalast-in-madrid.html' title='Portugal XXI: Der Königspalast in Madrid'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-6940046100142250083</id><published>2010-08-24T16:53:00.000+02:00</published><updated>2010-08-24T16:53:00.325+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Portugal'/><title type='text'>Portugal XX: Madrid</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Madrid gefällt mir nicht! Es ist einfach keine schöne Stadt. Der Verkehr ist mehr und lauter und luftverschmutzender, die Hitze wirkt noch drückender, die Leute hektischer, die Sprache aggressiver. Freilich gibt es auch tolle Ecken in Grünanlagen, wo der Cappucino 4 Euro kostet. Und die Touri-Infos sind direkt in den Bahnhöfen leicht zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Madrid treffe ich Theresa. Ihre weibliches Geschlecht verbietet ihr, Ort und Zeit zu bestimmen, obwohl sie sich hier besser auskennt. Also wähle ich auf der Karte einen Springbrunnen auf der Hauptmeile. Zur Vorbereitung stapfe ich schon mal dorthin. Um den Springbrunnen ist ein Kreisverkehr, der Brunnen selbst ist mit Bauzäunen umgeben, der Platz liegt in der Mitte von 4 U-Bahn-Stationen, am Rande sind dichte Bewaldung, Bushaltestellen oder Verkaufsbuden. Ich hätte in Spanien keinen unpassenderen Ort treffen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Adlerauge, das ich bin, finde ich sie dann bei meiner dritten Runde schon von weitem.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-6940046100142250083?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/6940046100142250083/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-xx-madrid.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6940046100142250083'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6940046100142250083'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-xx-madrid.html' title='Portugal XX: Madrid'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-1143078506438009160</id><published>2010-08-23T16:52:00.000+02:00</published><updated>2010-08-23T16:52:00.217+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Portugal'/><title type='text'>Portugal XIX: Spurensuche in Porto</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auf der Suche nach dem ganz besonderen Geschenk durchlaufe einen ganzen Tag verschieden Stadtteile. Ich gehe in jedes Spielzeuggeschäft, einen Laden für Künstlerbedarf, Kunstgalerien, einen Spielwarensupermarkt, einen Laden mit russischen Waren, jede Touristeninformation, dem Zentrum für traditionelle regionale Kunst, einem Geschäft für didaktisches Kleinkinderspielzeug, ein Geschäft, in dem verschiedene Kleinkünstler ihre Waren verkaufen. Ich durchlaufe Gassen, die Einheimische bewusst und Touristen instinktiv meiden, Gassen, wo Platzwunden mit blauem Bindfaden genäht werden und man mir doch weiterhilft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde von einem zum nächsten geschickt, am Ende bleibt kein loser Faden übrig. In fast jedem Laden wollen sie mir helfen, aber ich kenne die meisten Geschäfte, die sie vorschlagen, auch schon. Es bleibt eine vergebliche Suche.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-1143078506438009160?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/1143078506438009160/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-xix-spurensuche-in-porto.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/1143078506438009160'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/1143078506438009160'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-xix-spurensuche-in-porto.html' title='Portugal XIX: Spurensuche in Porto'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-6404495788705045309</id><published>2010-08-22T16:51:00.000+02:00</published><updated>2010-08-22T16:51:00.134+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Portugal'/><title type='text'>Portugal XVIII: Porto am und auf dem Fluss</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Reise begibt sich merklich dem Ende zu, ich habe das Gefühl, alles schon einmal gesehen zu haben. Daher überraschen und erstaunen mich die tollen Gebäude und historischen Denkmäler nicht mehr. Immerhin bauen sie die Bergbahn hier an einen Berg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was in Lagos die Grottenfahrt, ist in Porto die 6-Brücken-Tour. Dabei fällt mir auf, dass Grundstücke mit toller Aussicht und Uferlage derart unbezahlbar sind, dass es danach nur für ruinenhafte Bebauung reicht. Wir befahren den Fluss mit einem der traditionellen Neubauten. Frührer transportierten sie den Portwein in Holzfässern, heute nur noch in betrunkenen Engländern.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-6404495788705045309?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/6404495788705045309/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-xviii-porto-am-und-auf-dem.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6404495788705045309'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6404495788705045309'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-xviii-porto-am-und-auf-dem.html' title='Portugal XVIII: Porto am und auf dem Fluss'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-3697463307386618004</id><published>2010-08-21T16:48:00.000+02:00</published><updated>2010-08-21T16:48:00.360+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Portugal'/><title type='text'>Portugal XVII: Porto, die Stadt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Porto ist nicht nur auf Schwarzweißfotos grau. In der Stadt sehe ich erstmals 40°C auf dem Thermometer, vorher bin ich allerdings auch keinem begegnet. In meiner Vorstellung liegt Porto mit großem Hafen am Meer, aber die Altstadt ist direkt am Fluss ausgerichtet. Nur am Stadtrand, zu dem sie sich erst in der Neuzeit hin ausgebreitet hat, trifft sie auf Atlantik und besitzt dann doch auch einen Industriehafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Porto gibt es wieder eine Museums- und Nahverkehrskarte. Der Unterschied zur Hauptstadt ist aber deutlich in Qualität und Größe zu erkennen, doch es gibt auch einige wenige Highlights. Etwa den Pavillon des Wassers - wesentlich interessanter als das Haus des Portweines - in dem ich mit kindlicher Begeisterung die verschiedene Experimente rund ums kalte Nass versuche, sehr zur Belustigung des durchgehend weiblichen, jungen, hübschen Personals. Ich bin der einzige Gast.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-3697463307386618004?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/3697463307386618004/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-xvii-porto-die-stadt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/3697463307386618004'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/3697463307386618004'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-xvii-porto-die-stadt.html' title='Portugal XVII: Porto, die Stadt'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-2240575326505324079</id><published>2010-08-20T16:47:00.000+02:00</published><updated>2010-08-20T16:47:00.047+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Portugal'/><title type='text'>Portugal XVI: Furadouro</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Da die arbeitsfreien (wohl nicht erzwungen) Wochenenden den Unternehmungsplänen Steine in den Weg legen, verbringe ich ein Strandwochenende in Ovar bzw Ovars Strand Furadouro. Die Juhe liegt genau zwischen beiden Orten, mehrere Kilometer von allem entfernt im Pinienwald. Aber sie hat einen Pool und kaum Gäste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine von den Sommerschuhen geschundenen Füßen verpacke ich in die Stiefel, die am Strand dann um den Hals gewickelt werden. Baden ist wegen Wellengang sowieso verboten, aber es bleiben Cafés, kleine Bars, Restaurants, die Promenade oder illegales Molenbesetzen. Eigentlich bin ich nur am Essen und warten, dass die Sonne untergeht und den Himmel in wunderschöne Farben taucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Furadouro besteht fast nur aus dem Weg am Strand und einer Hauptstaße mit allen Geschäften, die auch nach Ovar führt. Auf dieser Straße wird sich ein Multibanco-Automat befinden, mit Geldabheben hatte ich in Portugal noch nie Probleme.&lt;br /&gt;Ich laufe die Geschäfte entlang, halte Ausschau nach links und rechts, aber nichts zu finden. Weg zurück, immer noch nichts. Ein kurzer Abstecher in die anderen Seitenstraßen, aber das stellt sich schnell als Irrweg heraus.&lt;br /&gt;Freunde und Helfer können leider kein Englisch, aber sie diskutieren mehrere Minuten bis sie mir bestätigen: irgendwo auf der Straße gäbe es einen Geldautomaten. Ich bin erleichtert, meine weiteren Essaufenthalte finanzieren zu können und begehe den bekannten Weg mit erhöhter Wachsamkeit. Wieder nichts.&lt;br /&gt;Etwas abseits im Ort befindet sich die Touri-Info, meine nächste Anlaufstelle. Dort sitzt gerade auch einer der Polizisten, und ohne viel Worte verständigen sich der Informand und der Gesetzeshüter über den dämlichen Besucher, der nicht einmal in der Lage ist, einen Geldautomaten zu finden. Doch der Touri-Info-Mann (er spricht auch kein Englisch), nimmt in Ruhe Schlüssel, Portemonee und Handy, bedeutet dem Polizisten den Raum zu bewachen und mir, in sein Privatauto einzusteigen, mit dem er mich in die Fußgängerzone direkt vor den Automaten fährt. Er war wirklich versteckt hinter umliegenden Sonnenschirmen. Er wartet so lange, bis ich tatsächlich Geld ausgehändigt bekomme, sonst hätte er mich noch zum nächsten Automaten am Campingplatz gefahren.&lt;br /&gt;Bei solcher Freundlichkeit bin ich sprachlos vor Dankbarkeit, bekomme dennoch ein vielsprachiges 'Obrigado' heraus.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-2240575326505324079?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/2240575326505324079/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-xvi-furadouro.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/2240575326505324079'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/2240575326505324079'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-xvi-furadouro.html' title='Portugal XVI: Furadouro'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-7422304364770793988</id><published>2010-08-19T16:46:00.000+02:00</published><updated>2010-08-19T16:46:00.035+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Portugal'/><title type='text'>Portugal XV: Märchengarten</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein wenig abseits des Innerortes hat vor 100 Jahren ein Industrieller sich und seinem Architekten einen Traum erfüllt und koste-es-was-es-wolle ein Märchenschloss gebaut. Doch vor allem die Gartenanlage ist bemerkenswert. An einem Berghang findet sich ein weit verzweigtes Wegenetz mit Teichen (mit Entenküken), Springbrunnen, Tennisplatz, Türmen, Kapelle, sichtgeschützten Sitzplätzen, Grotten, Brücken, einem 27m hohen Antiturm, der die esotherische Wirkung einer Geburt vollbringt, aber schon so abgenutzt ist, dass ich sie nicht merke, und ein Tunnelsystem, größtenteils unbeleuchtet, tiefschwarz und in Deutschland versicherungsrechtlich niemals zugelassen. Ich schummele manchmal und nutze das Blitzlicht, um wenigstens ein bisschen Orientierung zu gewinnen. Am Ende der Tunnel kommt man dann irgendwo anders im Garten wieder ans Licht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich verbringe Stunden in diesem Garten in heller Freude. Eine Überschlagsrechnung, was das Grundstück und Unterhalt kosten mag oder ein Neubau am Immenstaader Aussichtsberg mit Blick auf den See, motiviert für noch viele viele Arbeitstage.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-7422304364770793988?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/7422304364770793988/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-xv-marchengarten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/7422304364770793988'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/7422304364770793988'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-xv-marchengarten.html' title='Portugal XV: Märchengarten'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-6638707614719792652</id><published>2010-08-18T16:43:00.001+02:00</published><updated>2010-08-18T16:43:00.294+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Portugal'/><title type='text'>Portugal XIV: Sintra</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Schon diverse Schriftsteller und andere Berühmtheiten wussten Sintra zu schätzen. Ich stelle mich gerne mit ihnen in eine Reihe. Sintra ist toll. Seit meiner Ankunft in Lissabon wird es mir empfohlen, selbst in Faro wurde davon schon berichtet. Die Bahnfahrt gehört dann auch zum Lissabonkartenumfang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Ort hält, was andere versprechen. Am Berg gelegen, maurische Burg und Märchenschloss thronend auf eigenen Spitzen, der Atlantik in Sichtweite, eine Bahnendhaltestelle, enge Gassen und viele viele Paläste in unterschiedlichen Stilen, Gartenanlagen, Kunstwerke am Straßenrand. Einfach nur toll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die beiden berühmtesten Türme der Stadt, die es auch ins Ortslogo geschafft haben, sind dabei ganz unspektakulär die Essen der Küche des Stadtschlosses.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich finde leider nicht genug Zeit, um auch nur einen Hauch der Schönheit im Detail zu besichtigen und konzentriere mich daher auf das Stadtschloss (die Lissabonkarte gilt auch hier), das zur Ausnahme auch im Inneren mit Möbeln, Verzierungen und anderem Krimskrams zur Besichtigung einlädt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Weg auf die Bergkuppen ist zu weit zum Laufen und zur Busfahrt bin ich durch den Überfluss an Eindrücken überfordert. Aber es ist ja nicht si, dass es auch im Ort nichts zu sehen gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einfach toll, aber das sagte ich bereits.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-6638707614719792652?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/6638707614719792652/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-xiv-sintra.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6638707614719792652'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6638707614719792652'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-xiv-sintra.html' title='Portugal XIV: Sintra'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-1673858640460716235</id><published>2010-08-17T16:42:00.001+02:00</published><updated>2010-08-17T16:42:00.758+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Portugal'/><title type='text'>Portugal XIII: Oriente</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auf der anderen Seite von Belem befindet sich Oriente, der Stadtteil, dessen Aussehen maßgeblich durch die Expo geprägt wurde. Das fängt beim Bahnhof an und endet noch nicht, wie mehrere Baustellen vermuten lassen. Hier befindet sich auch ein großes Einkaufszentrum, was ich so hier noch nicht gesehen habe. Supermärkte sind sonst immer zimmergroß, und dennoch gibt es von allem etwas. In Oriente ist das Areal sehr weitläufig, Springbrunnen, Kunstwerke, moderne Bauten, Parkbänke, die nicht bequem aussehen und es auch nicht sind. An der Uferpromenade reihen sich Restaurants mit internationaler Küche, die für Portugal schon zur oberen Preiskategorie gehören, aber im deutschen Vergleich nicht teuer sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Orientestadtteil ist menschenmengengerecht flach und anstiegslos. Warum sie gerade hier eine Seilbahn hingebaut haben? Und paar Kilometer stadteinwärts schnaufen die Fußgänger beim Bergsteigstadtbummel.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-1673858640460716235?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/1673858640460716235/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-xiii-oriente.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/1673858640460716235'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/1673858640460716235'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-xiii-oriente.html' title='Portugal XIII: Oriente'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-8330026832033708483</id><published>2010-08-16T16:42:00.000+02:00</published><updated>2010-08-16T16:42:00.125+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Portugal'/><title type='text'>Portugal XII: Castel Sao Jorge</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auf dem höchsten der 7(0) Hügel befindet sich die Festung, die in den Reiseführern als Hauptattraktion angepriesen wird. Die Bezeichnung rechtfertigt den immensen Eintrittspreis, bloß die Burg wird nicht einmal ansatzweise der hohen Erwartung gerecht. Die Mauern sind frei begehbar, nicht einmal Geländer schränkt ein. Dafür sind manche Türme abgesperrt und tragen Funkmasten, Fahnen oder beherrbergen eine Pfauenaufzucht.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-8330026832033708483?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/8330026832033708483/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-xii-castel-sao-jorge.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8330026832033708483'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8330026832033708483'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-xii-castel-sao-jorge.html' title='Portugal XII: Castel Sao Jorge'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-6065895544426577159</id><published>2010-08-15T16:41:00.001+02:00</published><updated>2010-08-15T16:41:00.527+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Portugal'/><title type='text'>Portugal XI: Torre de Belem</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein Wahrzeichen von Lissabon ist ein alter weißer Wehrturm, der ebenfalls im Stadtteil Belem steht. 'Torre de Belem', nicht gerade einfallsreich, aber sehr bezeichnend. Inzwischen sind genügend Touristenbusse angelangt, um das Schießen eines schönen Fotos kompliziert zu gestalten. Den Extraweg auf die andere leere -warum auch immer?- Seite räche ich mich durch exzessive Verhaltensadaption. Ich setze mich in Rapunzelprinzesschenweise in einen der kleinen Türme und winke allen freundlich ins Foto. Die Zahl der Fotografen nimmt rapide ab und nur ein Kern Ungeduldiger bleibt übrig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem morgendlichen Besuch komme ich auf der Rückfahrt vom Fischerort Cascais noch einmal der Schönheit wegen hier vorbei. Trotz herrlicher Sonnenuntergangsstimmung lässt sich die Sehenswürdigkeit nun ohne störende Betrachter ablichten. Gleiches gilt für das Entdeckermonument.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tourismus scheint erst reichlich nach 10 Uhr zu beginnen, macht mittags eine Essenspause, wärmebedingt danach eine Siesta und abends ist schnell wieder Schluss. Kein Wunder, dass ich soviel sehe und noch so viel Zeit übrig habe.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-6065895544426577159?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/6065895544426577159/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-xi-torre-de-belem.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6065895544426577159'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6065895544426577159'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-xi-torre-de-belem.html' title='Portugal XI: Torre de Belem'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-7556138373430358422</id><published>2010-08-14T16:39:00.001+02:00</published><updated>2010-08-14T16:39:00.122+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Portugal'/><title type='text'>Portugal X: Belem</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein Vorzeigestadtteil der Hauptstadt ist Belem im Südwesten, direkt am Wasser. Hier wurden in den vergangenen Jahren zu den bisherigen Attraktionen noch neue hinzugefügt, sodass eine Kunst- und Museumshochburg entstandt. Es ist aber nicht von Touristen überladen, entweder ist es zu früh im Jahr, oder ich stehe mit 9 Uhr einfach viel zu früh auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Seefahrerentdeckermonument bin ich der erste Gast und kann daher die grenzenlose Freiheit auf der Aussichtsplattform genießen. Mit der 3-Tages-Lissabonkarte öffnen mir viele Museen Tür und Tor, wenn auch manchmal widerwillig. Zu Recht, der eine oder andere Besuch intensiert eher auf Abkühlung denn auf Wissensaufnahme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu den erwähnenswerten Einrichtungen in diesem Viertel gehört das Museum für zeitgenössische Kunst. Leider ist der Eintritt frei, so kann ich doch nichts sparen! Die Ausstellung ist bunt gemischt (Ohhh, falsch ausgedrückt. Das Thema ist bunt gemischt umgesetzt.) und so sitze ich vor Bildern, unter hängenden Blechdosen, kletter auf kleine Hebebühnen mit Ohrlautsprechern oder blicke mir Videos in verschieden gestalteten Räumen an. Sehr toll war auch der Raum, in dem Kinderspielzeug und Musikinstrumente zum Benutzen herumlagen. Eine Kindergruppe war gerade auf Ausflug und anfangs hatte ich sie ins Kunstwerk eingebunden. Aber dann mussten sie doch weiter. Ich glaube, ich kann in dem Museum einen sehr kompetenten Eindruck erwecken, dazu hilft mir mein unübliches Äußeres, entsprechende Kleidung und Accessoires sowie selbstsicheres Auftreten oder gelegentliches vernichtendes Kopfschütteln. Macht Freude.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-7556138373430358422?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/7556138373430358422/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-x-belem.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/7556138373430358422'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/7556138373430358422'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-x-belem.html' title='Portugal X: Belem'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-8920572973986601041</id><published>2010-08-13T16:38:00.000+02:00</published><updated>2010-08-13T16:38:00.191+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Portugal'/><title type='text'>Portugal IX: Lissabon, die Stadt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Lissabon ist einfach genial! Ich bin keine Stunde unterwegs, da haben mir schon mehrere nette Männer Hasch und Koka angeboten. Und das auf der Haupttouristenstrecke oder selbst im Café. In den paar Tagen steigt der Zähler auf 13 und ich erkenne die Dealer genauso instinktiv wie sie mich als potentiellen Käufer identifizieren. Ich lerne schnell.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stadt der 7 Hügel entpuppt sich als Stadt der 70 Hügel. Die Bebauung ist aber so eng, dass man die Berge unter den Häusern nicht sieht. Schwer zu beschreiben. Gutes Beispiel ist der Bahnhof Rossio mitten in der Innenstadt. Ich laufe mehrmals daran suchend vorbei, weil er einfach nicht nach Bahnhof aussieht. Instinktiv erwarte ich Rolltreppen nach unten, aber es geht mehrere Stockwerke aufwärts. Als der Zug die Station verlässt, fährt er direkt in einen Tunnel. Mein Gefühl sagt mir, hier ist irgendwas falsch. Ist es aber nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Stadt gibt es nur geringen Verkehr und viele viele Zebrastreifen. Wenn ein Fußgängerweg gesperrt ist, gibt es dann an jedem Ende einen Behelfsmäßigen. Tigerstreifen heißt es dann wohl. Nahverkehr ist gut ausgebaut, Fahrradfahrer sieht man kaum. Portugal ist vielleicht zu weit für den typischen Holländer.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-8920572973986601041?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/8920572973986601041/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-ix-lissabon-die-stadt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8920572973986601041'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8920572973986601041'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-ix-lissabon-die-stadt.html' title='Portugal IX: Lissabon, die Stadt'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-310585720428013067</id><published>2010-08-12T16:37:00.000+02:00</published><updated>2010-08-12T16:37:00.559+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Portugal'/><title type='text'>Portugal VIII: Setubal, der Strand</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die gegenüberliegende Seite der Flussmündung, also das Land, welches man sieht, wenn man an dem bisschen öffentlicher Hafenkante steht, wird beherrscht durch mehrere Hotelgebäude. Von weiten sind sie nur hässlich, aus der Nähe versöhne ich mich wieder mit ihnen. Eine moderne Fähre bringt mich kostengünstig - wie auch sonst? - ans andere Ufer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort finde ich breiten und vollen Strand an der dem Atlantik zugewandten Küste, Hafen und die besagten Hotels an der Spitze mit Nichts dahiner, schmaler, leerer Strand auf der Innenseite der Bucht, die der Fluss kurz vor seinem Ende noch geschaffen hat. Einfache Wahl und mit Eis in und an jeder Hand strandspaziere ich los, immer nur noch bis zur nächsten Biegung. Alles hat ein Ende und somit sitze ich dort, wo in der schmalen Halbinsel noch eine kleinere Bucht mit Fischerbooten und Ruinenvilla schläft. Die einzig andere Unterhaltung wäre für mich eine Delphinbesichtigungstour gewesen, für die ein Tourist aber nicht der Treibstoff lohnt. Daher kommen drei Abgesandte des kleinen Delphinrudels zu mir und posieren für einen Schnappschuss. Hier kann ich den Nachmittag genießen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-310585720428013067?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/310585720428013067/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-viii-setubal-der-strand.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/310585720428013067'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/310585720428013067'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-viii-setubal-der-strand.html' title='Portugal VIII: Setubal, der Strand'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-8102699473500778866</id><published>2010-08-11T16:35:00.000+02:00</published><updated>2010-08-11T16:35:00.305+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Portugal'/><title type='text'>Portugal VII: Setubal, die Stadt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Inzwischen im Norden haben die Bahnhöfe Gleisanzeigen, sogar elektrisch. Den Großteil der Fahrt lege ich mit Schienenersatzverkehr zurück, was in fremder Sprache nicht trivial zu bewältigen ist...und dann sogar mit Umsteigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Setúbals Bahnhof liegt in gemütlicher Friedenshofatmosphäre, doch nach kurzer Stadtwanderung der Sonne entgegen, ändert sich das Stadtbild. Obwohl ich Setúbal mehr als Industriestadt einschätze, wofür die Wohnkomplexstadtteile und der große Industriehafen im Osten sowie die (Berg?)Werke im Naturschutzgebiet im Westen sprechen, kann man in der Innenstadt dieses vergessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Schönste sind für mich die verteilten Parkanlagen, die Festungen auf den Hügeln über der Stadt sowie die große Avenue. Der Zutritt zur Wasserkante ist begrenzt: Fähr-, Industrie- und Fischereihäfen blockieren selbst leerstehend noch. So richtig mit Tourismus haben sie es hier noch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Touri-Info finde ich instinktiv durch Vorbeilaufen, auf dem dort erhaltenen Plan ist sie noch andernorts eingemalt...vor kurzem erst umgezogen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-8102699473500778866?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/8102699473500778866/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-vii-setubal-die-stadt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8102699473500778866'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8102699473500778866'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-vii-setubal-die-stadt.html' title='Portugal VII: Setubal, die Stadt'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-5376019268798132932</id><published>2010-08-10T16:34:00.001+02:00</published><updated>2010-08-10T16:34:00.757+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Portugal'/><title type='text'>Portugal VI: Beja</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;War die Touri-Info in Faro nur dauergeschlossen, in Lagos kurzfristig und nach Plandruck umgezogen, ist sie in Beja beides. Über die Straßenschilder finde ich doch kartenlos mein Hostel. Räumliche Orientierung ist eine meiner größten Stärken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beja ist von Land und Ausgrabungsstätten umgeben, die zu besuchen entweder das Fahrzeug fehlt, die Fahrt im Zweiradfall ohne Extrawege und Schatten zu risikoreich scheint, oder geschlossen sind. Immerhin ist am nächsten Tag die Touri-Info auffindbar und geöffnet, aber leider nur auf portugiesisch. So lerne ich Beja durch einen dicken Stapel freundlich aufgeschwatzter Prospekte kennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Hostel bin ich alleine, bis ich in der Küche auf einen anderen Einzelfahrer stoße. Anscheinend sind nur die Deutschen so doof, sich zu dieser unsaisonalen Jahreszeit fern der Küste aufzuhalten. Wir gehen gemeinsam durch die Stadt in der kühlen Abendluft, essen ein traditionelles Gericht aus frittierten ganzen Fischen (Ich lasse keine Köpfe übrig.) mit in eiswürfelgekühlter Salatsoße getunkten Brotstückchen und unterhalten uns über durch gemeinsame Studiumsausrichtung zahlreich auffindbare Themen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Erkundung dieses Gebietes muss ich dann leider in ferne Zukunft verschieben, da nur motorisiert das Land der froschlosen Diätstörche zu dieser Zeit urlaubsgemäß zu erkunden ist.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-5376019268798132932?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/5376019268798132932/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-vi-beja.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/5376019268798132932'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/5376019268798132932'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-vi-beja.html' title='Portugal VI: Beja'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-8337037284781071673</id><published>2010-08-09T16:32:00.001+02:00</published><updated>2010-08-09T16:32:00.252+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Portugal'/><title type='text'>Portugal V: Lagos</title><content type='html'>Lagos ist touristisch überladen, teurer, dreckiger mit dazu passender deutschsprachigem Grundrauschen. Noch auf dem Weg vom Bahnhof die Promenade entlang laden mich Fatima, Laura, Paula &amp;amp; Co zu immer günstigeren Grottenfahrten und eine sogar zu sich nach Hause ein. Ich lehne jeweils ab, sammele aber höflich Flyer (außer vom Heim).&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Lagos ist nicht hässlich, das wäre ungerecht, dennoch bin ich nicht in Urlaubsstimmung. In den Hauptgassen drängen sich die Menschen zwischen Cafés und Restaurants, die sich gegenseitig in Flachbildschirmgröße überbieten. Die Lokale ohne Übertragung sind meistens voll. Ich bin in einem kleinen Café der einzige Gast, bekomme neben einem leckeren Toast vom schwedischen Besitzer exklusive Gitarrenmusik und einen netten Plausch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Hostel treffen viele Einzelweltreisende aus aller Welt zusammen, diesen Mix beobachte ich in keinem anderen Ort meiner Reise. So ernähre ich mich (nach meinem ordentlichen Abendessen) auch von Schnecken, die umständlich mit einer Nadel aus ihren Häusern gelockt werden müssen. Ich lerne, dass es auch für sie nicht einfach war, sich soweit zurückzuziehen, daher ist es wohl nur gerecht. Einzige Gemeinsamkeit aller anderen Gäste ist der Wunsch auf ein deutsches Ausscheiden bei der WM, am Ende bin ich jedoch Glückliche, darf trotzdem in der Runde verbleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Surfkurs mit Jesus nehmen auch zwei Holländerinnen, zwei Holländer und ein Südafrikaner teil, allesamt noch Anfänger oder zumindest ungeübt. Am Ende eines tollen Tages an einem tollen Strand an der Westküste kann ich rauslaufen, paddeln, mich aufstellen, zum Strand gleiten, beim Hinfallen schmerzfrei schützen und vieles mehr.&lt;br /&gt;Jede Welle ist kostenlos!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-8337037284781071673?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/8337037284781071673/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-v-lagos.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8337037284781071673'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8337037284781071673'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-v-lagos.html' title='Portugal V: Lagos'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-8108227091417534462</id><published>2010-08-08T16:30:00.001+02:00</published><updated>2010-08-08T16:30:00.270+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Portugal'/><title type='text'>Portugal IV: Bahnfahrt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Bahnfahren ist verdächtig einfach und unvergleichbar preiswert. Der Einstieg kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich das von der Wirtschaftskrise gebäutelte Land mehr Komfort als weltkriegslich Deportationszüge gönnt. Im Inneren ist es bequem, klimatisiert und der Rucksack passt auf die Gepäckablage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Schnellzügen, die sich vom Regionalverkehr durch geschlossene Türen unterscheiden, werden nur Karten für Sitzplätze verkauft. Während der Fahrt braucht deshalb niemand stehen, allerhöchstens muss er am Bahnhof verbleiben. An der Druckfunktion für die Fahrpläne wurde gespart, dafür schreiben die Schalterdamen und -herren die Zeiten handschriftlich und aus dem Gedächtnis auf den obersten Zettel des bereitliegenden Schmierzettelstapels. Aber auch das Fahren in falschen Zügen oder richtigen Zügen mit falscher Karte wird akzeptiert, solange man am fehleranfälligen Schalter einkaufen war. Insgesamt eine sehr entspannte Bahnreisestimmung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Zug fährt in sicherem Abstand außer Sichtweite die Küste entlang. Im Gegensatz zur Faroer Gegend soll die Restalgarve von Steilküste geprägt sein. Die Landschaft links der Bahnlinie ist hingegen zwar hügelig, aber nicht zerklüftet. Die Hitze drückt zu stark für Wandergefühle und der dornige, strüppige Bewuchs lässt auch keine Alpwanderstimmung über saftiges Grün aufkommen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-8108227091417534462?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/8108227091417534462/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-iv-bahnfahrt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8108227091417534462'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8108227091417534462'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-iv-bahnfahrt.html' title='Portugal IV: Bahnfahrt'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-4221647415010491354</id><published>2010-08-07T16:29:00.000+02:00</published><updated>2010-08-07T16:29:00.158+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Portugal'/><title type='text'>Portugal III: Faro, der Strand</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Strandfrage beantwortet mir Marcos  [Marcosch], unser 'Capitane'. Er fährt die kleine Reisegruppe bestehend aus 3 Holländern und mir durch die Lagune mit Doradenzucht und Vogelbeobachtung auf den begrasten Schlickinseln. Vor der Lagune sperrt eine kilometerlange Strandinsel den Atlantik aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kommunikation funktioniert wunderbar, da der Holländer portugieselt und seine Frau deutschlt. Aber ich Multitalent verstehe auch das hauptsächlich verwendete Holländisch. In der kleinen Gruppe macht die Fahrt besonders Freude.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Strandinsel ist mit kleiner und spärlicher und illegaler Bebauung versehen. Badegäste bilden kleine Grüppchen alle hundert Meter, meist zeugt ein Boot von der Anfahrtsweise. Marcosch Erfahrung lässt uns zielgenau neben der einzigen barbusigen Sonnenbaderin anlanden. Die Insel ist je nach Gezeit vielleicht 75m breit, auf der Atlantikseite tummeln sich noch weniger Gäste. Der Sand ist von Muschelfragenten übersät, die aber nicht schmerzhaft pieken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Strandspaziergang und Füße im kalten Wasser. Beweisfoto und andere Tourismusklassiker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Blick landeinwärts dominieren Hochhäuser und Wohnkomplexe, leider nicht die Altstadt mit ihrem imposanten Turm. Im Hintergrund sieht man nahe runde Berge, obwohl Faro selbst flach daherkommt. Die hässlichen Betongebirge habe ich schon in der Vornacht durchschritten, ohne sie in all ihrer Hässlichkeit wahrzunehmen. Das Panaroma erinnert stark an Immenstaad mit Gehrenberg in XXL. Dafür bin ich also in die weite Welt gezogen!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-4221647415010491354?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/4221647415010491354/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-iii-faro-der-strand.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/4221647415010491354'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/4221647415010491354'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-iii-faro-der-strand.html' title='Portugal III: Faro, der Strand'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-6007510515499229951</id><published>2010-08-06T16:27:00.000+02:00</published><updated>2010-08-06T16:27:00.245+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Portugal'/><title type='text'>Portugal II: Faro, die Stadt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wo sind die Einheimischen? Wo ist der Strand? Was mache ich hier? Fragen dieser Art malen den gleichen Gesichtsausdruck auf jeden Touristen, dem ich in der Altstadt begegne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die geballte Touristenschar findet sich am "schwindelerregend hohen" Kathedralenturm, der knapp über die einstöckigen Bauten der Umgebung und die früchtetragenden Orangenbäume blickt. Dabei ist Faros Altstadt wunderschön, jeder andere Teil leider nicht. Also konzentriere ich mich auf Fotos von Kirchen und den hübschen Häusern vor blauem Himmel in sauberer Atmosphäre und ohne im Weg stehende Passanten. Faro und später der Rest von Portugal erweist sich als sehr reinlich. Ökopunkte, Mülltonnen und Trennung werden hier groß geschrieben. Dadurch stört auch hitzebedingte Staubigkeit nicht weiter. Sehr angenehm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allabendliches und seltener nachmittägliches Amüsement bietet die WM Übertragung im Palmengarten direkt am Hafen. Unterhaltungsmusik dröhnt auch tagsüber aus den Anlagen, gelbgrünen Rhythmen mischen sich bei Spielen der Brasilianer dazu. Zu jedem Bier wird mir (nicht jedem) ein Wodkakaramelschnaps gereicht. Der glatzköpfige Barkeeperfleischschrank mit Oberarmtätowierungen und Bikerlederweste spürt eben auch die Seelenverwandschaft harter Kerle.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-6007510515499229951?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/6007510515499229951/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-ii-faro-die-stadt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6007510515499229951'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6007510515499229951'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-ii-faro-die-stadt.html' title='Portugal II: Faro, die Stadt'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-6143125000013879586</id><published>2010-08-05T16:23:00.002+02:00</published><updated>2010-08-05T16:27:31.958+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Portugal'/><title type='text'>Portugal I: Die Abreise</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"Den Sombrero auf, die Sandalen an: So geht die Reise los." Die Reise führt weder in das Land der Kakteen, noch werden wir am Ende Weltmeister. Daher tausche ich Sombrero gegen spärliche Frisur mit LSF 0 und die Sandalen gegen meine Bundeswehrstiefel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im deutschen Teil der Reise dominieren gute Omen: Es regnet. Ein Bus fällt aus. Der nächste verspätet sich. Der Bahnautomat streikt. Ich friere. Ich warte in Memmingen. Es regnet immer noch. Das erste Urlaubsgespräch dauert "Can you help me finding the bus to the airport?"  - "Yes, I'm also searching for it." - während ich das Studium des Fahrplanes moderiere, verschwindet die Frau spurlos und unbemerkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ersten Sonnenstrahlen sehe ich über den Wolken, als Spiegelung in der neben mir schreienden Turbine. Es geht los! Urlaubsstimmung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachts komme ich in Faro an, die Luft ist tshirt-warm, der Atlantik nebenan, die Fußgängwege spärlich und aufgebrochen, und viele viele Hunde beschweren sich laut bellend (über die Fußgängerwege?). Der angehaltene Jogger (Wehe, mich hält ein Tourist beim Joggen an) beschwert sich aber nicht, sondern gibt höflich Auskunft, ebenso zwei ältere Nachtspaziergänger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz des warmen und höflichen Ankommens bin ich nicht frei von Vermissen und Sehnsucht, welche manchmal stark und plötzlich aufkommen. Meine Gedanken sind nicht nur in Südwesteuropa.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-6143125000013879586?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/6143125000013879586/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-i-die-abreise.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6143125000013879586'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6143125000013879586'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/08/portugal-i-die-abreise.html' title='Portugal I: Die Abreise'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-4976060189224559188</id><published>2010-07-14T17:03:00.004+02:00</published><updated>2010-07-17T21:38:22.616+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Vorbild Dorian Gray</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dorian hat beste Anlagen für ein glückliches Leben. Mit seinem reichhaltigen Erbe, nobler Bildung und hoher gesellschaftlicher Stellung ähnelt er &lt;a href="http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/05/vorbild-pierre-graf-besuchow.html"&gt;Pierre Besuchow&lt;/a&gt;. Darüberhinaus ist er mit Schönheit gesegnet und durch Geschick und Sachverstand erhält er sich diese und seine reine Jugend, während er unreine und ältliche Taten zu seiner Belustigung unternehmen darf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er stürzt dann sogleich seine Kumpaninnen und Kumpane ins Unglück, obgleich er selbst unbehelligt bleibt. Das ist ja an sich noch nichts verwerfliches. Aber genießt er das?! Dabei war doch Genuss sein Ziel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anstatt seine Macht zu nutzen, die er sich rechtmäßig erwarb und ein bisschen auskostet, holt (siehe: &lt;a href="http://jollejollejolle.blogspot.com/2008/09/mnner-holen-frauen-kaufen.html"&gt;Männer holen, Frauen kaufen&lt;/a&gt;) er sich Steine, Juwelen, Schmuck, alte Teppiche und Möbel... also der wilde Oscar scheint eine sehr strenge Erziehung gehabt zu haben, wenn er dadurch Sündhaftigkeit demonstrieren möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naja, irgendwann des halben Genusses überdrüssig, nimmt er die falsche Abzweigung und will gut werden. Kleine Sünden bestraft Gott bekanntlich sofort und so zerstört Dorian versehentlich sein Geheimnis und jegliche Zukunftspläne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Reiseliteratur in der kleinformatigen 2,90-Euro-Version eignet sich das Buch mit dem verwirrenden Titel, der eher auf eine andere Kunstform hindeutet, für Ruhezeiten auf nicht monatelangen Fahrten. Der Spannungsbogen ist derart fein gekrümmt, um sich jederzeit wieder touristischen Aktivitäten widmen zu können, und dennoch nicht motivationslos das Buch im Hotelzimmer zurückzulassen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-4976060189224559188?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/4976060189224559188/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/07/vorbild-dorian-gray.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/4976060189224559188'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/4976060189224559188'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/07/vorbild-dorian-gray.html' title='Vorbild Dorian Gray'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-7117752433073176932</id><published>2010-06-19T13:00:00.001+02:00</published><updated>2010-06-19T13:00:05.973+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Illusion'/><title type='text'>Die Erfindung des Rades</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Denkt man an die Erfindung des Rades, stellt man sich gemeinhin zwei bärtige, grunzende, auf Händen und Füßenden gehende Urmenschen vor, wie sie ihren Streitwagen auf dem Weg zur nächsten Höhle ziehen, um die dort lebende Rotte auszurotten, Urfrauen und Lebensmittelvorräte zu erbeuten, oder die Demokratie zu verbreiten, bis sie erschöpft und noch nicht sehr weit gekommen zusammensinken und beginnen, nachzudenken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er wird schnell (oder wahrscheinlich doch eher langsam) darauf kommen, dass das Ziehen seiner Holzkiste den Kampf nicht einfacher gestaltet, weil es ihn zu sehr anstrengt. Er hat einmal bei einem Naturschauspiel einer Gerölllawine, die die Hälfte von seiner Höhle und Frauen unter sich begrub, aufmerksam beobachtet, dass rollende Steine auch schnell fliehende Urfrauen erwischten, gleitende hingegen nicht. Da ihm das mit dem Erwischen gefiel und er ähnliche Pläne wie die Gerölllawine in sich trägt, macht er sich auf die Suche nach zwei potenziell rollenden Steinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da kullerrunde Steine in der Urzeit wie heute nicht häufig vorkommen, entscheidet er sich notgedrungen dann doch für 2 quadratische Exemplare. Er bindet sie mit seinem Halbbruder und Kind an die Wagenseiten und zu zweit versuchen sie dann, mit ihrem Quad ziehend und fahrend den Angriff einzuläuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klomp, klomp, klomp, klomp. Der Durchbruch scheint geschafft, sie nähern sich mit bisher unerreichter Geschwindigkeit ihren Nachbarn. Doch obwohl die Erde nur so unter ihnen hinwegfliegt, bremst der Ältere der Brüder unvermittelt seinen Sohn. Durch das ganze klomp, klomp, klomp, klomp macht sich sein Bandscheibenvorfall, den sich der Jäger durch jahrzehntelanges Bücken  nach den Kleintieren bei der Hasen- und Hundejagd verdiente, nun wieder bemerkbar. So die Attacke durchzuführen - unmöglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie untersuchen ihr Gefährt, welches nun diesen Namen schon verdient, obwohl sie die Bezeichnung dafür noch nicht erfunden, ja, noch nicht einmal einen neuen Grunzlaut ihrem Wortschatz hinzugefügt haben. Als Problem für die Bandscheiben stellte sich das klomp, klomp, klomp, klomp heraus, hervorgerufen beim Umschlag über die Ecken der quadratischen Steine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um das häufige klomp, klomp, klomp, klomp zu reduzieren, kam ihnen die naheliegende Lösung in den Sinn. Sie beschlossen, die Ecken zu reduzieren. Da das Zählen bis 4 in seinem Urmenschkopf noch nicht allzu weit verbreitet war, nimmt der Grunzführer seinen Abakus aus dem Säbelzahntigerfell, montiert die quadratischen Steine wieder ab, rolltenklompt sie zum Geröllfeld und identifiziert mit Hilfe des Zählwerkes zwei gleichseitige Dreieckssteine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück am Wagen, die Dreiecksräder angespannt, machen sie sich wieder auf die Reise - klomp, klomp, klomp - doch sie währt nur kurz. Der Rücken muss durch die vorherigen Versuche und das Steinedurchwühlen entsprechend vorgeschädigt gewesen sein, anders lassen sich die stärker werdenden Schmerzen nicht erklären. Er hat doch einen weiteren Durchbruch an diesem denkwürdigen Nachmittag erzielt und das klomp, klomp, klomp, klomp auf klomp, klomp, klomp reduzieren können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pause. Ausruhen. Ein paar frische Kaninchenkinder naschen. Nachdenken. Mit dem Krieg wird es an dem Tage sowieso nichts mehr, also nutzt er die Zeit für weitere Verbesserungen. Zweiecksteine zu finden war einfacher als die dreieckigen, außerdem sind sie auch nicht so gewichtig. Am Wagen angebaut - und das erste tiefergelegte Fahrzeug wurde noch vor dem ersten richtigen Gefährt erfunden. Mit ihrem Schlitten schlittern sie unbefriedigt durch die Wiesen, der Urmensch geht als Erfinder des Katamarans ebenfalls in die Geschichte ein, als er just in dieser Fahrt einen Bach überquert, aber er kann sich nicht recht über den Erfolg freuen. Er hat zwischenzeitlich zwar das Schieben durch Rollklompen ersetzt, dann das nervige klomp, klomp, klomp, klomp reduziert, aber das erhoffte und folgerichtig erwartete Ergebnis tritt einfach nicht ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Eineck, die Lösung ist greifbar nahe, doch das philsophische Problem zermartert sein kleines Urmenschenhirn. Die Nacht über malt er im Traum mit einem abgebrochenen Ast Figuren ins Laub, doch so oft er seine Zählung mit dem Abakus kontrolliert: keine der Formen hat nur eine Ecke. Er weint vor Verzweiflung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Nachbarsrotte wird also mit herkömmlichen Mitteln ausgerottet, nur die durchschnittliche Zahl Urfrauen geraubt und die Demokratie mit einer Erfolgsquote, die sich bis heute nicht verändert hat, verbreitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die neuen Nachbarn beziehen im nächsten Frühjahr die Höhle, als gerade der Urfrauenvorrat zur Neige geht und die Demokratie einmal mehr bedroht wird, zieht der erfahrenere Urmensch und sein Verwandter wieder los. Der Wagen wird aus dem Keller geholt, wo die Ursammlerinnen ihn als Kiste zum Aufbewahren der im Herbst gefüllten Einweckgläser missbrauchen. Die kalte Jahreszeit und endlose Lagerfeuerstunden haben in ihm eine Idee reifen lassen, deren Umsetzung ihm jetzt ebenso unter den Nägeln brennt wie die entzündeten Holzsplitter seines letzten Baumhausbauprojektes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entgegen dem naheliegenden Gedanken der Problemreduzierung, erhöht er das identifizierte Übel. Dabei hilft ihm ein neuer Geröllabgang neben seiner Höhle, der fünf-, sechs- und nochmehreckige Steine säuberlich getrennt stapelte. Nun glaubt er sich auf dem richtigen Weg: das klomp, klomp, klomp, klomp wird zwar immer mehr und mehr, doch sein Rücken dankt ihm die nun kleiner werdenden Schläge, während seine Ohren von den vielen Urfrauengeschwätz schon seit langem ertaubt sind. Auch sein Zieher freut sich über Einsparungen in seinen Energiekosten, arbeitet von nun an weniger von seinem Winterspeck ab und krepiert vorzeitig an überfetteten Blutgefäßen. Nichtsdestotrotz, je mehr Ecken, umso besser die Fahrt, kloklokloklokloklokloklomp.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am letzten Tag vor Eroberung, Harem und demokratischer Weltordnung, entdeckt er, als er ein süßes Hoppelhäschen in eine entlegene Stelle der Geröllwiese verfolgt, zwei besondere Steine. Er weiß nicht, wie er es begrunzen soll, denn er kann keine Ecken und Kanten  zählen, denn sie müssen ganz viele Ecken und ganz viele Kanten haben, die er mit seinen schlechten unbebrillten Augen nur nicht erkennen kann. Wie auch immer, seine jahrlange Forschung ist auf dem unerwarteten Lösungsweg  erfolgreich zum Ziel gekommen. Ungewiss über den wahren Charakter dieser Steine, sieht er sogleich ihren wahren Zweck. Sein Wagen rollt nun auf zwei runden Platten, die er, im selbigen Moment  zum Erfinder der Sprache werdend, mit dem Wort "Rad" bezeichnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-7117752433073176932?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/7117752433073176932/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/06/die-erfindung-des-rades.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/7117752433073176932'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/7117752433073176932'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/06/die-erfindung-des-rades.html' title='Die Erfindung des Rades'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-6255816176174483157</id><published>2010-06-16T18:37:00.001+02:00</published><updated>2010-06-18T17:36:32.877+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heldentum + Autobiographie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisebericht'/><title type='text'>Der Schleusenwärter zu Dorlar</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wer die Druckknopfschleuse in Brandenburg an der Havel schon aus Kindertagen kennt, für den hat die kleine manuelle Lahnschleuse in Dorlar eine romantische Anmutung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Gegensatz zu den großen Binnenschiffverkehrsaderhöhenunterschiedausgleichseinrichtungen ist die Dorlarer Schleuse vermeintlich klein. Im Naturschutzgebiet bei Flusskilometer 4,34 arbeitet sie aber vorwieglich für Freunde des Wassersports.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Steht das Kanu vor dem oberen Schleusentor öffnet es sich nicht vollautomatisch, nicht einmal halb. Von unten gesehen versperren die zwei nach vorne spitz zulaufenden Tore imposant die Weiterfahrt. Am Ausstieg vor dem Tore verlässt mindestens ein Passagier das Gefährt, um die Schleuse zur Arbeit zu überreden. Von oben beeindruckt die Schleuse nicht mehr durch ihre Größe, sondern durch schönes, altes Aussehen in herrlicher, ruhiger Lage im Grünen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier ein paar Regeln zur Überredungskunst:&lt;br /&gt;Mit zwei Kurbeln werden die Schotten in den Torflügeln des oberen Tores geöffnet. Die Schotten klappen von vertikaler in waagerechte Position um und geben dem rauschend einströmenden Wasser den Weg frei. Um der enormen Kräfte Herr zu werden, erweist sich die Kurbelumdrehungsanzahl als entsprechend vielzahlig. Das Ergebnis zeigt sich auf der einen Seite als das laute Plätschern des Wassers, auf der anderen Seite des Tores ohne merkbare Strömung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es dauert eine Weile, bis das Wasser in der Schleuse den äußeren Pegel nivelliert. Nun können die Torflügel geöffnet werden. Den dazugehörigen Hebelarm ist direkt am Tor befestigt und ist durch seine meterlange Größe viel zu offensichtlich um aufzufallen. Da aber kein anderer Mechanismus vorhanden ist und bei höherem Kraftaufwand das Tor tatsächlich nachgibt, öffnet sich ein Flügel dann doch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es herrscht kein allzu großer Andrang vor dem Tore und so passt das eine Kanu gemütlich in den Bauch. Ab jetzt läuft das Spiel rückwärts. Tor zu, kurbelkurbelkurbel, Schotten zu. Wer meint, das Kurbeln wäre eine zwecklose Arbeit, dem sei versichert, dass nachfließendes Wasser den Ablaufvorgang massiv behindert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab auf die andere Seite der Schleuse. Obwohl ein Tor anderer Bauart, öffnen auch hier wieder zwei Kurbeln - kurbelkurbelkurbel - die Schotten. Fast 350000 Liter, die gerade noch die Schleuse füllten, füllen nun rauschend den unteren Teil der Lahn. Warten warten warten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Torflügel hören diesesmal auf einen Metallhebelmechanismus und ersparen einen kleinen Teil des Kraftaufwandes. Das Kanu durchquerst das untere Tor, doch der Schleusenwärter hat noch keine Zeit zum Ausruhen. Jetzt beginnt die Nachbereitung als Vorbereitung für nachfolgende Schleusenwärteramateure.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unteres Tor zu, untere Schotten zu kurbelkurbelkurbel, obere Schotten auf kurbelkurbelkurbel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem unteren Flussteil angekommen, wird aus dem Schleusenwärter wieder ein Wasserbereisender, ruderruderruder.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-6255816176174483157?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/6255816176174483157/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/06/der-schleusenwarter-zu-dorlar.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6255816176174483157'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6255816176174483157'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/06/der-schleusenwarter-zu-dorlar.html' title='Der Schleusenwärter zu Dorlar'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-6795149474077980323</id><published>2010-06-09T20:02:00.002+02:00</published><updated>2010-06-18T17:36:39.332+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Illusion'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heldentum + Autobiographie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisebericht'/><title type='text'>Abenteuerurlaub</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach Stuttgart, Friedberg, Bad Nauheim, Gießen, Immenstaad, Friedrichshafen, Oslo, Frankfurt und Dorlar hat das schönste Paar schon die nächste gemeinsame Reise gebucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Reiseveranstalter (NASA) ist dem bewanderten Touristen eher für Abenteuerurlaube denn für Stranderholung bekannt, aber STS-133 wird als All-Inclusive-Angebot präsentiert. Gepäck, selbst Handgepäck, kostet jedoch extra. Los gehts Mitte September, das Ticket kommt erst eine Woche später und auch beim Buchen sind kleinere Hürden in Kauf zu nehmen, die Leute mit Sonderzeichen oder Unterstrichen im Namen diskriminieren könnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wird nach rasantem Start der Höhepunkt des Fluges erreicht, belohnt ein Ausblick auf die unter uns hinaufschauenden Menschenmassen. Danach heißt es Gepäck (nicht einmal das eigene) auspacken und das Druckmodul an der Versorgungseinheit dauerhaft zu befestigen, ehe es schon wieder auf den Rückweg geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den Ausflug oder den nachfolgenden Trip sind übrigens neben den 62983 Teilnehmern wohl noch &lt;a href="http://faceinspace.nasa.gov/"&gt;Plätze frei&lt;/a&gt;. Die Fensterplätze vorne rechts sind jedoch schon besetzt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_6HBlPFnfkIY/TA_WBHNSPrI/AAAAAAAAACM/eHJuNFM67-Y/s1600/FaceInSpace.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 270px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_6HBlPFnfkIY/TA_WBHNSPrI/AAAAAAAAACM/eHJuNFM67-Y/s320/FaceInSpace.jpg" alt="Passende Ausrüstung: Fliegerbrille und Schwimmweste dürfen auf keinem Flug fehlen." id="BLOGGER_PHOTO_ID_5480834586136166066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Passende Ausrüstung: Fliegerbrille und Schwimmweste dürfen auf keinem Flug fehlen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-6795149474077980323?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/6795149474077980323/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/06/urlaubsbuchung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6795149474077980323'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6795149474077980323'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/06/urlaubsbuchung.html' title='Abenteuerurlaub'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_6HBlPFnfkIY/TA_WBHNSPrI/AAAAAAAAACM/eHJuNFM67-Y/s72-c/FaceInSpace.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-5472392145788613284</id><published>2010-06-04T11:09:00.000+02:00</published><updated>2010-06-16T19:16:57.812+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschlechterkampf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Vorbild Mr. Bennet</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mit fünf, teilweise heiratswilligen Töchtern im heiratsfähigen Alter und einer Ehefrau (vielleicht noch willig, aber keinesfalls fähig) hat Mr. Bennet nicht die besten Voraussetzungen, sein Glück im Leben zu finden. Er findet es jedoch mit einer Mischung aus stoischer Ruhe und einem Feingefühl für Ironie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Herr des vornehmsten Hauses in Longbourn darf (aus Sicht seiner Frau) und muss (aus seiner Sicht) er das Vergnügen (aus Sicht seiner Frau) und die elendige Pflicht (aus seiner Sicht) genießen (aus Sicht seiner Frau) und auf sich nehmen (aus seiner Sicht), den reichen, ledigen, jungen Neuankömmling in der Nachbarschaft zu begrüßen. Wider Erwarten überrascht den Leser eine Verliebung (in diesem Fall triffts die älteste Tochter). Eine Hochzeit lässt jedoch auf sich warten, da das Buch noch weitergehen muss. Mr. Bennet trifft die Geschichte nur am Rande, indem seine Frau tagelang das Thema lautstark alleine ausdiskutiert. Da sie aber ansonsten ein anderes Thema gefunden hätte, welches ihre Nerven und Mr. Bennets Ohren so angreife, macht es für ihn kaum einen Unterschied.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Themen gibt es denn auch genug: Seine Zweitgeborene verschmäht (zu seiner Freude) den Cousin, der daraufhin eine andere Glückliche aus der Nachbarschaft für sich und Mrs. Bennets Nervenkostüm noch mehr als sonst beansprucht. Da hat doch gerade die größte Konkurrentin eine Tochter zuerst unter die Haube bekommen. Auch das ins Nachbardorf kommandierte Regiment mit zahlreichen Offizieren (diesmal sind eher die jüngeren Töchter an der Reihe), kann Mr. Bennet nicht aus und seine Frau zur Ruhe bringen. Er vergnügt sich in seiner Bibliothek und begnügt sich mit unverstandenen und unbemerkten Ironievorstößen gegen Frau und Kinder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur einmal scheint dann Mr. Bennet aus dem Gleichgewicht zu kommen, als seine Fünftgeborene mit einem Offizier ausreißt (Katastrophe für Mrs. Bennets Nerven) und letztlich&lt;br /&gt;verheiratet (gute Strapazen für Mrs. Bennets Nerven) in Englands Norden verendet (gute Strapaze für Mr. Bennet).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ende der unterhaltsamen Geschichte hat er die älteren beiden Töchter ohne viel Zutun reich aus dem Hause bekommen, kann sich über ihre Liebe sowie über die Entfernung zur Jüngsten freuen und hat weiterhin ein, zwei Töchter daheim, die den Großteil an Wortergüssen seiner Frau entgegennehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obgleich eine romantische Schnulze ist "Stolz und Vorurteil" sehr witzig und komisch. Nicht nur die unterschiedlichen Charaktere (Mr. Bennet, Hauptperson Elizabeth, die unverwüstlich an das Gute glaubende Jane, die stets um ihre Nerven bangende Mrs. Bennet, die euphorische jüngste Tochter oder Mittelkind Mary mit ihren ungehörten schulaufsatzgemäßen Moralpredigten) lassen des Lesers Unterhaltung nicht zur Ruhe kommen, sondern auch die leichte, ironische Schreibweise der Autorin Jane Austen. Das Buch ist so auch für alle nichtweiblichen Geschlechter zu empfehlen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-5472392145788613284?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/5472392145788613284/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/06/vorbild-mr-bennet.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/5472392145788613284'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/5472392145788613284'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/06/vorbild-mr-bennet.html' title='Vorbild Mr. Bennet'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-8442724278797326282</id><published>2010-05-31T22:05:00.001+02:00</published><updated>2010-06-04T11:26:51.896+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Vorbild Pierre Graf Besuchow</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Von den verschiedenen Hauptpersonen und -familien passt der dicke Pierre am Besten in Tolstois vielseitiges epossiges "Krieg und Frieden". Durch das Fehlen einer ausgewiesenen Hauptperson, bleibt für jeden Leser eine Identifikationsfigur. Da wären Fürst Andrej, Nikolai Rostow oder seine Schwester Natascha, eben der genannte Pierre oder einer der vielen Verwandten der Dreien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Krieg und Frieden" spielt um die napoleonischen Russlandfeldzüge und belichtet ausführlich über das Leben der oberen Gesellschaft in Moskau, Petersburg und Drumherumrussland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Umfang des Buches führt schnell zu Demotivation und mehrmonatiger Lesedauer. Für den ungeübten nicht osteuropäischen Leser sind die Namen nicht gerade eingänglich, zumal die Verwicklungen recht komplex werden. Für den Leser mit osteuropäischem Hintergrund mögen die hofsprachlich-französischen Dialoge unangenehm auffallen. Man darf aber abkürzen, wenn Tolstoi ab und an seine Ansichten über Schicksal, Zufall, Historie und Historiker einsäht, ohne inhaltlich neues aufzugreifen, sondern höchstens zusammenfassend zu bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Graf Besuchow übertrifft die anderen Personen nicht nur in seiner Körperfülle. Mit wechselnden Prinzipien, die er eisern einhält, bis er sie mal bricht, wandelt er als einer der reichsten Russen frei durch die Gesellschaften. Als unehelicher Bub mit französischer Erziehung fehlt ihm nicht die Weltgewandtheit, um überall anerkannt zu werden. Es kann aber auch am Gelde liegen. Aus Langeweile oder auf der Suche nach seinen Prinzipien besucht er die Freimaurer, mischt sich in die Kriegsschauplätze ein, heiratet Birne Helene, lässt sie nach genossener Jugend wieder fallen, verbleibt im brennenden Moskau und folgt (eher unfreiwillig) seinen Kriegsgefangenenkameraden auf dem französischen Rückzug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er hat im Gegensatz zu Fürst Andrej, der nach dem ersten noch engagiert geführten Krieg schon keine Lust mehr hat, bei Natascha nicht energisch genug handelte und sich im dritten Krieg dann endgültig schlafen legte, keine Hemmnisse, nach neuen Zielen und Ideologien zu suchen. Oder im Gegensatz zu Nikolaj Rostow, der als verlierender Spieler seine ersten Kriegsersparnisse unter die Menschen brachte, zu lange ebenso eisern wie unbegründet zur bitterarmen Sonja hielt um letztlich die reiche wie unhübsche Marja (Schwester von Fürst Andrej) zu ehelichen, und dann ein hartes, verbissenes Landwirtschaftsleben führt, wirft Pierre auch mal überholte Ansichten über Bord.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natascha ist die Hauptfrau des Buches. Als Schwester von Nikolaj, Geliebte und Brautkandidatin von Andrej, Lieblingsmädel von Pierre und letztlich seine Frau verbindet sie die Lebensläufe geschickt, indem das Schicksal ihres eigenständigen Lebens alle drei Männer betreffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer das Buch durchhält, wird mit der kompletten Lebensgeschichte einer russichen Generation bedacht. Während Fürst Andrej und Nikolaj Rostow sich stilistisch sehr schön entgegengesetzt entwickeln, aber jederzeit sich ihrer aktuellen Lebenssituation bewusst sind, kreist Pierre ahnungs-, ziel- und planlos um sie herum. Trotzdem oder deswegen überlebt er die anderen glücklich.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-8442724278797326282?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/8442724278797326282/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/05/vorbild-pierre-graf-besuchow.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8442724278797326282'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8442724278797326282'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/05/vorbild-pierre-graf-besuchow.html' title='Vorbild Pierre Graf Besuchow'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-7861334782122804681</id><published>2010-05-20T22:48:00.001+02:00</published><updated>2010-06-04T11:26:39.148+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisebericht'/><title type='text'>Oslo</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Flug&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Um den Himmelfahrtstag nicht unnötig zu provozieren, startet der Flug in die mittlerweile teuerste Stadt der Welt schon am Mittwoch. RyanAir fliegt inzwischen sogar ohne das Zeitschriften- und Kleinkramaufbewahrungsnetz an den Sitzrückseiten, aber da außer dem Fluggesellschaftsmagazin kein Lesematerial verteilt wird, benötigt man es auf dem knapp 2stündigen Flug auch nicht. Dafür nimmt es RyanAir immerhin bei der Handgepäckgröße nicht kleinlich, ebenso wird andererseits auch beim Aussehen der Stewardessen über zur Fluguntauglichkeit führende Abweichungen großzügig hinweggesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus der Vogelperspektive lassen sich spärliche (was ist das Gegenteil von "saftig"?) Felder, Nadelwälder und skandinavisch-rot, alleinstehende Holzhäuser beobachten. Etwas überraschend, da außerhalb der zivilisierten europäischen Union findet man nach langer Suche auch Straßen und sogar Automobilien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Transit&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Vom Flughafen Rygge bis in die Osloer Innenstadt sind es ungefähr 70km, für die Shuttlebusse abgestimmt auf die Flugzeiten fahren. Ausgestattet mit frühzeitlichen Münzen und neuzeitlichen nur scheinbar großen Scheinen tritt beim Bezahlen die erste Komplikation auf. Nach mehrmaligem Drehen und Wenden erinnert sich der Busfahrer dann doch an Münzen, die seit dem letzten Urlaub ausgestorben und durch neuere (nicht hübschere) ersetzt wurden. Er akzeptiert sie freundlicherweise und nach Warten und einstündiger Fahrt steht der Ausstieg am Busbahnhof unter Oslos Schnellverkehrsstraßen bevor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Einkauf&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Den Wechselkurs im Hinterkopf wird der nachmittägliche Snack nicht zum Vergnügen, erfüllt mit einem ersten Sättigungsgefühl aber seinen Zweck. Auch der Erwerb von handgepäckstabuisierten Kosmetikartikeln macht klar, das der günstigste Flug die teuerste Stadt nicht kompensieren kann. Aber da der Urlaub nicht durch finanzielle Bedenken ruiniert werden soll, finden auch abendliche und zu einer Marschverpflegung dienlichen Lebensmittel ihren Weg in den Einkaufswagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Haraldsheim&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;DIe Jugendherberge Haraldsheim liegt im Stadtteil Sinsen, auf einem Berg. Vor dem Hostel ein weiter grüner Abhang mit freien Sportanlagen und fussballspielenden Kindermädchen. Nachdem der nette Mann am Empfang gehörig verwirrt wird, stehen zwei saubere 4er-Zimmer mit je eigenem Bad zur Übernachtung bereit. Haraldsheim verfügt außerdem über kostenfreien Internetzugang und Gemeinschaftsküche (inkl Kühlschränke) und umfangreichem leckeren Frühstücksbüffet. Die Gemeinschaftsküche ist dann auch erste (und einzige) Anlaufstelle für interkulturellen Austausch und Nahrungsaufnahme. Neben den überraschend preiswerten und sehr gut schmeckenden Krabben-Shrimps-Garnelen findet sich auch ein anderer unbenennbarer Wasserbewohner im Einkauf und dieser nach kurzem Fototermin den Weg in den sortierten Müll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Anker&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Das zweite Jugendhotel ist zwar in Laufreichweite von Bahnhof und Innenstadt, weist aber einen Mangel an Sauberkeit und Komfort auf. Nachdem das erste Lattenrost vom Doppelstockbett der Schwerkraft folgt, liegen zwei der sehr dünnen Matratzen als Nachtlager auf dem Boden. Das 8er-Zimmer hat aber auch wieder ein eigenes Bad, Küchenzeile (mit Kühlschrank, dafür ohne Utensilien) und dauerhaft warmes Wasser. Kostenloses Internet gibt es auch hier, wie auch sonst in Oslos Verköstigungshallen weit verbreitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Nahverkehr&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Eine allzwecktaugliche Mehrtageskarte ermöglicht das zügige Hin- und Herreisen in Oslo. Züge, Straßenbahnen, U-Bahnen (gekennzeichnet durch ein großes T), kleine Boote im Hafenbereich sowie mehrere kostenlose Stadtpläne und Reiseführer machen das Erkunden der norwegischen Hauptstadt für Fremde unproblematisch. Aber auch Mittelverkehrsfahrten zu einem anderen Osloer Flughafen (Gardemoen) lassen sich mit ein wenig Sprachgefühl auf einem norwegischen Fahrkartenautomaten erfolgreich buchen - man stelle sich das nur mal als Fremdsprachler mit einem Fahrkartenautomaten der Die Bahn vor... Dafür hat der norwegische Bahnverkehr andere Tücken, die sich zum Beispiel im Fehlen von Fahrplänen äußern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Oslo am Tage&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Zurück zur ersten Erkundung Oslos. Oslo ist nicht schön. Baustellen und Gebäude, die zu alt sind, um als modern zu gelten und zu jung, um etwas traditionelles zu beinhalten erwirken einen trübsinnigen Eindruck. Ich danke der deutschen Sprache für das Wort "schäbig", welches genau auf Oslo zugeschnitten zu sein scheint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Nachtleben und Jugendstil&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Im Dunkeln wird Oslo auf einmal eine schöne Stadt, was vielleicht auch nur an den besuchten Stadtteilen liegen mag. Auf der Oslos Hauptkulturmeile mit Nationaltheater, Parlament und anderen erwürdigen Einrichtungen flaniert nächtens bunt gemischtes Kiezpublikum. Laute Musik dröhnt aus zahlreichen Clubs in der Innenstadt, irgendwelche Lärmordnungen scheinen nicht zu existieren. Um 3 Uhr soll aber allerorten Zapfenstreich sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während die jungen Männer im äußeren Anblick nicht auffallend in Erscheinung treten, setzt der weibliche Anteil doch für Mitteleuropäer ungewöhnliche Akzente. Entweder in Jogginghosen (grau) oder in bunten Leggins, darüber meist ein langes Oberteil oder ein kurzer Rock,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele junge Menschen beiderlei Geschlechts laufen mit leuchtend roten, bunt beschriebenen, in den Hüften hängenden Latzhosen durch Oslo, stolz und vor Freude trunken (natürlich ausschließlich vor Freude) über ihr Abi bzw dem norwegischen Gegenstück. Die Vermutung drängt sich auf, dass ihr Erfolg auch finanziell entlohnt werden muss, wenn man sich die Alkoholpreise vor Augen hält. Wie dem auch sei - sie tragen maßgeblich zur ausgelassenen Stimmung in der Osloer Innenstadt bei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Sehenswürdigkeiten&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Auch sowas gibt es in Oslo, hier nur eine lose ungeordnete Auswahl an besuchten Orten:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul style="text-align: justify;"&gt;&lt;li&gt;Domkirche (bietet Unterschlupf im Regen)&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Filmmuseum (kostenloser Eintritt, mit abgetrennter Zensur-Abteilung)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wikingerschiffsmuseum (3 kaputte Holzboote)&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Verteidigungsmuseum (kostenloser Eintritt)&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Festung Akershus&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Hollmenkollen (Baustelle)&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Bymuseum (kostenloser Eintritt, netter Innenhof)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Vigelandpark (2x, die schönste Sehenswürdigkeit Oslos)&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Opernhaus (neu)&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Bygdoy (schöne Halbinsel mit vielen Museen und und und)&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Botanischer Garten (wo man nur auf manchen Flächen liegen darf)&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Was jetzt noch nicht berichtet ist&lt;/span&gt;:&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; Essen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Das gibt es natürlich auch in Norwegen. An praktisch jeder Straßenecke und sogar dazwischen gibt es das Modeeis "Frozen Joghurt" mit Erdbeergeschmack. Das liegt hauptsächlich daran, dass an praktisch jeder Straßenecke und sogar dazwischen die Kette "7-Eleven" eine Filiale hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da sich selbst Norweger nicht nur von ihrem natürlichen Rohstoff Eis ernähren, haben sie auch Lokalitäten für gemütliche Gaumenfreuden. Zu den getesteten Einrichtungen gehört eine Instanz aus der Egon-Kette (Logo: Melone und Zigarre. wer weiß es, wer weiß es?!) , und zum zweiten ein einfacher Schuppen mit fleckigen rotweiß karierten Tischdecken, Brandlöschern in den Lederpolstern (Rauchverbot in Gaststätten seit vielen Jahren) und einer Bedienung, "die ruhig hübscher hätte sein können". Die Überraschung: der Laden ist zur Abendessenzeit vollkommen leer (das ist noch nicht die Überraschung), nachts aber brechend voll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Abschiedsessen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Jeder gute Urlaub sollte ein würdiges Ende finden, auch wenn es denn Memmingen im Allgäu sein muss. Im dortigen "Barbarossa" bereitet der noch eigens herbeitelefonierte Koch schwäbische Spezialitäten zu und spendiert ne Runde Honigwilliams (sehr köstlich). Da fühlt man sich gleich wieder in der Heimat angekommen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-7861334782122804681?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/7861334782122804681/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/05/oslo.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/7861334782122804681'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/7861334782122804681'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/05/oslo.html' title='Oslo'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-791710223357222380</id><published>2010-02-27T12:37:00.001+01:00</published><updated>2010-02-27T12:40:03.760+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisebericht'/><title type='text'>Hohentwiel</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Bei herrlichstem Winterendwetter erstrahlt die Hohentwiel im Sonnenschein unterm blauen Himmel. Damals die Hoffnung der Württemberger gegen traditionell herrschsüchtigen Bergvölker setzt die nunmehrige Ruine die ersten Zeichen des Frühlings. Der Aufstieg ermöglicht und erfordert wohltuende Körperertüchtigung, die mit der Aussicht auf Aussicht und Aussicht mit Freuden betrieben wird. Schneetauwasser mit Gefälle und grobem Kopfsteinpflaster erinnern daran, dass sommerliche Stoffschuhe für Rafting eher ungeeignet sind. Zur Belohnung für die strapazierende Freude bietet sich dem gutgelaunten Besteiger ein Blick, den Worte nicht zu beschreiben vermögen. Kein Nebel beeinträchtigte das Panoramaerlebnis aus alpinen Bergen, bodigem See, fließender Aach und CDs verkaufender Schweiz.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-791710223357222380?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/791710223357222380/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/02/hohentwiel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/791710223357222380'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/791710223357222380'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/02/hohentwiel.html' title='Hohentwiel'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-4477308466534211779</id><published>2010-02-12T21:31:00.002+01:00</published><updated>2010-02-13T00:15:54.301+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Illusion'/><title type='text'>Misshandelte und gedemütige Narren</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aktuelle Nachrichten zur Misshandlung grüner Uniformierter lassen die ebenfalls aktuelle Fasnetszeit in neuem Licht erscheinen. Ein Vergleich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Tatbestand: Vorsätzliche Körperverletzung durch Alkoholkonsum bis zum Erbrechen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstmal zu den Gemeinsamkeiten. Sowohl in der Fasnet als auch in der Bundeswehr haben die Angehörigen ihre Qualen und Demütigungen auf freiwilliger Basis erlitten. Erleiden dürfen, könnten böse Zungen behaupten. Ein Kommentar erklärte die Freiwilligkeit auch nur darin, dass physische Gewalt fehlte. Was nicht fehlte, ist der Gruppenzwang und Trieb nach Anerkennung, der die Opfer zu ihrer verzweifelten Tat motivierte. Darin lässt sich dann schon eine vom Umfeld hervorgebrachte Sachlage erkennen. Im Falle der Bundeswehr mag dies sogar straf- und verfolgbar gewesen sein. Aber auch nur dort!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Mittenwald, möglicherweise mitten im Wald, jedenfalls nicht in der Kaserne, üben traditionell die Bürger in Uniform ihre althergebrachten Rituale aus. Das tun sie im Geheimen, nahezu unbemerkt von Vorgesetzten in Uniform. Erst jetzt, nach vielen Jahren fröhlichen Treibens outet sich eine Petze und bringt den Fall in die Medien und einen Stein ins Rollen. Von Tradition und Ritualen lässt sich auch bei der Fasnet sprechen. Von Geheimhaltung eher weniger. Lautstark, von den Medien und Herrschaftsschicht vielfach unterstützt, ziehen Bürger im Narren in der Öffentlichkeit überallerorten umher. Mäschkerle sind nicht nur gesellschaftlich anerkannt, sie sind mancherorts sogar eine Stütze der Weltordnung. (Davon abgesehen könnten sich einige, vor allem süddeutsche, Völker ohne die Fasnet gar nicht mehr fortpflanzen, während die Bundeswehr als Quelle des Bevölkerungswachstums eher nicht in Erscheinung tritt. Glücklicherweise. Oder liegt hierin der Grund der unterschiedlichen Perspektive? Werden Männer unterdrückt? Fragen, die gestellt werden müssen, wollte man das Thema umfangreich bewerten, führt aber hier zu weit.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer die Nachrichten tiefer verfolgt, erkennt aber gleich den nächsten Unterschied. Betont betont weisen die Oberen Flecktarnkostümierten daraufhin, dass die Vorfälle sich weder in Uniform, noch in der Dienstzeit und auch nicht in der Kaserne ereignet hätten. Ganz anders bei den Narren. Schamlos gruppenzwingen sie ihresgleichen während der Arbeitszeit und auf ihrem Fasnetsballbetriebsgeländen. Als ob das noch nicht genug wäre, treiben sie ihr Unwesen auch noch in Dienstkleidung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für jeden einzelnen Betroffenen mag es nur ein schwacher Trost sein, aber Dank Bundeswehrverband und dem Wehrbeauftragten mit seinem alljährlichen (z.T. amüsanten und inspirierenden) Bericht existiert eine Anlaufstelle für Hilfesuchenden. Taten können zwar nicht rückgängig gemacht werden (das Erbrochene wieder verschlingen zu dürfen, scheint hier keine gerechte Lösung), jedoch kann für die Nachwelt die Gefahrenlage vermindert werden. Aber bei den Narren?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul style="text-align: justify;"&gt;&lt;li&gt;Wo bleibt der zuständige Narrenbeauftragte der Bundesregierung? (Auch wenn jedem spontan viele Namen einfallen, scheint keiner der Genannten das Amt tatsächlich auszufüllen.)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Warum unternimmt die Staatsanwaltschaft nichts gegen das närrische Treiben, um den Bürger im Narren vor seinesgleichen zu schützen?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Und selbstkritisch und nicht zu sehr auf den Staat schimpfend: Warum akzeptiert unsere Gesellschaft, Medien, Politik und allesowas diese schändlichen Vorgänge bei den Narren nicht nur, sondern unterstützt sie auch noch? &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-4477308466534211779?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/4477308466534211779/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/02/misshandelte-und-gedemutige-narren.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/4477308466534211779'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/4477308466534211779'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/02/misshandelte-und-gedemutige-narren.html' title='Misshandelte und gedemütige Narren'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-5704451515038256562</id><published>2010-01-30T13:08:00.003+01:00</published><updated>2010-01-30T19:31:15.650+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heldentum + Autobiographie'/><title type='text'>Schmuckstück</title><content type='html'>&lt;blockquote style=""&gt;"Sie drang tief in meine Haut,&lt;br /&gt;dies Gefühl vergess' ich nie,&lt;br /&gt;diesen bittersüßen Schmerz,&lt;br /&gt;keine and're ist wie sie."&lt;br /&gt;(böhse onkelz)&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das titellose Werk ist eines von unzähligen der Häfler Künstlergemeinde. Es unterscheidet sich von den anderen Werken der Piratenkünstler nur unwesentlich. Es ist vielmehr der Inhaber, der es und den es besonders auszeichnet, und der künstlerische Werdungsprozess, der in Erinnerung bleiben wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einmonatiger Reifephase zwischen Idee und Konzept bis zur Ausführung harrt das Werkzeuges nun seines Einsatzes. Auf der vom Desinfektionsalkohol erwärmten Haut stehen die Umrisse, die mit Leben gefüllt werden sollen. Während der so vorbereitete Untergrund mit ausgestreckter, entblößter Obergliedmaße auf der Pritsche liegt, darf die Nadel schon einmal probeweise und trocken die nicht warme Luft stechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann den Schmerz zwar erwarten, aber sich darauf vorbereiten ist nicht möglich. Der Künstler ließ bereits durchblicken, dass eine geschützte, empfindliche Körperstelle keine Linderung duldet, und so erscheint ein Zähnezusammenpressen angemessen für die Begegnung mit dem Unbekannten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Kennenlernen wird ein kurzer Strich gezogen. Nach dieser kurzen Begegnung glaubt man immerhin an ein Überleben, hat aber Gewissheit, dass eine süße Qual bevorsteht. Ich spüre, wie die Nadel tief durch die Haut fährt. Je länger der Strich wird, umso schmerzhafter bohrt sich der Schmerz ins Gedächtnis, dessen Erfahrung zugleich Grund als auch belohnende Bestätigung für das Kunstwerk ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Füllen der Buchstaben einer Schrift, deren europäisches Erfindervolk selbst jetzt noch nach jahrhundertelangem Ausgestorbensein mehr Lebensfreude verspüren dürfte als der Sänger der raumfüllenden Hintergrundmusik, bietet genügend Zeit, um sich auf das Vorgehen zu konzentrieren. Ablenkungsversuche mit Gardinenstangenaufhänger- oder Gipstotenkopfzählen führen nach kurzer Zeit immer wieder zum schnellen rhythmischen Tacktack der tintenführenden Spitze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer Dreiviertelstunde ist es vorbei und doch noch nicht. Im Laufe des Tages scheint der Körper zu merken, auf welche Weise er geschmückt wurde. Wer schön sein will, muss leiden.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_6HBlPFnfkIY/S2QfPhFqsvI/AAAAAAAAABk/i8QPfMQV9rQ/s1600-h/IMG_0003.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 235px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_6HBlPFnfkIY/S2QfPhFqsvI/AAAAAAAAABk/i8QPfMQV9rQ/s320/IMG_0003.jpg" alt="Tinte in Haut, 9 x 5 cm, Januar 2010" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5432501401956299506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;Tinte in Haut, 9 x 5 cm, Januar 2010&lt;br /&gt;(Foto mit neuer Canon IXUS 100 IS Silber)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-5704451515038256562?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/5704451515038256562/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/01/schmuckstuck.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/5704451515038256562'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/5704451515038256562'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/01/schmuckstuck.html' title='Schmuckstück'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_6HBlPFnfkIY/S2QfPhFqsvI/AAAAAAAAABk/i8QPfMQV9rQ/s72-c/IMG_0003.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-3833034661690660361</id><published>2010-01-12T16:00:00.001+01:00</published><updated>2010-01-12T16:00:06.985+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bahncardverlängerung'/><title type='text'>BC Abspann: Vom Drama einer Kultur</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hier endet das Stück vorläufig oder vielleicht auch endgültig. Die gegenseitigen Forderungen bleiben unerfüllt, der Ausgang des Stückes ist kein Happy-End.&lt;br /&gt;Aber vielleicht gibt es ja noch eine weitere Fortsetzung?!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zusammenfassend berichtet es "vom Drama einer Kultur". Es sind viel weniger die Mißverständnisse, die Ärger auslösen. Die Erkenntnis, dass der BahncardService repräsentativ für viele unzählige Kundenservices selbst nicht in der Lage ist, ihre eigenen Prozesse zu steuern oder anzuhalten, lässt Böses für die Zukunft erahnen. Solange kein Fehlerfall eintritt, mag das automatisierte Abhandeln von GPs durchaus Vorteile bieten, aber die Ohnmacht der Mitarbeiter ob ihres eigenen Werkzeuges ist bemerkenswert.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-3833034661690660361?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/3833034661690660361/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/01/bc-abspann-vom-drama-einer-kultur.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/3833034661690660361'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/3833034661690660361'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/01/bc-abspann-vom-drama-einer-kultur.html' title='BC Abspann: Vom Drama einer Kultur'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-2931741649726287643</id><published>2010-01-11T16:00:00.004+01:00</published><updated>2010-01-11T16:00:08.030+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bahncardverlängerung'/><title type='text'>BC10: Klärungsschreiben ohne Klärung und Klärungsschreiben zum Klärungsschreiben</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zu füh gefreut!&lt;br /&gt;Die BahncardService-Prozesse sind hier oft gescholten worden, dabei sind sie recht ausführlich formuliert. Auf den Bankeinzugswiderruf folgte mit Folgedatum versehen ein "Klärungsschreiben". Darin heißt es, das dem Bankeinzug widersprochen wurde. Die Gründlichkeit, mit der dieser beiden Seiten bekannte Punkt noch einmal geklärt wird, ist durchaus lobenswert. Danach zählt der nicht hand- und nicht einmal rechnerunterschriebene Brief noch zwei offene Posten auf, zum einen der bekannte Streitwert, der schon lange kein Streitwert mehr ist, als auch zusätzliche eher nebensächliche Bearbeitungsgebühren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum dritten Male wird der stolze Besitzer dem Stolze seiner Bahncard geraubt, denn Brief für Brief, Email für Email und Telefonat für Telefonat sinkt sein Ansehen des Geschäftspartners. Zumal der Grund für den Fehler und die Fehlerbehandlung stark sinken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem weder Email noch selbstformulierte Briefe und selbst Telefonate nicht das gewünschte Ergebnis erzielen konnte, versucht der stolze Bahncardbesitzer mit unbegreiflichem frohen Mut, einen Brief in BahncardService Sprache zu verfassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er vergibt dem BahncardService eine Nummer, die dieser mit anzugeben habe. Schließlich fördern repräsentative Identifikationsbezeichner die persönliche Identifikation mit dem Schriftwechsel.&lt;br /&gt;Er formatiert den Brief entsprechend der Vorlage, und gibt - nur für den Fall der Fälle, dass die Adresse in Zwischenzeit verloren gehen sollte - in Fett an, wohin die Antwort zu adressieren sei.&lt;br /&gt;Er klärt nochmals den Punkt mit dem Widerspruch, sicher ist sicher.&lt;br /&gt;Zum Abschluss fordert er auch etwas, da das zumindest nicht schaden kann. Seine Geldgier hält sich in Grenzen, die seine Neugier mühelos überschreitet und so fordert er 2 Erklärungen ein, die noch als offene Posten vom BahncardService zu begleichen sind. Zum einen ist das die Erklärung zum Bankeinzug und dann, eher nebensächlich, ein Erklärungsschreiben zum Klärungschreiben.&lt;br /&gt;Da das bereits der Abschluss war, macht sich das Dokument ohne Unterschrift und Grüße auf den Weg.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-2931741649726287643?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/2931741649726287643/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/01/bc10-klarungsschreiben-ohne-klarung-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/2931741649726287643'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/2931741649726287643'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/01/bc10-klarungsschreiben-ohne-klarung-und.html' title='BC10: Klärungsschreiben ohne Klärung und Klärungsschreiben zum Klärungsschreiben'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-5615477672247620192</id><published>2010-01-10T16:00:00.001+01:00</published><updated>2010-01-10T16:00:05.236+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bahncardverlängerung'/><title type='text'>BC9: Echtzeitfernkommunikation mit der nächsten Absprache</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wie schon in der Vergangenheit erweist sich der Bahnschalter als Quelle des Glücks. Die bekannte Schalterfrau hat nicht nur Dienst, sondern kann sich sogar noch an den Fall erinnern. Außerdem kennt sie die Telefonnummer vom BahncardService, besitzt ein Telefon und übernimmt die Kosten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am anderen Ende der Leitung lauert nicht Barbara, sondern Fräulein S. Fräulein S macht sich die Mühe, sich direkt in den Fall einzuarbeiten. Das dauert eine Weile, aber folgende Erkenntnisse ergeben sich.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul style="text-align: justify;"&gt;&lt;li&gt;Die studentenermäßigte zurückgesandte Bahncard ist angenommen, der BahncardService scheint noch ein einigermaßen funktionierendes Verhältnis zur Post sein eigen nennen zu dürfen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Abbuchung war ein Fehler. Entweder lügt Fräulein S im Namen der Bahn oder die Prozesse sind noch nicht ausgefeilt genug, um die zusätzliche Einnahmequelle wie vermutet zu nutzen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Warum die Abbuchung vorgenommen wurde, kann auch Fräulein S nicht ermitteln, so viel ist in der Fallakte nun doch wieder nicht beschrieben.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zu guter Letzt macht sie wieder einen Vorschlag. Der Kunde darf von der Bank das Geld zurückbuchen lassen, dadurch entstehen ihm keine Kosten und die Bahn freut sich auf weitere Geschäfte mit ihm. Ein entsprechender Eintrag wird in der Akte vorgenommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die nächste Szene hat nichts mit dem eigentlichen Prozess zu tun. Der ehemals stolze Besitzer ist im Besitz eines Kontos und anhängendem Servicepersonal und lässt das Geld zurückbuchen. Den Mehraufwand verzeiht er mehr gnädig als recht. Die Freude über einen glücklichen Ausgang nimmt die Überhand.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-5615477672247620192?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/5615477672247620192/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/01/bc9-echtzeitfernkommunikation-mit-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/5615477672247620192'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/5615477672247620192'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/01/bc9-echtzeitfernkommunikation-mit-der.html' title='BC9: Echtzeitfernkommunikation mit der nächsten Absprache'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-2184283278117356004</id><published>2010-01-09T16:00:00.001+01:00</published><updated>2010-01-09T16:00:01.255+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bahncardverlängerung'/><title type='text'>BC8: Das zur List neigende Geschick</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenig überraschend setzt sich das Drama fort. Nach der Zeit friedlicher Koexistenz unternimmt diesmal der BahncardService das Zepter des Handelns. Er bucht einen Betrag von Konto des Tragödienheldens ab, der einer studentenermäßigten Bahncard50 entsprechen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Hintergrund dieser Transaktion kann nur spekulativ ermittelt werden. Hofft der BahncardService auf vergessliche Kunden oder ausgeprägte Faulheit? Spekuliert der BahncardService in der Zwischenzeit mit dem gewonnenen Geld? Wünscht er sich ein bisschen Gnade? Oder wurde Barbara von Außerirdischen entführt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Nachfrage hilft, der Kunde kennt einen tüchtigen Helfer und macht sich prompt auf den Weg zur Schalterfrau.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-2184283278117356004?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/2184283278117356004/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/12/bc8-das-zur-list-neigende-geschick.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/2184283278117356004'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/2184283278117356004'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/12/bc8-das-zur-list-neigende-geschick.html' title='BC8: Das zur List neigende Geschick'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-3338713196062969982</id><published>2010-01-08T19:58:00.001+01:00</published><updated>2010-01-08T19:58:00.837+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Illusion'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heldentum + Autobiographie'/><title type='text'>Ingolstädter Neujahrsbrauch</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eigentlich sollte hier ein Artikel über Ingolstädter Kirchpinkler stehen, die eine ganz eigenwillige Form der neujährlichen Dämonenvertreibung ausüben. Doch als ich recherchiert habe, wie in diesem ehemaligen Zentrum der Gegenreformation sich ein derartiger Brauch entwickeln konnte und ob eventuell ein Zusammenhang zur katholischen Mädchenschule besteht, musste ich betrübt feststellen, dass sich mein anfänglicher empörter Verdacht zu bestätigen scheint. Der Brauch ist in den Weiten des Internets nicht zu finden und die beiden jungen Damen, die das Münster als geeignetete Stelle für Dämonenvertreibung auserwählt hatten (was vielleicht nicht einmal sehr abwegig ist, aber in der Ausführung irgendwie anstößig), lassen sich nicht direkt mit dem Mädcheninternat in Verbindung bringen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-3338713196062969982?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/3338713196062969982/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/01/ingolstadter-neujahrsbrauch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/3338713196062969982'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/3338713196062969982'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2010/01/ingolstadter-neujahrsbrauch.html' title='Ingolstädter Neujahrsbrauch'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-8230403830169533597</id><published>2009-12-27T13:50:00.001+01:00</published><updated>2009-12-27T13:50:54.832+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Vorbild Oskar Matzerath</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auch Oskar verkörpert die nietzschliche Überwindung des Menschen und der Menschheit sowie das Scheitern an ebengleichen.&lt;br /&gt;Von Geburt an bei vollem Bewußtsein gibt er sich noch den gesellschaftlichen Zwängen der Erwartung an Kleinstkindern hin. Erst an seinem dritten Geburtstag entschließt er sich, der er seine langersehnte Trommel erhalten hat, dem biologischen Menschen zu entsagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er hört auf zu wachsen und durchlebt die nachfolgenden Jahre mit dreijährigen 94 cm. Nach und nach entsagt er sich seine Trommel verwendend dem üblichen Lebensweg wie etwa hinderlicher Schulbildung. Oskar lernt, seine gesangliche Waffe gegen die erwachsene Menschheit gegen diese einzusetzen. Er verführt, verdirbt, zerstört, schafft Mittäter und Gewissensbisse. Sein Scheitern an Kirchenfenstern begründet sich in der Trommlerverbundenheit, Gleichheit, Verwandtschaft und Unterlegenheit gegenüber dem Beglaubten selbst. Trotz oder wegen seiner Größe gewinnt er die Erwachsenen um sich herum als Untertanen, sei es seine ihm dienende Familie, die Nachbarn oder die Stäuber. Allesamt führt er erfolgreich ins Verderben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das großartige Innenleben Oskars besiegt das kleinwüchsige Äußere. Ehre und Demütigungen ziehen an ihn unberührt vorüber, er betrachtet seine Gegenüber oder Untendrunter von weiter Ferne und oben herab. Er gewinnt, weil er den Niederlagen keine Bedeutung beimißt. Oskar ist der Beweis, auf Äußer- und Menschlichkeiten verzichtend ein erfüllendes Leben führen zu können. Wenigstens, wenn man Langeweile, Neugier und Abenteuerlust überwinden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oskars Untergang beginnt dann wenig überraschend bei seinesgleichen. Sein Meister Bebra und die ebenfalls kleinwüchsige Raguna säen weltliche, gesellschaftliche, unhehre Ziele und verderben seinen enthobenen Geist. Die Ernte ist ein verzogener Sohn mit Maria und lebendige Sinnfragen, die in einem folgenschweren Entschluss gipfeln. Mit der Sicherheit, seinen Vater ins Grab befördert zu haben, beginnt er wieder zu wachsen. Neben körperlichen Schmerzen während des Wachstums und entstelltem Körper als Ergebnis zeichnet ihn vor allem das Verlangen nach irdischen Gütern wie Anerkennung und Geld. Seine wesentliche Unabhängigkeit dringt zwar noch durch, aber er büßt ihre Folgen. An alte Zeiten erinnernd schminkt er sich die Niederlagen in Siege, doch ist er nicht mehr der überwundene Überwinder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachlich begeistert der Roman. Aufgeteilt in 3 großen Büchern, sind die einzelnen Kapitel von gleichmäßiger Länge, die in einmalig erfassbarer Größe nichts dem Vergessen überlassen. Darin liegt eine des an Stärken reichen des Buches, Spannung und Sprache nehmen dem gelben Lesezeichenbändchen die Existenzberechtigung, der geneigte Leser navigiert lotsengleich durch schon gelesene Erfahrungen aus Oskars Leben.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-8230403830169533597?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/8230403830169533597/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/12/vorbild-oskar-matzerath.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8230403830169533597'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8230403830169533597'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/12/vorbild-oskar-matzerath.html' title='Vorbild Oskar Matzerath'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-6457560130432631660</id><published>2009-12-20T16:00:00.002+01:00</published><updated>2009-12-21T00:19:36.015+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bahncardverlängerung'/><title type='text'>BC7: Tausch</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Durch Barbaras Freundlichkeit angesteckt, sieht er über Schwächen in der Argumentation hinweg und beschließt eine Angebotsannahme. Ebenfalls neumediale Emails nutzend erklärt er sich einverstanden und kündigt das weitere Vorgehen an. Barbara oder ein Kollegenmitglied druckt eine neue Bahncard mit aktualisierter Lebensdauer, bekommt im Austausch dafür die fälschlich versandte Bahncard zurück. Für den Karteninhaber ein durchaus fairer Tausch, selbst wenn er die Einarbeitungszeit der Neulingskarte berücksichtigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der gewonnene Vorteil erweckt die Großzügigkeit, die bisherigen Erfahrungen mit der Auffasssungsgabe von Barbara und ihresgleichen motivieren die Tat und so lässt sich der zukünftig noch stolzere Bahncardbesitzer hinab und beschreibt die Eingangsemail zum leichteren Verständnis zitierend den Tauschhandel als gerechtigkeitsbringende Kooperation, die keine zusätzlichen zukünftigen Handlungen erfordert. Geld- und Überweisungsfluss darf getrost versiegen, die Rechnungen werden beiderseitig beglichen sein. Vom Gutmenschentum ergriffen gibt er sogar brav Kunden- und Vorgangsnummer an und grüßt freundlich die freundliche Barbara.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl direkt unbeantwortet, scheint die Email erhalten, gelesen, verstanden und akzeptiert zu sein, denn eine weitere BahnCard tritt kurz darauf ihre Reise zu ihrem Besitzer an. Möglicherweise hat sie ihren Vorgänger auf der Gegenfahrbahn noch gesehen, zugewinkt oder per Lichthupe gegrüßt, vielleicht sind sie auch ohne Notiz voneinander zu nehmen stumm aneinandervorbei, letztlich zählt das Ergebnis bei den Empfängern und weniger das Innenleben der Plastikkarten, die ja doch nur durch ihre Äußerlichkeiten beurteilt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Verhandlung ist vorbei, ein filmisches Werk endet mit "Fine" oder mit geschwungenem "le fin", ein prosaisches mit einer leeren Seite gefolgt von Werbung für ähnliche Bücher gleichen Verlages. Unspektakulär, doch voller Zufriedenheit endet das Stück, dessen mittelmäßige Darsteller mit verhaltenem Applaus bedacht werden, während hinter ihnen der Verhang fällt, jedoch von seiner Gardinenstange aufrecht gehalten wird. Die Aufmerksamkeit meldet sich nu noch einmal leise zu Wort, zählt Bilder, Kapitel, Szenen und weist auf eine Fortsetzung hin. Der Film, zwingenderweise ungleich erfolgreicher als das Theaterwerk, verlangt einen zweiten Teil, das Schriftstück eine zweites Buch im selben Band, die Schauspieler besteigen die Bühne nach der Pause.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-6457560130432631660?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/6457560130432631660/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/12/bc7-tausch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6457560130432631660'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6457560130432631660'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/12/bc7-tausch.html' title='BC7: Tausch'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-3252937197866175932</id><published>2009-12-19T16:00:00.002+01:00</published><updated>2009-12-19T16:00:02.817+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bahncardverlängerung'/><title type='text'>BC6: Klärung, Kompromißangebot und eine erste Erkenntnis</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eine Antwort kommt.&lt;br /&gt;Alleine die Tatsache ist keine große Überraschung, wenn auch keine Selbstverständlichkeit. Dafür hat der Bahncard-Service jetzt ein Gesicht, dessen Aussehen zwar weiterhin im Dunkeln bleibt, aber dafür namentlich angesprochen werden kann. Fräulein Barbara bedankt sich artig, möglicherweise ist auch sie an regem geistigen Austausch interessiert. Dann holt sie aber die Arbeit ein und die Unverständlichkeit beginnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Leider konnten wir Ihnen die BahnCard nicht [...] zusenden, da wir bis heute keinen Nachweiseingang verzeichnen konnten. Dennoch haben Sie die BahnCard 50 zum ermäßigten Tarif erhalten [...]&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch die harten Fakten der Wirklichkeit mit schwerem Wissen vorbelastet, ordnet der Besitzer Barbaras und seine Gedanken. Er hat die ermäßigte BahnCard erhalten, jedoch nicht zum ermäßigten Tarif. Das rechtzeitige Lesen des nächsten Absatzes hätte die Gedankenverrenkungen gar nicht erst erfordert, denn Barbara macht das nette Angebot, nach Rückversand einer der beiden Karten den entsprechenden Geldwert "selbstverständlich" zurück zu überweisen.&lt;br /&gt;Trotz aller persönlicher Freundlichkeit schimmert die Geschicklichkeit des Bahncard-Services durch. Wie selbstverständlich wird die Anzahl der Karten in des Kundensbesitz wörtlich und nur wörtlich verdoppelt und ein Angebot unterbreitet, dessen Annahme oder Ablehnung keine Auswirkungen hat.&lt;br /&gt;Wieder stellt sich die Frage unterschiedlicher Reaktionsmöglichkeiten, durch Barbaras Freundlichkeit und die kurze Antwortzeit milde gestimmt, versuchen wir es dann mit höflicher Akzeptanz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Beeindruckendste an Barbaras Reaktion ist freilich nicht das wohlkalkulierte Angebot, auch die Freundlichkeit überrascht nicht. Ihre wohlüberlegten Worte erreichen den stolzen Briefkastenbesitzer und -versender per Email. Emails sind wesentlich kostengünstiger und zeiteffizienter, jedenfalls für den Bahncard-Service. Bei der Beschaffung der Emailadresse muss die Bahn nicht einmal auf kleingedruckte Zeitungsannoncen eingehen, eine vor langem schon einmal angesprochene Anfrage per Email wird hervorgekramt. Obwohl der geringe Stellenwert der Dringlichkeit ihn damals vor weiteren Aktionen bewahrte, erhält nun posthum den tröstenden Beweis, dass seine Email nur unbeantwortet, jedoch nicht ungelesen verhallte. Mindestens der Absender und die Kundennummer zwecks Zuordnung erfreuten damals Barbaras oder ihrer Kollegen Augen nebst Sprachzentrum mit Beschäftigung. Diese weise und weite Vorraussicht zeugt im Nachhinein betrachtet von perfiden internen Abläufen und Strategien sowie einem nicht vergessenden Kundendatenbanktransaktionsprotokollierungssystem.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-3252937197866175932?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/3252937197866175932/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/12/bc6-klarung-kompromiangebot-und-eine.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/3252937197866175932'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/3252937197866175932'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/12/bc6-klarung-kompromiangebot-und-eine.html' title='BC6: Klärung, Kompromißangebot und eine erste Erkenntnis'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-5349678054981448131</id><published>2009-12-18T16:00:00.002+01:00</published><updated>2009-12-18T16:00:01.174+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bahncardverlängerung'/><title type='text'>BC5: Kommunikationsbeginn</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach schneller Reife wird die Ernte schriftlich zum Ausdruck gebracht. Wieder einmal wird der Sachverhalt erklärt, in der Verfilmung ließe sich das hervorragend mit Rückblenden umsetzen. Zu den prosaischen Beschreibungen der Umstände gesellen sich stichpunktartig Stichpunkte mit den entscheidenden und für eine automatisierte Nachverfolgung verwendbaren Daten.&lt;br /&gt;Mehrere ungeklärte Fragen, deren Antwort über Vermutungen nicht hinauskamen, dienen dem Empfänger als Erkennungszeichen hilfloser, hilferufender Verwirrtheit. An das Gute im Konzern glaubend, bietet sich eine Bitte an, an die Mitleid adressiert, deren Zwänge ein Mitarbeiter, menschlicher Mitarbeiter in einem Konzern nur selten entkommen kann. Das einseitige Schreiben soll den Beginn eines zweiseitigen, geistig ergiebigen, problemlösenden Briefwechsels zu beider Parteien Vorteil markieren. Es ist jedoch ein absichterklärendes "soll", kein zukunftsbeschreibendes.&lt;br /&gt;An dieser Stelle zeigen sich erste Unschärfen in der Prozessdefinition. Der Bahncard-Service ist hier vom Verhalten des Gegenübers abhängig, reichen doch Alternativreaktionen von Akzeptanz (für die der Prozess mit Sicherheit weiter definiert wäre), über telefonischer, emaillierter und postaler Rückmeldung bis zu rigoroseren Einsätzen rechtlicher Mittel wie etwa Tötungsdelikten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-5349678054981448131?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/5349678054981448131/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/12/bc5-kommunikationsbeginn.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/5349678054981448131'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/5349678054981448131'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/12/bc5-kommunikationsbeginn.html' title='BC5: Kommunikationsbeginn'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-3559055268198358835</id><published>2009-12-17T16:00:00.001+01:00</published><updated>2009-12-17T16:00:04.604+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bahncardverlängerung'/><title type='text'>BC4: Die Folgekarte macht sich auf die Reise, diesmal zweifellos.</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Bis hierher, wie bei vielen Geschichten mit langsamen Start, erscheint der beschriebene Prozess kaum beschreibungswürdig. Lediglich der abrupte einseitige Abbruch des Abos, erscheint die Mindestanforderungen der Bemerkenswürdigkeit zu erreichen, stellt er sich jedoch als falsch heraus und die Unterhaltsamkeit nimmt langsam Fahrt auf.&lt;br /&gt;Der erwartete Brief mit der frisch ausgestellten Bahncard lässt nicht lange auf sich warten, noch frisch gedruckt und eingeworfen ziert er den Inhalt des Briefkastens. Sein Inhalt erfüllt die Erwartungshaltung jedoch nicht so wie die bloße Existenz des Briefes. Die Bahncard, 2 Tage nach dem Kauf am Schalter versandt, ist mit dem Mindest- und Maximumsthaltbarkeitsdatum der unversandten, unangekommenen Folgekarte etikettiert, einem Zeitraum der bereits zu verfallen begonnen hat. Ein Druckdatum auf der Karte könnte Klarheit bringen, ob sie bereits der Auslieferung harrend, vorher in Kartenausgangsregalen ein tristes Dasein führte und nur durch den neuerlichen Impuls den Endverbraucher erreichte. Eine Erklärung darüber sieht der Prozess anscheinend nicht vor. Wie dem auch sei, das bereits erwähnte geschickte Verhalten trägt hier keine Früchte, jedenfalls keine süß schmeckenden, sondern lässt Bedarf nach Klärung und Lösung gedeihen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-3559055268198358835?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/3559055268198358835/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/12/bc4-die-folgekarte-macht-sich-auf-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/3559055268198358835'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/3559055268198358835'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/12/bc4-die-folgekarte-macht-sich-auf-die.html' title='BC4: Die Folgekarte macht sich auf die Reise, diesmal zweifellos.'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-7956787928199477727</id><published>2009-12-16T16:00:00.000+01:00</published><updated>2009-12-16T16:00:01.984+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bahncardverlängerung'/><title type='text'>BC3: Die Neue</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eine Woche vor der nächsten Reise, bei der die neue Bahncard ihr Einsatzdebüt feiern darf, meldet sich die Erinnerung mit dem Ruf nach Handlungsbedarf. Die gewählte Schnittstelle hörte auf den altdeutschen Namen "Schalter" und bildet einen menschlich sichtbaren menschlichen Repräsentanten des abstrakten "Die Bahn"-Konzerns. Die Wahl entgegen dem Bahncard-Service basiert auf den mit 14ct/Minute drohenden mutmaßlichem Warteschleifenwarten sowie einer unbeantworteten, aber wie sich in Zukunft noch herausstellen wird, nicht ungelesenen Email längst vergangener Tage an die direkte Bahncard-Service Adresse, die omentlich, aber für den beschriebenen Prozess unerheblich, ebenfalls das Thema einer Bahncardverlängerung inne hatte.&lt;br /&gt;Ebenso unbedeutend ist der wutschnaubende, vom Wutschnauben rotgesichtige Vorkunde, der aber das freundliche Verhalten der Schalterfrau betonend zum Ausdruck bringt. Nach Erklärung des Sachverhaltes, deren Symptome sie als untypisch klassifiziert, was auf einen neu eingeführten, möglicherweise noch ungereiften Prozess hindeutet, bekommt der Bedürfende problemlos seine neue Bahncard, selbstverständlich mit angepasstem Gültigkeitszeitraum und direkt überwiesener Bezahlung. Die Bahncard liegt noch in vorläufiger Papierform vor, die Schalterfrau besitzt entgegen freundlichen Entgegenkommens keine Kartenausstellmaschine.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-7956787928199477727?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/7956787928199477727/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/12/bc3-die-neue.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/7956787928199477727'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/7956787928199477727'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/12/bc3-die-neue.html' title='BC3: Die Neue'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-6404567978894053589</id><published>2009-12-15T16:00:00.001+01:00</published><updated>2009-12-15T16:00:05.953+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bahncardverlängerung'/><title type='text'>BC2: Die Folgekarte tritt die Reise an...oder auch nicht.</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es ist mittlerweile Mitte Oktober, doch die absolute Zeit spielt an sich keine bedeutende Rolle in dem Schauspiel. Vielmehr ist die relative Zeiterfassung von Bedeutung, befindet sich in ebendiesem Zeitraum der Ablauf des Gültigkeitsbereiches der alten BahnCard und die direkt daran anschließende Lebensdauer der Folgekarte. Für deren Benutzung ist jedoch eine physische Präsenz beim Besitzer, nicht weniger Stolz trotz des Fehlens eines Teiles seines portmoneefüllenden Bestandes an Chipkarten, erforderlich. Mit Wohlwollen registriert er jedoch das Nichtvorhandensein des Einzuges auf seinem Konto und das damit verbundene ungeplante Vorhandensein monetären Bahncardgegenwertes. Ohne verärgernde Verluste, nur mit dem unbefriedigenden Willen zu einer neuen Bahncard mit den entsprechenden Vergünstigungen, lebt er glücklich und, wie könnte es auch anders sein, von einem bisher und in Zukunft unerklärtem Stolze bis zu dem absehbaren Zeitpunkt, an dem der Bahncardbesitzwille seine Begründung wieder einmal liefert.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-6404567978894053589?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/6404567978894053589/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/12/bc2-die-folgekarte-tritt-die-reise.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6404567978894053589'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6404567978894053589'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/12/bc2-die-folgekarte-tritt-die-reise.html' title='BC2: Die Folgekarte tritt die Reise an...oder auch nicht.'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-1154162338149896868</id><published>2009-12-14T16:00:00.001+01:00</published><updated>2010-01-10T18:45:23.730+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bahncardverlängerung'/><title type='text'>Prozess beim BahnCard-Service der "Die Bahn". BC1: "Ermäßigungsberechtigung"</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Als stolzer Besitzer einer BahnCard50, die jedoch nicht wesentlich zum Stolze beiträgt, durfte ich in der Vergangenheit schon einige geschickte, im Sinne der "Die Bahn" geschickte, jedoch nur gering vom Vertrag abweichende Auswirkungen erzeugende Prozesse, zum Beispiel beim jährlichen Verlängern, beobachten. Aus aktuellem Anlass, dem internetlesenden, ratsuchenden Menschenvolk zur Hilfe, allen anderen zur Unterhaltung in bisher unvollendeten 11 Bildern dienend soll hier der nach außenhin sichtbare Prozess beim Wechsel einer studentenermäßigten BahnCard50 auf die unermäßigte Version näher beschrieben werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;1. Ermäßigungsberechtigung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Rechtzeitig einige Wochen vor dem Ablauf der einjährig befristeten BahnCard macht der um Unvergessen und Beliebtheit bemühte Kundenservice auf sich aufmerksam. Er schickt einen Brief mit der Anfrage einer Verlängerung des Ermäßigungsnachweises, der wie geplant und erwartet seine Lebensdauer beendete. Ohne den Nachweis wäre die Ermäßigungsberechtigung entfallen, eine der wenigen mit gutem Willen verständlichen Regelungen im BahnCard-Service. Diese Regel lassen wir den immer noch stolzen und bahncardwilligen Besitzer der einfachheithalber trotz der Auswirkung höherer Kosten akzeptieren.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-1154162338149896868?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/1154162338149896868/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/12/prozesse-beim-bahncard-service-der-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/1154162338149896868'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/1154162338149896868'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/12/prozesse-beim-bahncard-service-der-die.html' title='Prozess beim BahnCard-Service der &quot;Die Bahn&quot;. BC1: &quot;Ermäßigungsberechtigung&quot;'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-7920344600689826678</id><published>2009-12-13T13:48:00.006+01:00</published><updated>2009-12-13T13:56:34.567+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heldentum + Autobiographie'/><title type='text'>Aus Fehlern lernen</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Neuseeland&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Hauptstadt: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wellington&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Lage:&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; height: 160px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_6HBlPFnfkIY/SyTh5TrEX0I/AAAAAAAAABM/UAD5JSO3C7g/s320/nz.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5414701026655887170" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Namibia&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Hauptstaad: Windhoek&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Lage:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; height: 160px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_6HBlPFnfkIY/SyTkDUbj4xI/AAAAAAAAABU/ijvy40hgLyY/s320/namibia.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5414703397681226514" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-7920344600689826678?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/7920344600689826678/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/12/aus-fehlern-lernen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/7920344600689826678'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/7920344600689826678'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/12/aus-fehlern-lernen.html' title='Aus Fehlern lernen'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_6HBlPFnfkIY/SyTh5TrEX0I/AAAAAAAAABM/UAD5JSO3C7g/s72-c/nz.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-404026648974339073</id><published>2009-11-19T19:51:00.000+01:00</published><updated>2009-11-19T19:51:48.879+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='PC'/><title type='text'>Multimediasystem Teil I</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein Laptop auf dem Schoß hat eine Vielzahl an Vorteilen, wenn man sich bemüht, sie zu finden. Abgesehen von Macbooks natürlich. Eine gute Musikqualität gehört in der Regel nicht dazu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Lösung ist schnell zur Hand: Lautsprecher. Das bietet sich vor allem dann an, wenn der Laptop einen festen Stellplatz innehat. Da er aber dafür entwickelt wurde, mobil zu sein, wird die Handhabung schon schwieriger. Soll man die Lautsprecher ebenfalls durch die Gegend tragen? Legt man sich mehrere 3.5mm Klinkenstecker in die Wohnung, um sich überall anstöpseln zu können? Hängt man das Kabel einfach ans Gerät und zieht bei der nächsten Bewegung die dranhängenden Satelliten vom Regal. Die Höhe eines stationären flugfähigen Satelliten dürften nur die wenigsten in ihrem Raum beherbergen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Kabelproblem ist also schnell als Wurzel allen Übels ausgemacht. Blickt man sich auf dem freien Markt nach Funklösungen um, finden sich auch schnell einige Ergebnisse. Funklautsprecher, damit man auf dem Balkon, im Garten, beim Grill oder in der guten Stube gleichermaßen seiner Musik lauschen kann. Was viele Menschen auf dem ersten Blick und MediaMarkt-Mitarbeiter nicht mal auf dem zweiten Blick erkennen: das Problem wird dadurch nicht gelöst. In den meisten Produkten funkt eine zentrale Station die Audiodaten durch die Luft. Damit hängen zwar die Lautsprecher nicht mehr am Rechner, dafür aber jemand anderes. Und der hängt selbstverständlich zusätzlich an der Stromversorgung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Ansatz war aber gut, also verfeinert sich die Suche auf einen Sender, der direkt am Rechner hängend ohne externe Anschlüsse einen stationären Empfänger anspricht. Der kann Strom beziehen, woher er will, und bedient dann die Lautsprecher oder andere technische Gerätschaften. Die Suche danach wird merklich schwieriger, schließlich kann man nicht mehr auf die kompetente Hilfe der schwarz-roten Experten rechnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein den Anforderungen entsprechendes Produkt kann jetzt in der Kellerhöhle betrachtet werden. Der Sender wird über USB angeschlossen, der Audioausgang liefert nicht die zum Senden benötigte Leistung. Der Empfänger bietet für den direkten Anschluss von primitiven Lautsprechern einen 3,5mm Klinkenstecker sowie 2 Cinchausgänge, durch die auch ein beliebiges größeres Audiosystem versorgt werden kann. Mit einer raumausfüllenden Musikanlage wäre dann das Klangerlebnis wieder ein großes Stück bequemer.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-404026648974339073?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/404026648974339073/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/11/multimediasystem-teil-i.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/404026648974339073'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/404026648974339073'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/11/multimediasystem-teil-i.html' title='Multimediasystem Teil I'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-1687787945983745998</id><published>2009-11-15T18:34:00.000+01:00</published><updated>2009-11-15T18:45:53.709+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Vorbild Dr. Lecter</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es mag wie Zufall anmuten, Dr. Lecter auf Zarathustra folgen zu lassen, aber tatsächlich werden die theoretischen Erläuterungen mit einem praktischen Beispiel erweitert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dr. Lecter hat sich seinen Reichtum verdient. Die gekonnte professionelle Ausübung seines Psychiaterberufes lassen ihn in späteren Lebensjahren auf die erforderliche Liquidität zurückgreifen. Diese benötigt er für die ersten 8 Jahre seines bebuchten Lebens freilich nur ansatzweise. Im Gegensatz zu anderen beschriebenen Mitungeheueren erscheint Dr. Lecters frühes Leben geradezu allgemeinmenschlich sympathisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine allumfassende Allgemeinbildung und tiefgründiges Wissen auf zahllosen Spezialgebieten bilden die Grundlage für seine Fähigkeit, jede Frage zu einer ihm bekannten Antwort hinzudrehen. Hinzukommt sein trainiertes Gedächtnis, das keine Kleinigkeit vergisst und für das entsprechende Wissen zwingend notwendig ist. Das Ergebnis zeigt sich in Vorhersagen und zutreffende Analysen, die nicht nur sein Gegenüber sondern auch den Leser verblüffen. Es ist nicht einmal notwendig, dauernd zu betonen, wie ungreifbar seine Leistungen selbst für Experten und andere Psychologen sind. Er ist nicht im menschlichen Maßstab einzuordnen, eben ein Übermensch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu den geistigen Fähigkeiten gesellen sich auch erstaunliche körperliche. Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer lassen sich sicherlich erlernen, beeindrucken aber in der vorliegenden Vereinigung und Präzision. Außerdem sieht man Dr. Lecter niemals trainieren. Das mag Zufall sein, aber er scheint zu jederzeit für Besuche vorbereitet. Auch seine Sinne sind überdurchschnittlich geschärft, allem voran der Geruchssinn. Neben der feinen Nase kommt ihm auch zu Gute, dass er sämtliche Gerüche und Parfüms wie Geruchsproben in seinem Gedächtnispalast abspeichert.  Ähnliches gilt für musikalisches Talent. Der Gedächtnispalast bietet ihm auch die Fähigkeit, körperliche Schmerzen vollkommen auszublenden. Für sein risikoreiches Leben eine sehr wertvolle Gabe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es verwundert immer wieder, dass Dr. Lecter Schwächen besitzt. Er ist bis dahin, obwohl der Großteil seiner Fähigkeiten noch unbekannt ist, auf eine für Menschen nicht mehr zu erreichende Stufe geklettert. Doch die Schwächen sind - wie zu erwarten und glücklich bestätigt - nicht geistiger oder körperlicher Natur, sondern beziehen sich auf erlernbare Fähigkeiten. Nach 8 Jahren erzwungener Bodenständigkeit entwickeln sich Techniken in freier Wildbahn unbeobachtet weiter. Der Umgang mit den eigenen Schwächen erinnert wieder an den bewunderten Dr. Lecter. Er erkennt sie, respektiert sie und findet eine elegante Lösung, etwa die Verwendung einer Armbrust statt Pfeil und Bogens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu guter Letzt ist aber auch das Verhalten Dr. Lecters in der Gesellschaft erwähnenswert. Als Genießer nimmt er große Risiken auf sich, um seinen Willen nach ausgewählten Gütern zu stillen. Dabei folgt er seinen eigenen Regeln, weswegen er hin und wieder mit dem Gesetz in Konflikt gerät. Andere Ermorderungen lassen sich in dem Bedürfnis nach einem freien und ruhigen Leben sehen. Keineswegs ist Dr. Lecter ein blutgieriges Monster, jedenfalls nicht immer. Er kann mit Personen sozial interagieren, allerdings nach eigenen Maßstäben. So klammert er am finalen Festessen explizit das Mitleid aus, nach Zarathustra ein übermenschlicher Zug.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-1687787945983745998?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/1687787945983745998/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/11/vorbild-dr-lecter.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/1687787945983745998'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/1687787945983745998'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/11/vorbild-dr-lecter.html' title='Vorbild Dr. Lecter'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-9131231347049028823</id><published>2009-11-03T19:49:00.003+01:00</published><updated>2009-11-03T19:57:57.381+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschlechterkampf'/><title type='text'>Schokokuchen</title><content type='html'>&lt;ul&gt;&lt;li&gt;4 EL Zucker&lt;/li&gt;&lt;li&gt; 1 Backpulver&lt;/li&gt;&lt;li&gt; 1 Vanillinzucker&lt;/li&gt;&lt;li&gt; Mehl&lt;/li&gt;&lt;li&gt; 4 Eier&lt;/li&gt;&lt;li&gt; 100g Butter&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;200g Schokokuvi&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Butter erweichen, dann mit Eier, Zucker, den kleinen Päckchen und Mehl mixen. Wenn das Ergebnis schon jetzt nicht nach Kuchenteig aussieht und schmeckt, alles wegwerfen und Bier aufmachen. Ansonsten Schokokuvi wie die Butter erweichen und dazugeben und wieder verrühren. Ziel ist eine cremige, dunkelbraune Masse, die sehr lecker schmeckt, wenn man ein wenig nascht und Bauchweh generiert, wenn man beim Naschen nicht aufhört. Disziplin!&lt;br /&gt;Runde Backform (woher auch immer) nehmen und Teig einfüllen. Im Backofen backen, bis man meint, dass es fertig ist. Voilá!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zusatz für Freundinnen der Backkunst: Mixer, Werkzeug und Schüsseln abwaschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Bei mir wurd die Konsistenz nicht so recht wie Kuchen, aber dennoch sehr lecker. Und wieder sind ein paar Zutaten verbraucht.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-9131231347049028823?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/9131231347049028823/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/11/schokokuchen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/9131231347049028823'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/9131231347049028823'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/11/schokokuchen.html' title='Schokokuchen'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-5137847854858289972</id><published>2009-10-31T22:42:00.000+01:00</published><updated>2009-11-03T21:20:47.349+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisebericht'/><title type='text'>München</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Lange Häuser, Tore, Polizei.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Wenn man sich erstmal an das tödliche Risiko, die der Münchener Nahverkehr mit sich bringt, gewöhnt hat, kann man schon München etwas entspannter wahrnehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was man dann an der Oberfläche zu sehen bekommt, gleicht sich auch aus verschiedenen Perspektiven. In den endlos vielen endlos langen Häusern, die zwischen Staatskanzlei und Universität alle erdenklichen Namen besitzen, sitzen einige sympathische kleine Läden zwischen teuren Pflastern. So mag trotz Menschenmengen auch keine heimelige Stimmung aufkommen. München leidet an den Auswirkungen des ermbärmlichen Versuches großstädtischen Gebahrens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die schönsten Ecken findet man schließlich dort, wo nur wenige Münchner und sonstige Menschen den Blick trüben: Im Englischen und Olympischen Garten, wo neben weitläufigen saftigen Wiesen kleine seminatürliche Erhebungen Ausblick auf diesige Betonwelten geben.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-5137847854858289972?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/5137847854858289972/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/10/munchen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/5137847854858289972'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/5137847854858289972'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/10/munchen.html' title='München'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-4413337602628909788</id><published>2009-10-26T17:56:00.003+01:00</published><updated>2009-10-26T18:03:37.489+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Vorbild Zarathustra</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;O Mensch! Gib acht!&lt;br /&gt;Was spricht die Tiefe Mitternacht?&lt;br /&gt;"Ich schlief, ich schlief -&lt;br /&gt;Aus diesem Traum bin ich erwacht: -&lt;br /&gt;Die Welt ist tief,&lt;br /&gt;und tiefer als der Tag gedacht.&lt;br /&gt;Tief ist ihr Weh -&lt;br /&gt;Lust - tiefer noch als Herzeleid:&lt;br /&gt;Weh spricht: Vergeh!&lt;br /&gt;Doch alle Lust will Ewigkeit -&lt;br /&gt;- will tiefe, tiefe Ewigkeit!"&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Friedrich Nietzsche, "Also sprach Zarathustra", 1883-85&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-4413337602628909788?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/4413337602628909788/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/10/vorbild-zarathustra.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/4413337602628909788'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/4413337602628909788'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/10/vorbild-zarathustra.html' title='Vorbild Zarathustra'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-35314063025690004</id><published>2009-09-18T20:53:00.002+02:00</published><updated>2009-09-18T20:58:18.935+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Illusion'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heldentum + Autobiographie'/><title type='text'>Wahlomat II</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der SPON &lt;a href="http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/09/wahlomat.html"&gt;Wahlomat&lt;/a&gt; hat mir schon bei der Zweitstimme weitergeholfen. Nun gibt es auch eine Version für die erste Stimme. 32 Fragen wurden von&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Jochen Jehle (SPD)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Dr. Alexander Reuter (FDP)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Lothar Riebsamen (CDU)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Detlef Schönig (Linke)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Petra Selg (Grüne)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;beantwortet.&lt;br /&gt;Über die eigenen Antworten und dem daraus folgenden Vergleichen mit den Kandidaten lässt sich die Übereinstimmung feststellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier die Endergebnisse (Anzahl an übereinstimmenden Antworten):&lt;br /&gt;&lt;table&gt;&lt;br /&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;1.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Dr. Alexander Reuter&lt;/td&gt;&lt;td&gt;19&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;br /&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;2.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Petra Selg&lt;/td&gt;&lt;td&gt;16&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;br /&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;3.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Detlef Schönig&lt;/td&gt;&lt;td&gt;14&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;br /&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;4.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Jochen Jehle&lt;/td&gt;&lt;td&gt;11&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;br /&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Lothar Riebsamen&lt;/td&gt;&lt;td&gt;11&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;br /&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Damit nehmen sie die selbe Reihenfolge ein, wie die Auswertung des Parteienwahlomaten und deuten auf meine Berechenbarkeit hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auffällig ist die Gemeinsamkeit mit den Kandidaten der FDP und der Grünen in Fragen der Außen- und Familienpolitik, während der Kandidat der Linken die meisten richtigen Antworten in der Innere-Sicherheitspolitik geben konnte. Der SPD Kandidat schaffte wenigstens in der Außenpolitik viele richtige Antworten, während der CDU Kandidat ganz durchfällt. Dafür ist er mit 0 richtigen Antworten in den großen Themenfeldern vertreten (Familienpolitik). Dieses Kunststück meistert der SPD Kandidat in der Sicherheitspolitik, während der Linke es sogar in 2 Kategorien vollbringt (Finanzpolitik und Bildung/Kultur).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch die Wahlomaten und die gegebenen Antworten ermöglichen die Medien eine detaillierte Informationsfindung auch im regionalen Bereich. Mit dazu wächst die Macht, die sie missbrauchen können. Aber wenn man schon SPON nicht mehr trauen kann, wem denn dann?&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-35314063025690004?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/35314063025690004/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/09/wahlomat-ii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/35314063025690004'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/35314063025690004'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/09/wahlomat-ii.html' title='Wahlomat II'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-4854440182002139965</id><published>2009-09-08T17:01:00.004+02:00</published><updated>2009-09-13T12:17:39.180+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Vorbild Alex (6655321)</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mit 15 Jahren hat Alex für die Gesellschaft schon mehr Gutes getan, als manche Menschen in ihrem ganzen Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Liebhaber klassischer Musik und Milchgetränke beschäftigt sich mit Gleichaltrigen und lässt sie nicht auf dumme Gedanken kommen, indem er heldenmütig selbst diese Aufgabe übernimmt. Er schützt sie gegenüber der Gewalt rüpelnder Jugendbanden und der Staatsgewalt, geht energisch gegen nächtliche Ruhestörung vor und engagiert sich als barmherziger Samariter älterer Damen. Da kann man ihm die pubertären Streiche wie Raub, Vergewaltigung, Mord, Vandalismus, Diebstahl, Kinderschändung, Alkoholmißbrauch oder gar Schulschwänzen großzügig nachsehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die der unsrigen recht ähnlichen Gesellschaft erkennt wie so oft nur die negativen Seiten und meint, Alex heilen zu müssen. Dabei töten sie aber auch seinen Trieb zum Guten ab, sein Handeln wird nur durch die Angst vorm Schmerz geleitet. Strafe genug bleibt es jedoch nicht dabei, sondern nutzen jede Möglichkeit zur seelischen und körperlichen Qual. Alex erkennt die Zeichen, stürzt sich konsequenter aus dem Fenster und der Gesellschaft, rüttelt sie damit wach.  Wieder einmal hat er mit vollem Körpereinsatz die Welt verbessert.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-4854440182002139965?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/4854440182002139965/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/09/vorbild-alex-6655321.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/4854440182002139965'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/4854440182002139965'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/09/vorbild-alex-6655321.html' title='Vorbild Alex (6655321)'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-1975045382100807496</id><published>2009-09-04T18:01:00.003+02:00</published><updated>2009-09-08T17:53:58.037+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Illusion'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heldentum + Autobiographie'/><title type='text'>Wahlomat</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wer für die intensive verantwortungsvolle Vorbereitung auf die kommende Bundestagswahl keine Zeit hat, kann sich zum Beispiel mit einem Wahlomaten helfen. Es ersetzt zwar noch kein Durchforsten von Wahlprogrammen, bietet aber schon mal einen groben Überblick.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wahlomat meiner Wahl wird vom allseits bekannten SPON bereitgestellt: &lt;a href="http://wahlomat.spiegel.de/bundestagswahl2009/"&gt;http://wahlomat.spiegel.de/bundestagswahl2009/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;38 Fragen über Gott und die Welt können mit 3 Auswahlmöglichkeiten beantwortet werden, danach lassen sich noch Prioritäten verteilen. Insgesamt sehr einfach zu bedienen, dauert vielleicht 10 Minuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein Ergebnis kann man mit den 24 zur Wahl stehenden Parteien vergleichen und es ist auch ein Vergleich der Parteien untereinander möglich. Da leider nur 8 Parteien gleichzeitig fürs Ranking ausgewählt werden können, braucht es schon einen guten Algorithmus, um schließlich auf ein Gesamtergebnis zu kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ergebnis (entspricht natürlich nicht meinem tatsächlichen Wahlverhalten, aber ich weiß schon mal, wo ich mich intensiver informieren werde):&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.piratenpartei.de/"&gt;Piratenpartei Deutschland&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.fdp-bundespartei.de/fdp/"&gt;Freie Demokratische Partei&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.rrp-bund.de/"&gt;Rentnerinnen und Rentner Partei&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.gleichheit.de/website/"&gt;Partei der sozialen Gleichheit, Sektion der Vierten Internationalen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.gruene.de/"&gt;Bündnis 90/Die Grünen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.mlpd.de/"&gt;Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.rentner-partei.com/index2.html"&gt;Rentner Partei Deutschland&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.die-linke.de/"&gt;Die Linke&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.pbc.de/"&gt;Partei Bibeltreuer Christen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.familien-partei-deutschlands.de/cms/"&gt;Familien-Partei Deutschlands&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Bürgerrechtsbewegung Solidarität&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Sozialdemokratische Partei Deutschlands&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Freie Wähler Deutschland&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Christlich Demokratische Union / Christlich Soziale Union&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Violetten; für spirituelle Politik&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ökologisch-Demokratische Partei&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Deutsche Zentrumspartei - Älteste Partei Deutschlands gegründet 1870&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Deutsche Kommunistische Partei&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Deutsche Volksunion&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Tierschutzpartei - Mensch Umwelt Tierschutz&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Allianz der Mitte&lt;/li&gt;&lt;li&gt;DIE Republikaner&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Nationaldemokratische Partei Deutschlands&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Bayernpartei&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;Nachtrag: 27 Parteien stellen sich zur Wahl. CDU/CSU sind im Wahlomaten gemeinsam vertreten. Es fehlen "Volksabstimmung" und "Christliche Mitte".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-1975045382100807496?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/1975045382100807496/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/09/wahlomat.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/1975045382100807496'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/1975045382100807496'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/09/wahlomat.html' title='Wahlomat'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-8392173734025481943</id><published>2009-08-28T18:10:00.001+02:00</published><updated>2009-08-28T18:10:30.206+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Vorbilder Helen Memel und Herr Meursault</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Allein der Titel verrät schon, dass es auch schlechte Vorbilder geben muss, damit die Guten umso stärker positiv hervorstechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da haben wir zum Einen Helen Memel, offensichtlich weiblich. Ansonsten jedoch strengt sie sich mit vollem Einsatz an, nicht als Vorbildsperson dazustehen. Genau diese Haltung qualifiziert sie aber gerade. Selbstversuche und Unsicherheit in Ihrer Phase der Erwachsenwerdung kann man ihr dabei nicht ernsthaft ankreiden. Die Ausdrucksweise, die in der Öffentlichkeit zu Diskussionen führte, liegt ja schließlich auch in der Verantwortung von Autorin Charlotte Roche. Eine ungewöhnliche Person in einem ungewöhnlichen, weder besonders gutem noch besonders schlechtem Buch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein zweites Exemplar ist Herr Meursault, nicht ganz so offensichtlich, aber doch immerhin naheliegend: ein Franzose. Albert Camus schickt "Den Fremden" auf ein unbedeutendes Leben, dessen er sich bewusst ist und dessen Verlauf er weder steuert noch steuern möchte. Die Gelassenheit und Selbstverständlichkeit, mit der er den Verlauf der Geschichte hinnimmt, zeugt von der Erkenntnis der Unbedeutsamkeit des eigenen und menschlichen Seins. Wenn am Ende ein algerischer Araber sein Leben verliert und Herr Meursault weder seine Lebensweise, Religion und Haltung verleugnet, um seine Verteidigung voranzutreiben, erlangt er für die Konsequenz höchste Anerkennung. Unnötig zu erwähnen, dass er wegen dem menschlichen Unvermögen zur Erkenntnis wahrer Größe hingerichtet wird.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-8392173734025481943?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/8392173734025481943/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/08/vorbilder-helen-memel-und-herr.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8392173734025481943'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8392173734025481943'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/08/vorbilder-helen-memel-und-herr.html' title='Vorbilder Helen Memel und Herr Meursault'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-8796108696834546261</id><published>2009-08-07T20:46:00.001+02:00</published><updated>2009-08-07T20:47:33.775+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Illusion'/><title type='text'>Wie ich eine Lektion fürs Leben lernte.</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es sind drückende 29 Grad, die glühende Sonne färbt den himmelblauen Himmel weißlich. Der letzte Abend für eine lange Zeit. Jedenfalls steht ein Unwetter bevor, aber noch kann man es nicht erahnen. An dem Freitag endet eine lange Woche, die körperlich und psychisch ihre Spuren im Sand hinterließ. Allerdings Strandsand statt Mondsand, das Wochenende wird mit seinem Regen die Spuren hinwegwischen und wie Wogen glätten. Schöne Methapher, recht komplex.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gedanken finden ihren Weg auf krummen Bahnen geradewegs in längst vergangene Zeit. Ikarus kreuzt seine Flug- und Sturzbahn mit dem Lauf der Neuronen und schlägt unglücklich auf Titans Kopf ein, wie der Apfel auf Issak. Auch ein schönes Bild, oder ein Comic, in jedem Falle aber ein Omen. Die ungetroffenen Gehirnteilchen formieren sich zu einem Vorwurf, der mit Konjunktiv, Vergangenheit und Wissen für die Zukunft spielt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die konsequent einsetzende Romantik ist wie jeder Gedanke nur eine biochemische Reaktion. Wissenschaft triumphiert elendig. Schon melden sich die Neuronen wieder zu Wort, über ihre Namensbrüder führt der Weg in die Kleinteilephysik. Dort gelten andere Gesetze als die altbekannten Newtonschen, die sogar die Obstfrucht kannte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kernfrage dreht sich immer ums gleiche ungelöste Problem wie die breiige Katze. Die fällt immer mit den Füßen nach unten, auch sie kennt Newton und weiß sich zu benehmen. Aber sie gehört ja auch nicht zu den ganz kleinen Dingern. Nicht mal die kleinen ihrer Art. Die gleißende Sonne treibt die Neutronen aus den Neuronen, Quanten spucken Elektronen durch die Gegend, Schneewittchen den Apfel. Katze, Riesen, Ikarus, Märchen. Endlich ist der Regelkreis geschlossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, PS: Die gelernte Lektion:&lt;br /&gt;Beim Badputzen zuerst das Fensterbrett abwischen, dann den Fußboden. Nicht andersrum, sonst muss man den Boden doppelt machen. Man könnte dabei verrückt werden. Und das nur wegen der verdammten Schwerkraft.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-8796108696834546261?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/8796108696834546261/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/08/wie-ich-eine-lektion-furs-leben-lernte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8796108696834546261'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8796108696834546261'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/08/wie-ich-eine-lektion-furs-leben-lernte.html' title='Wie ich eine Lektion fürs Leben lernte.'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-4657660585641334488</id><published>2009-08-02T13:33:00.002+02:00</published><updated>2009-08-02T13:37:57.522+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Illusion'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='PC'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Loopback</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Suchbegriffe in Internetsuchmaschinen sagen viel über einen Menschen aus. Mittlerweile ist für schnelle oberflächliche Informationsbeschaffung oder zu speziellen Fachthemen das Internet auch ein sehr geeigneter Weg.&lt;br /&gt;So verwundert es nicht, dass die meisten Suchanfragen des letzten Jahres, die irgendwann auf diesem Blog landen, sich um das Thema "(La)TeX" drehen, auch wenn nur wenige Posts sich dieser Thematik bedienen. (Unwesentlich) Spannender sind dann schon die Fragen zu rubikschen Würfeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchmal finden die Menschen über eine Internetsuchmaschine sogar eine Antwort auf ihre Frage. Wer sich zum Beispiel&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;wie heißt die geliebte von winston smith?&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;fragt, wird mit "Julia" vermutlich die gewünschte Antwort erhalten haben. Vielleicht konnte auch bei anderen Literatursuchen über&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;holden caulfield enten&lt;br /&gt;hitler macheath&lt;br /&gt;"die stechfliege" von voynich&lt;br /&gt;pawel kortschagin&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Hilfreiches oder Beratendes gefunden werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei anderen Fragen scheint zumindest das Ziel des Suchenden eindeutig. Jedoch wird der Blog nicht die Antwort nach&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;rabenkücken bilder&lt;br /&gt;upn aufgabe lösen&lt;br /&gt;was braucht ein fussballspieler alles außer ausdauer?&lt;br /&gt;zusammenfassung: was ist ausdauer /beharrlichkeit&lt;br /&gt;wie bekomme ich eine menschliche ausdauer&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;gegeben haben. Bei einigen Begriffen verwundert es auch, getroffen worden zu sein:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;gitterpodest&lt;br /&gt;angelsatzungen&lt;br /&gt;inhaltsstofftabelle für lebensmittel&lt;br /&gt;selbstfindungsjahr&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch zu diversen Problemen mit Minesweeper&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;was tun, wenn bei minesweeper keine eindeutige lösung möglich ist&lt;br /&gt;spiel minesweeper nicht logisch&lt;br /&gt;bei minesweeper ohne eindeutige lösung immer auf mine&lt;br /&gt;minesweeper zählt falsch&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;wird der Blog keine zufriedenstellende Antwort geben können, ganz im Gegensatz zur Problematik beim Versenden einer Büchersendung. Es ist sehr beruhigend zu wissen, dass auch andere Menschen die gleichen Fragen haben.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;wie heissen die verschlussklammern für büchersendungen&lt;br /&gt;büchersendung zubinden&lt;br /&gt;wie beschriftet mann einen umschlag&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Begriffe der Titelzeile sind auffällig häufig vertreten, die Suchmaschinen scheinen den Blog bei diesen Worten sehr weit oben einzuschätzen. Meist ein schwerer Fehler.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;neugier ist meine inspiration&lt;br /&gt;inspiration ist nicht viel wert ohne transpiration&lt;br /&gt;extreme transpiration nach dem joggen&lt;br /&gt;transpiration musik&lt;br /&gt;trainer jolle&lt;br /&gt;dali inspiration transpiration&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es gibt auch Suchbegriffe, die unkommentiert verwundern bis amüsieren. Hier bleibt nur Spekulation und die Erkenntnis, dass Suchmaschinen und Sucher auch mal weit daneben liegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was sucht jemand&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;irgendwo in bayern&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist die folgende Suche nicht von Anfang an zum Scheitern verurteilt?&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;spielanleitung geschlechterkampf&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch gut:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;wikipädia kartenspiel stiche ansagen&lt;br /&gt;sie werfen steine ins wasser&lt;br /&gt;richtige gesprächseröffnung bei icq&lt;br /&gt;juden haben das meiste geld&lt;br /&gt;gegenteil von weise&lt;br /&gt;verkümmerter instinkt&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Am Ende natürlich noch mein Favorit:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;holenfrauen männer gerne einen runter&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-4657660585641334488?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/4657660585641334488/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/08/loopback.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/4657660585641334488'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/4657660585641334488'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/08/loopback.html' title='Loopback'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-3314782783233614572</id><published>2009-07-29T21:11:00.000+02:00</published><updated>2009-07-29T21:11:17.415+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heldentum + Autobiographie'/><title type='text'>Alkoholalternative III: Wasserski</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der dritte Post einer kleinen Serie. Nach &lt;a href="http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/07/alkoholalternative-i-theater.html"&gt;Theater&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/07/alkoholalternative-ii-golf.html"&gt;Golf&lt;/a&gt; steht diesmal eine etwas sportlichere Aktivität im Vordergrund. Der Seepark in Pfullendorf bietet eine Anlage für Wasserski und Wakeboard oder diverse andere Wassersportgeräte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einer Rettungsweste ausgestattet suche ich ein paar Wasserski. Das Anlegen ist glücklicherweise nicht kompliziert, es gibt weder links noch rechts, sondern nur vorne und hinten. Ich watschele dann nach vorne zur Abschussanlage, bekomme einen Griff in die Hand gedrückt und im Angesicht des heranstürmenden Hakens eine Kürzesteinweisung. Der Haken fässt das Seil, ich werde losgezogen, tunke 2 bis 3 mal ins Wasser, aber lasse nicht los. Erst als mir ein Schuh fehlt, gebe ich den ungleichen Kampf auf, stolz auf die zurückgelegten 20m.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder Anstellen, nächster Versuch. Start gelingt schon besser, aber der nächste Anfängerfehler folgt. Ich ziehe den Griff an den Körper und falle nach hinten. Genau wie alle vor mir, aber ich lache auch diesmal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder Anstellen, nächster Versuch. Start gelingt, Arme mache ich lang. Auf gehts auf die Rundreise auf dem angenehm erfrischenden Wasser. Rampen und Schikanen lasse ich rechts und links liegen, ich bin noch etwas holprig unterwegs. Die Kurve naht, Linkskurve, was wurde mir gesagt? Rechts halten. Kapier ich nicht, zumindest mein Körper versteht nicht, was gemeint ist. Der Haken fährt um die Kurve, die Spannung lässt nach, zieht dann wieder an und mich ins kühle Nass. So langsam fängts an Spaß zu machen, der Sturz war schon recht sehenswert. Nun beginnt das Ärgerliche: der Rückmarsch. Auf blanken Sohlen einmal um den See rum, 2 Wasserski auf den Schultern. Es piekt ein wenig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was danach folgt, ähnelt dem bisherigen Verlauf. Der Start glückt, ich komme unterschiedlich weit, am Ende ein Spaziergang. Am schönsten sind aber immer die Stürze, auf die ich mich schon beim Starten freue, die mal den Nachfolger zum Anhalten zwingen, mal die Skier weit hinter mich oder zu nah an meine Stirn kommen lassen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-3314782783233614572?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/3314782783233614572/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/07/alkoholalternative-iii-wasserski.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/3314782783233614572'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/3314782783233614572'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/07/alkoholalternative-iii-wasserski.html' title='Alkoholalternative III: Wasserski'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-4422135665104238861</id><published>2009-07-25T17:15:00.001+02:00</published><updated>2009-07-25T17:22:22.259+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heldentum + Autobiographie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisebericht'/><title type='text'>Alkoholalternative II: Golf</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_6HBlPFnfkIY/Smsg_AI_lzI/AAAAAAAAAA8/7xoG_VMPiKY/s1600-h/Golf+11.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 240px; height: 254px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_6HBlPFnfkIY/Smsg_AI_lzI/AAAAAAAAAA8/7xoG_VMPiKY/s320/Golf+11.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5362416048056276786" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wer &lt;a href="http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/07/alkoholalternative-i-theater.html"&gt;Theateraufführungen&lt;/a&gt; zu sehr für Vergnügungen des Spießertums hält, dem sei mit Golf eine bodenständige Alternative geboten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Auf dem blaublütigen Rasen der "Christian von Bonin"-Akademie in Weißensberg lässt sich in entspannter Atmosphäre ungestört dem volkstümlichen Sport nachgehen. Beim &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Putten&lt;/span&gt; auf dem millimetergenau gestutzten &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Green&lt;/span&gt; kann ein Jedermann seine Lesekünste verbessern, während das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Chippen&lt;/span&gt; und beim &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wedge&lt;/span&gt; durch Bälleaufsammeln die Rückenmuskulatur schonend stärk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch die Paradisziplin steht dann am Ende an, wenn statt alphabetischen Schlägern die bezifferten &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Eisen&lt;/span&gt; oder gar &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hölzer&lt;/span&gt; sowie eine ganze Menge &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tees&lt;/span&gt; zum Zuge kommen. Mit dem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;6er&lt;/span&gt; erreichen selbst angehende Golfprofis ohne jede Erfahrung den Bereich jenseits der 50er-Marke, vom geistigen Lehrreichtum über die Uhr und Händegeben ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein abschließendes kleines Golfturnier mit 4 Löchern und einem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;PAR&lt;/span&gt; (Professional Average Result) von ungefähr 6 gewinnt das halbstudentische Zweierteam souverän und kann den Siegerpokal mit nach Hause nehmen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-4422135665104238861?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/4422135665104238861/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/07/alkoholalternative-ii-golf.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/4422135665104238861'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/4422135665104238861'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/07/alkoholalternative-ii-golf.html' title='Alkoholalternative II: Golf'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_6HBlPFnfkIY/Smsg_AI_lzI/AAAAAAAAAA8/7xoG_VMPiKY/s72-c/Golf+11.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-1736148659102781113</id><published>2009-07-23T22:42:00.000+02:00</published><updated>2009-07-23T22:42:36.744+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heldentum + Autobiographie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Alkoholalternative I: Theater</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Durch die pflichterfüllende, mehrstündige, arbeitszeitvernichtende Aufklärung über Drogenkonsum, Internetsüchte, Pfarrer und andere Abhängige wurde das ärmliche, zermarterte Hirn vor Kurzem aus seinem tiefen, seligen Rausch gerissen. Statt dem dauernden Trieb und der Erwartung nachzugehen, sich (mathematisch) eins hinter die Binde zu kippen, gibt es ein abwechslungsreiches Alternativprogramm in der folgenden Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Theater:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Theater erscheint auf den ersten Blick als gesundheitsgefährdender als jeglicher Konsum. Man ist nicht in der Lage, selbst das Tempo zu bestimmen, in dem man mit Kultur überschüttet wird, sondern hilflos den Akteuren ausgeliefert. Unberechenbare Spätfolgen fürchtend, findet nur der schon Geschädigte regelmäßig seinen Weg in eins dieser Etablissements.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Premiere von "Der letzte Macht das Licht aus" in Ravensburg fiel hingegen überraschend positiv auf. Der Aufbau in viele lose Szenen nimmt dem Publikum die Sorge, dem Inhalt nicht mehr folgen zu können, wenn man mal eine verschläft. Thema ist die Trennung von Ostdeutschland und Westdeutschland, Einheitsgewinner und -verlierer. Manche Szenen ernst, ja fast verbittert, andere hingegen humorvoll witzig, wiederum welche wenige schwer verständlich oder einzuordnen, andere mit viel gelungener Inspiration versehen,  insgesamt ein zu Recht stark umjubeltes Programm, das pädagogische Studenten aus Weingarten schrieben, regisseurierten und zum Teil mit umwerfenden Talent spielten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erwähnenswert ist noch die Pause in einem derart langen Stück. Hier bietet sich der Gang ins Theaterkaffee an, wo es neben einfachen Bieren auch eine große Auswahl an spirituellen und spirituösen Köstlichkeiten gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-1736148659102781113?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/1736148659102781113/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/07/alkoholalternative-i-theater.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/1736148659102781113'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/1736148659102781113'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/07/alkoholalternative-i-theater.html' title='Alkoholalternative I: Theater'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-3163623378221317615</id><published>2009-07-10T19:24:00.000+02:00</published><updated>2009-07-10T19:24:09.097+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Vorbild Old Benjamin</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Warum sind eigentlich immer diejenigen die Publikumslieblinge, die man als tatsächlichen Gegenüber nicht würde haben wollen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Frage stellt sich mir nicht nur, aber gerade auch wieder bei Old Benjamin. Old Benjamin hat schon viel auf dieser Welt gesehen und wird die meisten seiner Mitbewohner überleben. Dabei verzieht er nie eine Miene, ist wortkarg, lacht nicht. Man kann ihm nichts Schlechtes nachsagen, aber man mag glauben, er würde nicht sein Bestes geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während die bösen Schweine eins nach dem anderen ihren wahren Kern zeigen und dabei nicht vor skrupellosen Taten und Kannibalismus zurück schrecken, hält sich der Weise Old Benjamin zurück. Wenn die Unschuldigen belogen und betrogen werden, die Ehrlichen um Hilfe fragen, Old Benjamin gibt keine Antwort. Wenn einer nach dem anderen den selben Fehler begeht, Old Benjamin schaut tatenlos zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist er überhaupt weise, oder scheint es bloß so, weil er sich stets vornehm zurückhält. Er mischt sich nirgends ein, selbst wenn sein Rat helfen würde. Kurzfristig zumindest. Dennoch überblickt er alles, sieht Ereignisse voraus. Er warnt sogar tatsächlich einmal vor ihnen, aber es grämt ihn nicht, auf taube Ohren zu stoßen. Er fürchtet keine Bedrohung, es lässt sich ihm nichts vorwerfen, so lange man auch sucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ende zeigt sich Old Benjamins Strategie als erfolgreich. Im Gegensatz zu Anführern, Mitläufern, Zweiflern und Widersachern überlebt er selbst die kritischsten Situationen, lange kräftezehrende Jahre und erscheint kein bisschen verändert. Vielleicht doch nur ein Egoist?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-3163623378221317615?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/3163623378221317615/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/07/vorbild-old-benjamin.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/3163623378221317615'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/3163623378221317615'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/07/vorbild-old-benjamin.html' title='Vorbild Old Benjamin'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-7989749406872396971</id><published>2009-06-28T21:35:00.008+02:00</published><updated>2009-07-05T19:32:37.512+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heldentum + Autobiographie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisebericht'/><title type='text'>Sommertag in Verzasca</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich stehe barfuß auf der Plattform, die Zehen an der Kante festgekrallt, die Arme zur Seite ausgestreckt. "Bereit?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laura holt mich morgens um halb10 ab.  Nach stressigen Vorwochen traf am Vortag die Erkenntnis über das Morgen, Nervosität breitete sich aus und ersetzte das Frühstück. Eine Autofahrt durch herrlichen Sonnenschein und langweilige Tunnel, nach 3n-halb Stunden erreichen wir unser Ziel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verzasca liegt 3km von Locarno am Lago Maggiore entfernt. Das letzte Stück der Fahrt führt in eine enger werdende Schlucht, zwischen den Bäumen am Straßenrand erblicken wir den mächtigen Staudamm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis zu unserem Termin ist es noch Zeit, zum Informieren machen wir uns mit zitternden Knien auf den Weg den Staudamm entlang. Ein Blick in die Tiefe macht Schaudern, auf der anderen Seite erscheint der Blick auf den Vogornosee sehr angenehm. Nach Süden erblickt man fotogene schweizer und italienische Berge sowie ein bisschen See, der bei 30° C und Sonnenschein verlockend glitzert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch James Bond "Goldeneye" wurde der Staudamm bekannt, Laura und ich werden nun auf des Agenten Pfad wandeln. Völlig unvorbereitet trifft uns die Bekanntmachung, terminunabhängig gleich zu springen. Bezahlen, unterschreiben, wiegen und das Schlimmste beginnt: warten. Wir bekommen Seile und Gurte umgehängt, müssen eine kleine sportliche Bauchmuskelübung und Einweisung bestehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bange Blicke und zitternde Knie, selbst die dummen Sprüche sind verschwunden. Die Anspannung, schon auf der Fahrt immer stärker werdend, strebt so langsam den Höhepunkt an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laura springt zuerst, meine Gnadenfrist ist nicht unter angenehm zu verbuchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich stehe barfuß auf der Plattform, die Zehen an der Kante festgekrallt, die Arme zur Seite ausgestreckt. Die Plattform ist zwar nur knapp 2 Meter über dem Staudamm, aber 4m neben dran. Ich blicke in 221m tiefes Nichts, einen Meter weiter beginnt das trockene geröllige Flussbett. Die Aufregung ist grenzenlos, das Denken setzt glücklicherweise aus und die Knie haben ihre unkontrollierte Bewegung eingestellt. "Bereit? Drü, Zwei, Eis, ...".&lt;br /&gt;Ich weiß nicht mehr, ob ich nach vorne fiel, ob ich abgesprungen bin, aber irgendwann spüre ich nicht mehr den Boden unter mir, sondern das unbeschreibliche Gefühl des freien Falles.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich falle und falle und falle. Der Staudamm zieht an mir vorbei, der Boden kommt immer schneller näher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von einem sanften Abbremsen zu reden, wäre gelogen, aber es ist weicher als vorgestellt. Es geht aufwärts, scheinbar eine Ewigkeit. Ich drehe mich, sehe mal Staudamm, mal Bergsicht, mal ein markantes Gebäude im Tal, mal ist es kopfüber, mal weiß ich es nicht. Die Orientierung ist vollkommen verloren, unten ist oben, wenn ich nach oben gucke, sehe ich bedrohlich nahe den Grund. Ob ich mir darüber Gedanken mache? Nein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schwinge aus, die erste Wendung war ein handelsüblicher Sprung für sich. Hier unten bemerke ich überraschende Stille. Kein Wind, Plätschern von Wasser am Rand der Talwände. Trotz herrlicher Aussicht erinnere ich mich nach einiger Zeit an die Bauchmuskelübung und frei schwingend krabbel ich an Seil und eigenem Körper entlang, natürlich nicht so elegant wie in der Übung. Ein Kranhaken schwebt zu mir hinab, ich klinke mich ein und genieße die Fahrt aufwärts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Rückfahrt hole ich endlich die Nahrungsaufnahme nach, wir besuchen noch den Pass "San Bernardino", genießen das schöne Wetter und überlassen uns den Glücksgefühlen in den Körpern.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-7989749406872396971?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/7989749406872396971/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/06/sommertag-in-verzasca.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/7989749406872396971'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/7989749406872396971'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/06/sommertag-in-verzasca.html' title='Sommertag in Verzasca'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-3442609027080877100</id><published>2009-06-04T23:07:00.001+02:00</published><updated>2009-08-09T01:41:26.379+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Illusion'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='PC'/><title type='text'>Chinesische Blogblocker</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wer die Nachrichten zum Jubiläum des Tiananmen-Massakers in China in den letzten Tagen verfolgt hat, wird auch mit der Diskussion über Medien- und vor allem Internetzensur in Berührung gekommen sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt möchte auch ich daran teilhaben und meine unbekannten chinesischen Leser aussperren. Da ich keine Informationen oder Erfahrung habe, wie sensibel das dortige System reagiert, werde ich sicherheitshalber aus dem Vollen schöpfen und viele böse Vermutungen anstellen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;China ignoriert die Menschenrechte.&lt;br /&gt;China tötet Blumen und den Regenwald.&lt;br /&gt;China isst Hunde und Katzen.&lt;br /&gt;China hat den Transrapid.&lt;br /&gt;China verfolgt Journalisten und Querdenker.&lt;br /&gt;China zensiert die Medien.&lt;br /&gt;China hat eine Firewall.&lt;br /&gt;China hat die Todesstrafe.&lt;br /&gt;China will Hummer kaufen.&lt;br /&gt;China akzeptiert Taiwan nicht.&lt;br /&gt;China hat Tibet erobert und unterdrückt es immer noch.&lt;br /&gt;China hat die Akupunktur erfunden.&lt;br /&gt;China hat unsaubere Luft und Smog.&lt;br /&gt;China mobbt den Dalai Lama.&lt;br /&gt;China hat den Euro nicht eingeführt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wie bekomme ich eigentlich mit, dass meine Seite geblockt wird? Wer dort einen Mutigen kennt, darf ihm oder ihr gerne meine URL geben.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;!-- begin Websitepulse Test Tools --&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style='width:468px;height:120px;text-align:center;background:transparent;padding:2px'&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src='http://tools.websitepulse.com/forms/tools.468x120.php' name='websitepulse test tools' width='468' height='110' FRAMEBORDER=0 MARGINWIDTH=0 MARGINHEIGHT=0 SCROLLING=no style='margin:0px;'&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Visit &lt;a href='http://www.websitepulse.com/help/tools.php'&gt;WebSitePulse Test Tools page&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style='font:9px sans-serif;margin:0px;padding-bottom:0px;'&gt;Free Website Test tools by &lt;a style='font:9px sans-serif;margin:0px;padding-bottom:0px;' href='http://www.websitepulse.com/'&gt;WebSitePulse&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;!-- end Websitepulse Test Tools --&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-3442609027080877100?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/3442609027080877100/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/06/chinesische-blogblocker.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/3442609027080877100'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/3442609027080877100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/06/chinesische-blogblocker.html' title='Chinesische Blogblocker'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-6602997264211563652</id><published>2009-06-03T13:33:00.000+02:00</published><updated>2009-06-03T13:33:44.382+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Illusion'/><title type='text'>Handeln und Denken</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;Denken gut, Handeln gut.&lt;br /&gt;Denken gut, Handeln böse.&lt;br /&gt;Denken böse, Handeln gut.&lt;br /&gt;Denken böse, Handeln böse.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Diese vier Sätze sind vereinfacht die Möglichkeiten, die jeder Einzelne tagtäglich bei jeder neuen Entscheidung zur Auswahl hat. Allerdings sind diese viel zu ungleich bewertet.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ersteres fällt da noch einfach, erfordert aber viel Aufwand und ist hochgradig langweilig. Denjenigen, denen der gerechte Lohn, als guter Mensch dazustehen, die Nachteile aufwiegt, der darf zufrieden und frohgemut durchs Leben gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch der entgegengesetzte Ansatz ist leicht bewertbar. In für einen Menschen beachtenswerter Ehrlichkeit entspricht das Handeln auch seinem Ziel. Diverse Hollywoodfilme zeigen jedoch, dass das konsequente Einhalten dieses Prinzips nur sehr schwer ist und Unachtsamkeit in jedem Falle zum Sieg des Helden führt. Aber das ist ein anderes Thema.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch nun zu den spannenden Punkten. Ob man sich nun an "Das Gegenteil von gut ist gut gemeint" (Madsen, 'Im Taxi weinen'), an "Der Zweck heiligt die Mittel." oder Stoa hält, die Bewertung wird immer negativ ausfallen. Die Motive mögen noch so positiv sein, es wird nichts helfen. Ein positives Ergebnis kann mögliche eigennützige Hintergrundgedanken nicht aufwiegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle Anstrengungen sind vergebliche Müh', wenn sie nicht anerkannt werden. Und wer möchte, wenn man schon mit "Dududu!!!" bestraft wird, auf den Coolnessfaktor Bösewicht verzichten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-6602997264211563652?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/6602997264211563652/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/06/handeln-und-denken.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6602997264211563652'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6602997264211563652'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/06/handeln-und-denken.html' title='Handeln und Denken'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-2716567651853184432</id><published>2009-05-28T14:55:00.001+02:00</published><updated>2009-05-28T14:56:26.523+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Vorbild Winston Smith</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Welt, in der Winston, Julia und O'Brien leben, ist äußerlich nicht mit der derzeitigen zu vergleichen. Sie alle arbeiten im öffentlichen Dienst, wenn man es denn so nennen kann. Jedenfalls gehören sie zur regierenden Partei, der Ingsoc. Die totalitäre Herrschaft basiert auf Krieg, Unterdrückung, Überwachung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während Winston an den Grundfesten ruckeln will, hat seine geliebte Julia eine praktische Ader. Sie weiß, dass jede Information erlogen ist, und das genügt ihr. Sie macht sich vielmehr Gedanken, wie damit umzugehen. Sie führt sich öffentlich als fanatischer Anhänger auf, um im Kleinen zu revoltieren. Damit wird sie keine Änderung außerhalb ihres eigenen Leben bewirken können, aber eine Horde Julias gäbe mächtige Mitläufer ab. Winston hingegen hat nur die vagen Gefühle, jedoch keinen Plan, wie er in der Praxis erfolgreich kämpfen möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er mausert sich so langsam zu einem Widerständler. Er lässt sich von O'Brien in den dunklen Geheimbund "Brotherhood" aufnehmen, ohne in O'Brien einen Verbündeten zu kennen. Diese Dummheit geht gut, und er wird nicht gleich an Ort und Stelle exekutiert. Doch sein Treiben bleibt nicht unbemerkt, früher oder später verrät ihn sein und Julias geheimer Zufluchtsort, den sie viel zu sorglos nutzten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter Folter bricht dann letztlich doch Winstons spärliches Rückgrat. Er wird einer Gehirnwäsche unterzogen, verliert alle Ziele und Motive, lediglich die Liebe zu Julia kann er vorerst bewahren. Aber auch sein Innerstes gibt er letztlich auf, um sich selbst zu schützen. Ob der Begriff Vorbild geeignet ist, um Winston zu beschreiben, mag dahingestellt bleiben. Immerhin zeigt er eine aus meiner heutigen Sicht menschliche Seite im aus meiner heutigen Sicht unmenschlichen System und glaubt an sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was Winston allerdings nicht kann, O'Brien aber umso besser, ist Doublethink. Doublethink beschreibt die geistige Fähigkeit, sich bewusst zu belügen, Wahrheit in Unwahrheit zu verwandeln und auf anderer Ebene felsenfest daran zu glauben. Es ließe sich vielleicht mit Schizophrenie vergleichen, läuft aber parallel ab. O'Brien vermag zusätzlich, sich Winstons Gedanken (und die anderer) anzueignen, zu simulieren und zu verstehen. Diese Eigenschaften sind nicht Ergebnisse von Krankheit, Verletzung, Unfall, sondern gewollt antrainiert. Im Hier und Heute würde O'Brien sicherlich &lt;a href="http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/05/i-in-der-psychatrie.html"&gt;dort&lt;/a&gt; landen, aber das beweist nur die Ignoranz gegenüber nicht begreifbaren Leistungen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-2716567651853184432?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/2716567651853184432/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/05/vorbild-winston-smith.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/2716567651853184432'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/2716567651853184432'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/05/vorbild-winston-smith.html' title='Vorbild Winston Smith'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-8983574107946112943</id><published>2009-05-21T13:13:00.004+02:00</published><updated>2009-05-21T19:08:23.259+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisebericht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>"Da hängt eine Uhr, sie zeigt noch Mark"</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die gemeinte Uhr hängt in der Oberschwabenhalle in Ravensburg, der Sprecher dieses schönen Satzes heißt Helge und führt sein Programm "Wullewupp Kartoffelsupp!?" vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er hat 6 betagte internationale und bisweilen recht eigentümliche Herren mit im Gepäck, die ihn musikalisch unterstützen und das Programm auf die Minute genau pünktlich einleiten. Dann betritt der Hauptdarsteller die Bühne und unterhält das Publikum sehr lange, mit Verschnaufspause, aber nicht zu lange um den Rückzug zu verpassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Helges Programm ist eine Mischung aus Erzählung und Musik. Er verzichtet, auf Kosten anderer (Berühmter) zu unterhalten. Das fällt gerade im Vergleich zu anderen Unterhaltungskünstlern positiv auf. Er nutzt allgemeines menschliches Verhalten und aktuelle Themen, verarbeitet mit viel Wortwitz, unmöglichen Wortkombinationen und Improvisation. Höhepunkte sind sicher seine Lieder und sein musikalisches Können in Spiel und Tanz. Mit seiner Band spielt er bekannte Lieder unterschiedlicher Stile, mit neuen kurzfristig erdachten Strophen, Soli für jeden Spieler und unerwarteten gymnastischen Einlagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man verlässt die Veranstaltung mit dem Gefühl, nichts verpasst, alles bekommen zu haben, was man erwartet hatte und ist froh, hier gewesen zu sein.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-8983574107946112943?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/8983574107946112943/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/05/da-hangt-eine-uhr-sie-zeigt-noch-mark.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8983574107946112943'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8983574107946112943'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/05/da-hangt-eine-uhr-sie-zeigt-noch-mark.html' title='&quot;Da hängt eine Uhr, sie zeigt noch Mark&quot;'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-6042047069561904841</id><published>2009-05-17T20:37:00.000+02:00</published><updated>2009-05-17T20:37:38.000+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heldentum + Autobiographie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>III Das doppelte Bild</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Behandlungsraum ist hell und relativ zu vielen anderen Praxen leer. Eine monumentaler Schreibtisch fällt dem Mann als erstes ins Auge. An einer Seite steht ein Flachbildschirm darauf. Außer einem geöffneten Schreibblock und einem geschlossenen Kugelschreiber deutet nichts auf eine Benutzung hin. An zwei Seiten des Raumes befinden sich Fenster, hinter denen Bahnhofsgleise keine idyllische Aussicht bieten. Das weitere Mobilar: ein flacher, tiefer Schrank, eine Liege, zwei weiße Stühle, welche sich vom Wartezimmer unterscheiden und dennoch aus der gleichen Kollektion zu stammen scheinen. Es fehlen die üblichen Leinwände mit Körperteilen in 7 Perspektiven, Modelle, technischen Geräte. Das Zimmer wirkt dennoch nicht nackt oder kalt, sondern lässt die Vergleichszimmer aus der Erinnerung überladen erscheinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An der Wand hängen zwei Bilder. Eigentlich ist es nur eins, aber dafür ist es doppelt vorhanden und beide Exemplare hängen direkt nebeneinander. Es ist ein Schwarz-Weiß-Druck mit vielen vielen Köpfen. Die Bilder faszinieren den jungen Menschen. Es ist nicht so sehr der Inhalt oder die Darstellungsform, es ist die Tatsache, dass zweimal das gleiche Bild an der Wand hängt. Automatisch beginnt er, Unterschiede zu suchen, wie bei einem dieser Zeitschriftenrätsel. Es gibt keinen Unterschied, oder er findet keinen. Selbstbewusst tippt er auf Ersteres, es beschäftigt ihn die Frage, warum jemand sich für diese Aufhängung entscheidet. Vielleicht ist es auch nur die psychiatrische Atmosphäre, die in solchen Überlegungen mündet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum ersten Mal, überlegt der Patient sich, was er von diesem Besuch erwartet. Als er die Überweisung erhielt, wurde ihm der Grund nicht mitgeteilt und ein Widerspruch wäre zu anstrengend gewesen. Er ist nicht mehr krank, fühlt sich wunderbar und weiß innerlich, dass auch diesmal nichts gefunden werden würde. Dennoch findet er sich hier wieder, es ist die Neugier, die ihn antrieb. Ein wenig hofft er auch auf eine Erklärung oder Bestätigung seiner respektlosen Vermutungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Arzt betritt das Zimmer, er gehört ohne Zweifel zu diesem Ort.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-6042047069561904841?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/6042047069561904841/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/05/iii-das-doppelte-bild.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6042047069561904841'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6042047069561904841'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/05/iii-das-doppelte-bild.html' title='III Das doppelte Bild'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-8485102227365340151</id><published>2009-05-17T10:36:00.002+02:00</published><updated>2009-05-17T20:37:38.000+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heldentum + Autobiographie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>II Die Wand der Gefühle</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die eine Wand ist bedruckt mit vielen Wörtern in verschieden großen hellgrauen Buchstaben. Die Wörter überlappen sich, sind ungeordnet, die Aufteilung ist strukturlos, aber nicht wild sondern beruhigend. Der Eindruck eines künstlerischen Werkes stellt sich ein. Gefühle, Eigenschaften, Charakterzüge, Ideale sind bunt gemischt, es sind markante Ausdrücke für menschliche Wesenszüge. Hinter jedem einzelnen Wort verbirgt sich eine Unmenge an Vorstellungen und Assoziationen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Tapferkeit". "Haß". "Ordnung". "Bannen". "Schrulligkeit". "Erkennen".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während der Mann die Worte in sich aufnimmt, stellt er fest, dass ein Wort doppelt vorkommt. Ganz unten, von den Stühlen halb verdeckt und klein in der oberen Ecke blickt die "Demut" auf die Wartenden herab und hinauf. Es fallen ihm Fehlende ein. "Neid", "Mitleid", "Gnade", "Gier". Er kann nicht nachvollziehen, warum ihm gerade diese in den Sinn kommen, hält sie aber für passend. Wenn es einen Hintergrund gibt, welche Wörter wo und warum verwendet werden, so erkennt er ihn nicht. Dennoch lässt diese Wand ihn wundern. Im Gegensatz zu dem restlichen Inventar, das auf Neutralität und die Vermeidung von Wahrnehmungsüberfluss, scheint ihm diese Sammlung von Begriffen provokativ. Seine Gedanken sind in viele erdenkliche Richtungen gewandert, abgeschweift, wieder zurückgekehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Liebe" fehlt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-8485102227365340151?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/8485102227365340151/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/05/ii-die-wand-der-gefuhle.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8485102227365340151'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8485102227365340151'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/05/ii-die-wand-der-gefuhle.html' title='II Die Wand der Gefühle'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-8184618910421940074</id><published>2009-05-16T12:51:00.010+02:00</published><updated>2009-05-17T20:37:38.000+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heldentum + Autobiographie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>I In der Psychatrie</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der junge Mann öffnet die klinkenlose spionenthaltende Tür und tritt aufmerksam ein. Er will den bisherigen Eindruck, den er von der Praxis gewonnen hatte, näher bestimmen, auf den Grund gehen. Der Eingangsbereich ist leer und geräumig, Wände und Decke sind in weiß gehalten, der Boden hölzern. Es hängen keine Bilder an den Seiten, nur eine weiße Magnettafeln mit aufgefalteten Faltblättern und Ankündigungen.  In einer Ecke ein knallrot-milchiger Schrank, trotz des Kontrastes unauffällig im Hintergrund. Die Türen zu den angrenzenden Räumen mit Ausnahme eines Behandlungszimmers stehen auf und lassen einen hellen, an Jalousien aufgeweichten Schein herein. Der ganze Raum strahlt eine ruhige Atmosphäre aus, als solle der Gast und Patient nicht mit Eindrücken und Wahrnehmungen überfordert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An einer Seite steht ein kleiner blonder Junge, der mit schielenden Augen die bei ihm hockende Praxismitarbeiterin ansieht und die Funktionsweisen von Lichtschalter und Dimmer vergleicht.  Sie lacht freundlich, hat braune schulterlange Haare, die ihr wirr vom Kopf abstehen. Dennoch ist die Frisur mit viel Aufwand so gewollt. Sie ist von unbestimmbaren Alter, könnte 18 sein oder Mitte dreißig und ausgesprochen attraktiv. Mit klarer Stimme nennt sie den Eintretenden beim Namen, ein wohltuender Klang. Er bemerkt, wie bewusst sie jedes Wort ausspricht und die Sätze formuliert und ordnet sie in die leere Schublade "kompetent, professionell, herzlich" ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das kleine, rechteckige Wartezimmer ist mit weißen Kunststoffstühlen ausgestattet, deren unbequemer Anschein nur von ihrer Häßlichkeit übertroffen wird. Zweifellos teuer und - überraschenderweise - doch ganz angenehm zum Sitzen. In einer Ecke hängt eine große dimmernde Lampe von der Decke. Beistelltische mit Frauen-, Auto-, Finanzzeitschriften sucht man hier vergebens. Statt dessen ein langer, niedriger Tisch mit großen Bildbänden übers Segeln, Landschaft, Pferde. Banalitäten genießen dieserorts kein großes Ansehen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-8184618910421940074?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/8184618910421940074/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/05/i-in-der-psychatrie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8184618910421940074'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8184618910421940074'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/05/i-in-der-psychatrie.html' title='I In der Psychatrie'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-8313712696649396659</id><published>2009-04-26T12:11:00.010+02:00</published><updated>2009-05-02T10:34:07.585+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heldentum + Autobiographie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisebericht'/><title type='text'>House Running: Zwischen Himmel und Hölle</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_6HBlPFnfkIY/SfwArwH2TcI/AAAAAAAAAAU/AcrKtbolVdU/s1600-h/House+Running+Stuttgart+14.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_6HBlPFnfkIY/SfwArwH2TcI/AAAAAAAAAAU/AcrKtbolVdU/s320/House+Running+Stuttgart+14.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5331136810552020418" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Auto nimmt eine lange Kurve auf der Autobahn, erklimmt eine kleine Anhöhe, die Baumreihen lichten sich. Statt der üblichen Industrie- und Wohnanlagen erkenne ich hohe Instituts-, Büro- und Wohngebäude, darunter auch das Hotel Millenium direkt an der Autobahn. Mit einem Mal tauchen all die Symptome auf, die ich schon für die Fahrt erwartet hatte, ja fast vermisst hatte. Zitternde Knie und ärmliche Gliedmaßen, das flaue Gefühl im Magen, Aufregung im Kopf, umherspringende Gedanken. Die Höhe von ungefähr 60m kannte ich schon vorher, aber die Zahl sagt nichts aus.&lt;br /&gt;Dieses Haus laufe ich runter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich stehe unten am Gebäude (die Froschperspektive lässt es nicht kleiner erscheinen), 40m über mir hängt ein Mann in den Seilen und schaut herab. Arme und Beine zucken ein wenig während er sich langsam dem Erdboden nähert. Er sieht leicht verkrampft aus, aber als er ein bisschen dichter kommt, erkenne ich Freude in seinem Gesicht. Unten zieht ein blonder Engel im Jochen-Schweizer-Shirt die Fäden. "Auf solche Schönheit würde ich auch gerne zu laufen", schon wieder die umherirrenden Gedanken, die von der Aufregung und Angst ablenken wollen.&lt;br /&gt;Sie hilft ihm beim Wechsel vom Horizontalen in den aufrechten Gang.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Genug gesehen, ich gehe in die Lobby, und finde an der Anmeldung ein zweites holdes blondes Wesen. Der Tag hat sich schon jetzt gelohnt. Nach den üblichen Formalitäten führt sie mich zum Aufzug, drückt die 17. Es ist der oberste Knopf. Ein freundliches "Viel Spaß" zum vorläufigen Abschied, ich werde sie noch wiedersehen. Mein Tshirt ist mittlerweile durchgeschwitzt. Oben angekommen stehe ich direkt vor einer Fensterwand. Alle vorherigen Höhenmessungen und -schätzungen erweisen sich als Irrglaube. Ich kann die Aussicht kaum genießen, mein Blick geht nur nach unten, wo Spielzeugautos die Autobahn wie auf Schienen entlanggleiten und Playmobilbäume im strahlenden Sonnenschein eine satte, gesunde, grüne Landschaft malen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am Ende des Ganges eine offene Tür, ein Gitterpodest. Zwei weitere junge freundliche Mitarbeiter empfangen mich und legen mir den Gurt an, auch ein paar Handschuhe bekomme ich. Ein bisschen lustiges Erzählen, um von der Angst abzulenken, dann beim Sichern Ruhe und Professionalität. Mit ein paar Handgriffen hänge ich an zwei Seilen, halte eins in den Händen und stehe an der Kante. Nochmals Viel-Spaß-Wünsche und ich darf los.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich befinde mich oben an der Kante, beide Hände am Seil und gucke runter. Unten erkenne ich unter den Zuschauern meine tapferen Begleiter. Die Knie zittern, ich konzentriere mich nur auf mich, die zwei Helfer oben nehme ich nicht mehr wahr. So langsam hab ich genug gewartet, aber wie soll ich starten? Ich lege mich nach vorne in das Seil, spüre mein Gewicht an den Händen. Ganz gemächlich lasse ich nach, ich neige mich nach vorne und es gibt kein zurück mehr. Nach und nach kippe ich weiter, liege waagerecht und auch die Füße fallen nach vorne bzw. nach unten. Ich spanne den Körper an, so liege ich besser. Ein Schritt ist gemacht, dann der zweite. Ich bemühe mich richtige Schritte zu machen, wie am Erdboden... und es geht. Ich gehe.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach ein paar Schritten halte ich an, indem ich das Seil in meinen Händen festhalte. Ich fühle mich vollkommen sicher: der Boden dreht sich überraschenderweise nicht, das Gebäude schwankt nicht, ich bin ganz alleine zwischen Himmel und Erde. Zeit, die Aussicht und das Wetter zu genießen. Ich spüre keinen Wind, die Sonne wärmt und lässt alle Farben stark wirken. Mein Kopf bewegt sich nach links und rechts, ich gucke nach vorne und versuche, die Bilder in mich aufzunehmen. Meine Lage an der Wand verändert sich nicht, und ich brauche mich nicht mehr nur aufs Seil zu konzentrieren.&lt;br /&gt;Es ist wunderschön. Mir und der Sprache fehlen die Worte, diese Augenblicke zu beschreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiter unten wird das Gehen schwieriger, ich werde nicht mehr so stark an die Wand gedrückt und komme bei jedem Schritt weit ab. Ich lasse mich bis zum Ende ab, wo der blonde Engel mich in Empfang nimmt und mir beim senkrechten Stehen hilft. Ich bin unten angekommen, habe es hinter mir gebracht, darf einmalige Eindrücke mein eigen nennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ende vom Lied ist schnell erzählt. Ausziehen und Abgeben der Gurte, in Empfang nehmen von Urkunde und anderen Geschenkchen. Mein Körper ist immer noch in Aufregung, ich weiß nicht, wie ich das eben Erlebte beschreiben kann. "Geil" trifft es ganz gut. Ich danke vielmals meinen entsprechenden Freunden für dieses Erlebnis und den wunderbaren umgebenden Tag.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-8313712696649396659?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/8313712696649396659/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/04/house-running-zwischen-himmel-und-holle.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8313712696649396659'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/8313712696649396659'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/04/house-running-zwischen-himmel-und-holle.html' title='House Running: Zwischen Himmel und Hölle'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_6HBlPFnfkIY/SfwArwH2TcI/AAAAAAAAAAU/AcrKtbolVdU/s72-c/House+Running+Stuttgart+14.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-6290269711779980412</id><published>2009-04-18T16:43:00.003+02:00</published><updated>2009-05-28T14:32:14.020+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Vorbild Macheath</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;London vor vielen Jahren, die Industralisierung entnimmt den Menschen die Steuerung ihres Lebens und auch die Kolonisation macht so langsam keinen Spaß mehr. Zu dieser Zeit sind die Unternehmer noch eng mit ihren Unternehmungen verbunden und ihr Überleben hängt vom dauerhaften Anpassen an neue Gegebenheiten ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Macheath wird dabei zur zentralen Figur, dessen Erfolg die anderen Geschäftsleute letztlich anerkennen müssen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Peachum (Musikinstrumente und Bettlerware) kann sich auf den Krieg mit seinem ungeliebten Schwiegersohn nicht konzentrieren, da er sich mit dem verkorksten Schiffsgeschäft herumplagt.&lt;br /&gt;Coax ist darauf aus, andere zu betrügen. Nicht, dass die anderen Geschäftsleute Betrug ablehnen würden, aber sie versuchen wenigstens, auch zum Teil ehrliche Arbeit zu verrichten. Zu Recht lässt Brecht Coax dann seine gerechte harte Strafe erleiden.&lt;br /&gt;Aaron und Chreston versuchen, den Kampf gegen Macheath mit dessen Methoden aufzunehmen, aber auf diesem Feld sind sie ihm nicht gewachsen.&lt;br /&gt;Die beiden Bankgruppen stehen zu sehr hinter den beiden ursprünglich großen Händlern, sodass sie mit ihnen gegen Macheath untergehen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Aber warum ist Macheath erfolgreich und was kann man von ihm lernen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zum Einen hat er mit den B-Läden ein Geschäftsmodell, dass ihn von viel Arbeit entledigt, die Verantwortung auf die Inhaber überträgt und ihn dennoch sehr beliebt macht. Trotzdem identifiziert er sich persönlich sehr mit seinen Läden und Mitarbeitern. Privat besitzt er wenig, nicht einmal eine vorzeigbare Wohnung.&lt;br /&gt;Ein zweiter Vorteil ist sicherlich seine dunkle Vergangenheit, deren Kontakte ihn immer noch mit wichtigen Informationen und Hilfen versorgen. Durch seine Erfahrungen in der Unterwelt ist er auch in der Lage, den persönlich angegangenen Kampf mit Peachum abzuwehren und kann sich letztendlich durch die Gemeinsamkeiten eine Kooperation erwirken.&lt;br /&gt;Er trennt Privatleben vom Geschäft. Und er nutzt aus, dass seine Konkurrenten diesen Fehler begehen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Er ist flexibel und nicht nachtragend. Die Geschwindigkeit, in der er Verbindungen herstellt und wieder löst, Personen unterstützt und wieder fallen lässt, grenzt an Skrupellosigkeit. Er nutzt schamlos die anderen aus, jedoch nicht, um sie zu schaden, sondern um sein Überleben zu sichern. Zusammenarbeit ist anfangs immer ehrlich gemeint, hinterhältige Pläne ergeben sich erst aus eintreffenden Ereignissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Macheath ist im Dreigroschenroman gerade deswegen so erfolgreich, da er keinem für längere Zeit vertraut und auf Änderungen reagieren kann. Dabei muss er Geschäftsfreunde fallen lassen und sich mit seinen Gegnern verbünden, aber er nimmt diese Wechsel in Kauf, um sein Leben als Geschäftsmann zu sichern. Im Gegensatz zu heutigen Führungspersonen ist auch sein privates Leben und Wohlergehen vom geschäftlichen Erfolg abhängig. Sein Handeln ist daher moralisch als überlebensnotwendig begründet.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-6290269711779980412?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/6290269711779980412/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/04/vorbild-macheath.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6290269711779980412'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6290269711779980412'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/04/vorbild-macheath.html' title='Vorbild Macheath'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-4562324210002746063</id><published>2009-04-15T21:50:00.001+02:00</published><updated>2009-04-15T21:50:11.020+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschlechterkampf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unwissen'/><title type='text'>KFN Forschungsbericht #107: Ein Selbstversuch</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Studie "Jugendliche in Deutschland als Opfer und Täter von Gewalt" erregte vor allem in ihren Ergebnissen zum Rechtsradikalismus Aufsehen. 9 Fragen und ihre Beantwortung im Selbstversuch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die folgenden Sätze werden mit Zahlen 1 (stimmt nicht) bis 7 (stimmt genau) bewertet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;1. Die in Deutschland lebenden Ausländer sollten ihren Lebensstil besser an den Deutschen anpassen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Der erste Satz krankt an dem Wort "besser". Es teilt die Haltung zu dem Satz in zwei Extreme und es lässt keine Differenzierung mehr zu. Dem Beantworter bleibt nach gründlichem Überlegen nur noch die Wahl zwischen 1 und 7. Dabei kann 7 bedeuten, sich für die Einhaltung moralischer Grundsätze auch durch Ausländer einzusetzen, oder die komplette Gleichschaltung zu fordern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich entscheide mich für die 7, wobei ich den Ausländern nicht ihrer kulturellen Identität rauben möchte. Es erscheint mir aber das Zusammenleben vereinfachend, sich in der sprachlichen Verständigung auf einen gemeinsamen Nenner einigen zu können. Außerdem gibt es eine Teilmenge von Menschenrechten, die ich als für ein Zusammenleben als zwingend erforderlich erachte. Dazu zählt unter anderem auch die gelebte Gleichberechtigung der Geschlechter &lt;span style="font-size:78%;"&gt;(diese Aussage bleibt einmalig für diesen Blog)&lt;/span&gt;. Den deutschen nichtmännlichen Ureinwohnern und vielen Zugezogenen kann man in diesem Punkt zumindest ein Bemühen attestieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;2. Man sollte den in Deutschland lebenden Ausländern jede politische Betätigung untersagen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Auch dieser Satz krankt wie der vorhergehende, diesmal an dem Allquantor "jede". Als Auswahlmöglichkeit bleibt nur die vollständige Zustimmung oder die generelle Ablehnung des Satzes übrig, die sich von der Erlaubnis am Wahltag das Haus zu verlassen über einem privilegiertem Wahlrecht nach oben offen erstreckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir persönlich fällt kein Argument ein, warum man politische Tätigkeiten gerade bei Ausländern unterbinden sollte, und habe mich daher noch nicht mit der Frage kritisch auseinandergesetzt. Politik und andere staatlichen Organe beeinflussen das Leben auch der ausländischen Einwohner, die daher ihrerseits zur Einflussnahme berechtigt sein sollten. Zu überlegen wäre, ob und inwiefern man zeitliche Schwellen einführen sollte, aber unabhängig davon bleibt die Bezifferung der Frage eine 1.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;3. Die in Deutschland lebenden Ausländer sollten sich ihre Ehepartner unter ihren eigenen Landsleuten auswählen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Diese Aussage finde ich sehr gelungen, um in der Studie Stimmungen aufzudecken, obwohl oder weil sie emotional beantwortet werden kann. Lediglich die Antwortmöglichkeiten machen die Frage zunichte. Warum sollten denn in Deutschland lebende Ausländer ihre Ehepartner NICHT unter ihren eigenen Landsleuten auswählen dürfen? Antwort 1 als Zwang zur interkulturellen Heirat. Aber es ließe sich auch durchaus anders interpretieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich vertrete den Standpunkt, dass Ehen, die aufgrund von Gefühlen und beiderseitigem Wunsch geschlossen werden, keinerlei Einschränkungen wegen Nationalität, Ethnie, politischer Orientierung, Religion oder Geschlecht erfahren dürfen. Um die Antwort zu beziffern und auch zwischen eigenen Landsleuten Ehen zu billigen: 3.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;4. Die in Deutschland lebenden Ausländer sind eine Bereicherung für die Kultur in Deutschland.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Die Frage unterscheidet sich von den vorhergehenden durch die Richtung. Hier kann eine 7 als eher fremdenfreundlich interpretiert werden. In der Auswertung wird die Frage für ein einfacheres Verständnis negiert. Obwohl dieses groß und breit in einer Fußnote erklärt wird, irritiert es dennoch viele Leser, wie das SPIEGEL-ONLINE Forum erkennen lässt. Schwierigkeiten bereitet das jedoch nur in der Interpretation, da immer 3 und 4 Antworten gruppiert werden und das Verhältnis jetzt getauscht wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pizzerien, Fast-Food-Ketten, Asiaten, Steakhäuser sind viel mehr als nur ein  Teil der gastronomischen Vielfalt, sie sind vielmehr Mittler zwischen kulturellen Unterschieden. Aber die Bereicherung des Lebens bleibt natürlich nicht nur auf die Nahrungsaufnahme beschränkt. Ich entscheide mich für die 7. Nach Negation: 1.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;5. Die meisten Ausländer sind kriminell.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß nicht, wie man zu dieser Aussage eine Meinung haben kann, da sich Kriminalität statistisch erfassen und damit der Satz beweisen oder entkräften lässt. Außerdem verweigert (mal wieder) das "meiste" die Skalierung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von mir gibt's 'ne 1. Obwohl ich mich in keine Statistiken darüber eingelesen habe, erscheint mir ein Anteil von mehr als der Hälfte Kriminelle deutlich zu hoch. Außerdem wäre dieser Punkt nicht in der Umfrage, wenn es wahr wäre. Dann würde eine Bejahung schließlich auf fundiertes Wissen statt auf Feindlichkeit schließen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;6. Wenn Arbeitsplätze knapp werden, sollte man die in Deutschland lebenden Ausländer wieder in ihre Heimat zurückschicken.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Eine positive Stellungnahme zu diesem Satz ist so einleuchtend wie verantwortbar. Als problematischer erweist es sich jedoch, wenn man vorher darüber nachdenkt.&lt;br /&gt;Die Arbeitslosigkeit ist kein Problem, dass durch die Ausländer erschaffen wurde, oder durch sie zu lösen ist. Anzustreben wäre die Beschäftigung aller nach ihren Fähigkeiten und Wünschen, unabhängig von der Herkunft. Solange dieser Zustand noch nicht erreicht ist (ich bin überzeugt, in naher Zukunft wird es soweit sein), gilt es, die Willigen so gut wie möglich (gut=schnell, fachgerecht, ...) unterzubringen. Unwillige stellen dabei natürlich ein Schwierigkeit dar, da sie die gesellschaftlichen Regeln verletzen. Das gilt sowohl für Ureinwohner als auch Hergezogene.  Rücksenden wäre da zwar eine Möglichkeit, löst aber die Ursache nicht und ist nur auf die Zweitgenannten anwendbar. Eine Alternative dazu ist also notwendig. Bezifferte Antwort: 1.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;7. Ich finde es schrecklich, dass Deutsche so viele Verbrechen an den Juden begangen haben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Dieser Satz wird wie 4. für die Endauswertung invertiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom Inhalt weiß ich wenig zu sagen, zu eindeutig scheint mir die Antwort. Da jedoch auch andere Stimmen abgegeben wurden und die Frage hier auftaucht, komme ich nicht umhin, wenigstens ein wenig zu kommentieren. Generell ist das Begehen von Verbrechen schrecklich, sowohl die Tat an sich, als auch in einigen Fällen die Ursache(n) für die Tat. Die Verbrechen aus der Aussage erreichen ihren Schrecken also nicht durch ihre Vielzahl ("viele"), noch durch die "Deutschen" als Täter oder die "Juden" als Opfer. Als Zahl: 1.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;8. Juden haben auf der Welt zu viel Einfluss.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Klare 7. Illegale Atombomben, Menschenrechtsverletzung beim "Krieg" gegen die Palästinenser und andere arabische Staaten, dann die Kriege an sich. Auch wenn die Juden mit Israel einen sehr schweren Stand im Nahen Osten haben, sind sie weltweit das einzige Land, dass sich diese Fülle an Vergehen leisten kann ohne von der Weltgemeinschaft sanktioniert zu werden. Dieselben Vergehen werden bei den anderen vielen Täterstaaten hart bestraft. Als Grund dafür sehe ich den lobenswerten Zusammenhalt der Juden als ein Volk, die mit Israel auch ihr Land haben. Die weltweite Verteilung und ihre Spitzenpositionen nutzen sie geschickt aus, um sich für ihr Volk einzusetzen. In der Wirkung jedoch üben sie jedoch einen so großen Einfluss aus, dass Bremsungen oder Zurechtweisungen unterbleiben. Diese jedoch wären für einen Friedensprozess und das gesellschaftliche Zusammenleben der unterschiedlichen Völker von Vorteil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;9. Durch ihr Verhalten sind die Juden an ihren Verfolgungen nicht ganz unschuldig.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Vor der Beantwortung dieser Frage steht die Überlegung, ob Opfer an den Taten gegen sie eine Verantwortung tragen. Einerseits erscheint es unmoralisch, Opfern, die durch die Tat genug bestraft sind, noch mehr zu belasten, andererseits zeigt die Erfahrung, dass sie durch Provokation, Leichtgläubigkeit, Naivität u.a. nicht zufällig in diese Rolle fielen. Zweifellos darf den Opfern dadurch kein zusätzlicher Schaden entstehen oder die Strafen für die Täter abgeschwächt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun zu den Juden. Meinem detailloses tiefgründiges Wissen über geschichtliche Zusammenhänge nach erfreuten sich die Verfolgungen der Juden schon im Mittelalter großer Beliebtheit, damals vor allem durch Habgier, Raffzahntum und Bankerei begründet. Da ich Fortschrittlichkeit oben nicht aufzähle und es als Grund für Verfolgung zwar den Verfolgern aber mir nicht ausreicht, möchte ich den Mittelalter-Juden frei von Schuld sprechen. Eine weitere, viel aufregendere (Aufregung erzeugende) Verfolgung fand natürlich unter Hitler statt. Die offizielle Begründung ist die Erwähnung nicht wert, ich vermute hier die Fremdheit (die die Juden mit vielen anderen teilten) und den gesellschaftlichen Erfolg. Vor allem Ersteres ist inzwischen erkannt und wird glücklicherweise zumindest in einigen Staaten und Gesellschaften zu überbrücken versucht. Die Akzeptanz erfolgreicher Geschäftsmänner und Banker jedoch wird gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise wieder auf eine harte Probe gestellt.&lt;br /&gt;Allerdings mag noch berücksichtigt werden, dass Opfer sehr oft Opfer bleiben und fortan auch jede Schuld für zukünftiges Unglück von sich weisen. Zumindest in naher Zukunft wird in Deutschland keinerlei Verantwortung neuer Probleme auf die Juden übertragen werden können. Durch einen starken Zentralrat und hohen Druck an medialen und politischen Stellen wird der Verweis auf die Vergangheit jede gerechtfertigte Diskussion von der eigentlichen Argumentation abbringen und beenden. Bewertung: 2.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Auswertung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ich mag bei der einen oder anderen Frage etwas spitzfindig erscheinen, dennoch sollte in einer professionellen Studie mehr auf Eindeutigkeit geachtet werden. Das Ergebnis erscheint mir trotzdem verwertbar, da Spitzfindigkeiten statistisch in der Masse untergehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Antworten der ersten 6 Fragen werden zusammenaddiert und gedurchschnittet, in meinem Fall eine glatte Zweieindrittel. Damit gehöre ich in die Gruppe 1 bis 4.00 und bin mit sofortiger Wirkung auch offiziell "nicht ausländerfeindlich". Das Ergebnis beruhigt mich sehr. Beim Antisemitismus schneide ich mit 3.333 ebenfalls in die erste Gruppe gehörig ab, und bin jetzt "ablehnend" (gegenüber den Aussagen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Quelle: "Jugendliche in Deutschland als Opfer und Täter von Gewalt"; Kriminologisches Institut Niedersachsen e.V; Forschungsbericht #107; Dirk Baier, Christian Pfeiffer, Julia Simonson, Susann Rabold; 2009. &lt;a href="http://www.spiegel.de/pdf/0,5534,20200,00.html"&gt;Link auf Spiegel-Online.&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-4562324210002746063?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/4562324210002746063/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/04/kfn-forschungsbericht-107-ein.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/4562324210002746063'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/4562324210002746063'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/04/kfn-forschungsbericht-107-ein.html' title='KFN Forschungsbericht #107: Ein Selbstversuch'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-211584582848230866</id><published>2009-04-12T12:53:00.008+02:00</published><updated>2009-06-06T15:54:46.978+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Illusion'/><title type='text'>Gottlos glücklich.</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="color: rgb(224, 0, 112);"&gt;Im &lt;/span&gt;&lt;a style="color: rgb(224, 0, 112); text-decoration: underline;" href="http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/04/vorbild-die-stechfliege.html"&gt;vorigen Post&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(224, 0, 112);"&gt; und auch in einem, der bisher als Entwurf noch nicht fertig ist, lasse ich mich darüber aus, wie Personen die Vergangenheit und ihre Gefühle nutzen, um Diskussion zu unterbinden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(224, 0, 16);"&gt;Und heute morgen begegnet mir ausgerechnet ein &lt;/span&gt;&lt;a style="color: rgb(224, 0, 16); text-decoration: underline;" href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,618676,00.html"&gt;Artikel&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(224, 0, 16);"&gt; über den Augsburger Bischof Walter Mixa.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 144, 0);"&gt;Doch es gibt auch Erfreuliches zu berichten. Ich bin auf eine &lt;/span&gt;&lt;a style="color: rgb(255, 144, 0); text-decoration: underline;" href="http://www.buskampagne.de/"&gt;Kampagne&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 144, 0);"&gt; gestoßen, die zwar noch keine Tshirts versenden, aber ich will eins haben und werde daher ihr Wirken regelmäßig verfolgen. Ziel der internationalen tätigen Initiative ist die gesellschaftliche Akzeptanz und Toleranz von Nichtgläubigen (bzw. nicht-an-den-einen-Gott-gläubigen).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genug der Aufregung und des Protestes. Allen ein frohes Osterfest.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-211584582848230866?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/211584582848230866/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/04/gottlos-glucklich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/211584582848230866'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/211584582848230866'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/04/gottlos-glucklich.html' title='Gottlos glücklich.'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-5308639621924773807</id><published>2009-04-11T21:47:00.006+02:00</published><updated>2009-05-28T14:36:45.671+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Vorbild "Die Stechfliege"</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die hier behandelte Hauptperson "Die Stechfliege" einem anderen in diesem Blog beschriebenen Helden als Vorbild (&lt;a href="http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/02/vorbild-holden-caulfield.html"&gt;Holden&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/02/vorbild-pawel-kortschagin.html"&gt;Pawel&lt;/a&gt;?). Die Erwartung ist demzufolge, das die Stechfliege einem Ideal von Mann entspricht. Ideal aus der Sicht eines anderen Mannes, und daher nicht nur gutaussehend, sondern voller Mut, Tugend, Kraft, Kampf, Gerechtigkeitssinn, Ehre, Ehrgeiz usw usf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Lesen dann die herbe Enttäuschung. Die meisten Tugenden erscheinen lediglich aus der in kompliziert zu lesender Sprache Beschreibung der damaligen Zeit. Die Stechfliege ist als junger Mann also noch nichts besonderes, lediglich einer unter vielen, den früher oder später seine revolutionären Ansichten in den Kerker bringen. Als er dann doch ungerechtfertig aus dem gerechtfertigten dunklen Rattenkeller freigelassen wird, treffen ihn unverhoffte Schicksalsschläge: seine Flamme gibt ihm ne Ohrfeige, sein Bruder setzt ihn auf die Straße und sein Beichtvater verliert das Beicht. Die Stechfliege handelt sodann folgerichtig und tut, was jeder an seiner Stelle tun würde. Er fährt als blinder Passagier nach Südamerika.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort angekommen ergeht es ihm nicht gut. Da er nichts gelernt hat, um sich ausreichend Geld zu verdienen, verrichtet er niedere Arbeit, kassiert mehr Prügel als Gehalt, wird zum Krüppel, tritt dann unwillig als Clown auf, bis er dann wieder nach Europa gelangt.&lt;br /&gt;Dank brillantem Geist und hoher diplomatischer Kunst erschreibt er sich einen namentlichen Ruf als Karikaturist und Satiriker, der für ehrliche und spitze Aussagen gefürchtet ist. Als solcher wird er in seiner alten Wirkungsstätte angeheuert und trifft unerkannt auf alte Bekannte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab hier beginnt sein Memmentum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Blockade, die er mit seinem Ehrgefühl begründet, verbietet ihm, sich den dortigen Personen zu erkennen zu geben, ihnen zu vertrauen, ihnen auf ihrer Art zu helfen. Er arbeitet nur auf seine Weise (zugegeben: hilfreich), krepiert wegen Abweisung von Hilfe fast an einer Krankheit, spaltet seine Auftraggeber und spannt sie für seine eigenen Absichten in tödliche Abenteuer ein. Antworten, die er nicht kennt oder nicht geben mag, lässt er durch den Verweis auf seine Vergangenheit im Nichts verlaufen. Hinterhältig füttert er immerhin seine Umgebung so mit Informationen, dass sie seine wahre Identität vermuten oder ahnen können, ohne sie jedoch vollends aufzuklären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich stirbt er, als er bei seinem Kampf gefangen genommen wird und Rettung verweigert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist also der große Held. Körperlich erträgt er viel Leid und Anstrengung, geistig ist er seinen Mitmenschen weit überlegen. Seine Ansicht über Ehre, Vergebung, Gefühl und ähnlichem, (also alles, womit Männer durch ihre panzerähnliche Sensibilität heutzutage täglich zu kämpfen haben) mögen zur Schreibzeit (189irgendwas) noch verständlich gewesen sein, aber die Erkenntnis, keinem damit zu helfen, kommt der Stechfliege nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Was mir persönlich sehr gut an dem Buch gefällt: Christlichen Amtsinhabern werden die logischen Fehler und Widersprüche in ihrer Lehre und Glaubensausübung gnadenlos aufgezeigt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-5308639621924773807?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/5308639621924773807/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/04/vorbild-die-stechfliege.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/5308639621924773807'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/5308639621924773807'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/04/vorbild-die-stechfliege.html' title='Vorbild &quot;Die Stechfliege&quot;'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-7647710920339996703</id><published>2009-04-03T13:55:00.006+02:00</published><updated>2009-04-11T22:15:16.232+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heldentum + Autobiographie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='PC'/><title type='text'>Spieglein Spieglein an der Wand...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_6HBlPFnfkIY/SdX8k2ghWGI/AAAAAAAAAAM/GptL7qOulfA/s1600-h/IMG_3773.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_6HBlPFnfkIY/SdX8k2ghWGI/AAAAAAAAAAM/GptL7qOulfA/s320/IMG_3773.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5320436244845516898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die &lt;a href="http://www.united-domains.de/"&gt;Domain-Weltkarte&lt;/a&gt; bringt nicht nur Wissen unter die Leute. Sie bringt auch die Antwort auf viel wichtigere Fragen ans Licht.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;...wer ist der Schönste im ganzen Land?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Beweisfoto macht es deutlich.&lt;br /&gt;Durch tiefes In-die-Augen-schauen ist es der Karte möglich, selbst ungestellte Fragen von selbigen abzulesen. Die Lösung präsentiert die Karte dann durch eine Veränderung ihrer Darstellung, die nur unter bestimmten Bedingungen, dann aber beinahe plastisch zu erkennen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Die Antwort ist jedoch - wie bei allen weiblichen Wesen - auch bei der Karte (die; -, -n)  vielleicht doch nicht so eindeutig, wie es zunächst scheint.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-7647710920339996703?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/7647710920339996703/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/04/spieglein-spieglein-der-wand.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/7647710920339996703'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/7647710920339996703'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/04/spieglein-spieglein-der-wand.html' title='Spieglein Spieglein an der Wand...'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_6HBlPFnfkIY/SdX8k2ghWGI/AAAAAAAAAAM/GptL7qOulfA/s72-c/IMG_3773.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-5683393636120328608</id><published>2009-04-02T21:14:00.006+02:00</published><updated>2009-05-24T18:27:45.179+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unwissen'/><title type='text'>Postkartenpreise</title><content type='html'>&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Schwarzenberg: 0,50 Euro&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Köln: 0,50 Euro&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Rostock: 1,00 Euro&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wismar: 0,35 Euro&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Bremen: 0,50 Euro&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Friedrichshafen: 0,45 Euro&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Zur eigenen Interpretation.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-5683393636120328608?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/5683393636120328608/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/04/postkartenpreise.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/5683393636120328608'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/5683393636120328608'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/04/postkartenpreise.html' title='Postkartenpreise'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-5052055008078031862</id><published>2009-04-02T21:09:00.001+02:00</published><updated>2009-04-02T21:10:40.320+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unwissen'/><title type='text'>Rauf Runter</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein einfaches Kartenspiel, mir bekannt aus dem Wiki (ein Jugendclub), das durch Gehässigkeit und Unkooperation besticht. Kommerzielle ähnliche Produkte schimpfen sich z.B. "Wizard".&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul style="text-align: justify;"&gt;&lt;li&gt;52-Karten-Standardkartenspiel (u.U auch mit 32-Karten-Skatblatt spielbar)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Schreibblock und Stift&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;ab 4 Spielern, nach oben nur durch Kartenanzahl begrenzt. Besonders freudebereitend bei 6 bis 8 Spielern&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;jugendfrei&lt;/li&gt;&lt;li&gt;rundenbasiert, und daher auch kurzfristig zu beenden&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Das Spiel kennt nur wenige Regeln und kann daher von Kindern und selbstbeschränkten Erwachsenen gespielt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle Spieler bekommen gleich viele Karten, in der ersten Runde starten alle mit einer Karte, dann 2, dann 3 ... und nachdem nicht mehr mehr Karten ausgeteilt werden können, geht's wieder abwärts. Daher auch der Name "Rauf Runter".  Die Spieler versuchen, Stiche durch Legen der höchsten Karte zu bekommen. In jeder Runde werden so Punkte verteilt und am Ende zusammenaddiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Spielzüge&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Bei einem Spielzug legt reihum jeder Spieler eine Karte. Der Spieler mit der höchsten Karte bekommt den Stich, entfernt die Karten und darf mit dem nächsten Zug anfangen. Es gibt daher  pro Runde genauso viele Stiche wie Karten an jede Person verteilt wurden. Die Höhe einer Karte hängt von seinem Wert ab, die von 2 beginnend aufsteigend bis 10, dann Bube, Dame, König, Ass gewertet werden. Jeder Spieler kann bei seinem Zug eine beliebige Karte auswählen, es gibt keine Einschränkung.&lt;br /&gt;Die Farben spielen nur eine untergeordnete Rolle, sie sind erst bei gleichen Werten zu berücksichtigen. Die Reihenfolge ist Karo-Herz-Pik-Kreuz.&lt;br /&gt;Eine Farbe wird vor jeder Runde vor dem Verteilen vom 1. Spieler (links vom Geber) als Trumpffarbe bestimmt. Es kann aber auch keine Farbe gewählt werden, dann läuft die Runde ohne Trumpf. Diese Farbe kann ebenfalls immer geworfen werden, aber jede Trumpfkarte ist höher als jede andere Spielkarte. Innerhalb der Trumpffarbe gilt wieder die bekannte Reihenfolge.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ansagen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ziel einer Runde ist es jedoch nicht, möglichst viele Stiche zu bekommen. Der Reiz liegt viel mehr darin, dass vor jeder Runde nach dem Austeilen jeder Spieler reihum benennt, wie viele Stiche er erwartet. Dieser Wert wird notiert. Dabei darf die Gesamtanzahl an erwarteten Stichen nicht der möglichen Anzahl entsprechen. Der Letzte, d.h. der aktuelle Geber ist bei seiner Wahl möglicherweise empfindlich eingeschränkt. Aber der Vorteil liegt darin, dass immer mindestens ein Spieler verliert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Variante: 1 Karte&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;In der 1. und letzten Runde, also bei nur 1 Karte pro Person darf sich jeder Spieler die Karte nicht angucken, bevor er seine Ansage macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bewertung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Nach jeder Runde wird ausgewertet, ob die Spieler ihre Vorgabe erreicht haben. Hat ein Spieler mehr oder weniger Stiche bekommen als vorausgesagt, wird ihm für jeden fehlenden oder überschüssigen Stich 10 Punkte abgezogen. Bei richtiger Vorhersage bekommt der Spieler 20  und für jeden Stich nochmals 10 Punkte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beispiele:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Vorhersage: 2 Stiche. Erreicht: 2 Stiche. Punkte: 40 (20 + 20)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Vorhersage: 2 Stiche. Erreicht: 1 Stich. Punkte: -10&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Vorhersage: 0 Stiche. Erreicht: 2 Stiche. Punkte: -20&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Danach ist der nächste Spieler mit Austeilen an der Reihe und die nächste Runde beginnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel Freude.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-5052055008078031862?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/5052055008078031862/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/04/rauf-runter.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/5052055008078031862'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/5052055008078031862'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/04/rauf-runter.html' title='Rauf Runter'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-6864042800005772075</id><published>2009-04-02T20:42:00.003+02:00</published><updated>2009-04-02T21:01:32.382+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisebericht'/><title type='text'>Bremen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auch Bremen ist im Vorfeld mit viel Lob über seine Schönheit versehen worden. Doch näher als der Hauptbahnhof, der auf der der Innenstadt abgewandten Seite ebenfalls einen Ausgang besitzt, kann die Stadt nicht begutachtet werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stattdessen Sonnenschein, Cabriofahrt, weitläufige Plätze an grün gesäumter Weser. Ein Badesee, an dem die ersten Beachvolleyballer aus dem Winterschlaf erwachten, versprüht die nötige Abgeschiedenheit, um einen erholsamen Nachmittag zu verbringen, der am Abend bei Grillfleisch und musikalischem lichtversprühenden Biene-Maja-Freund ausklingt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-6864042800005772075?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/6864042800005772075/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/04/bremen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6864042800005772075'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/6864042800005772075'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/04/bremen.html' title='Bremen'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-4691318187465942789</id><published>2009-03-28T18:59:00.002+01:00</published><updated>2009-03-30T11:52:18.525+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisebericht'/><title type='text'>Rostock / Warnemünde</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Rostock ist die bekannt schöne Stadt mit freundlichen Menschen und günstigen Parkplätzen. Das alte Universitätsgebäude ist zentral in der Innenstadt gelegen und versprüht eine trügerische Atmosphäre von Wissen und Bildung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Nähe des Doberaner Platzes tummeln sich zahlreiche Bars und Clubs für unterschiedliche Zielgruppen, die aber auch in sich selbst durch volle Vielfalt bestechen. So zeichnet den "Pirat" eine urige Innenausstattung mit groben Tischen und Bänken und Seeschlachtwandmalerei ebenso aus wie vorverurteilt vorurteilsbehaftete Klientel und basslastige Elektronikmusik. Aber auch die anderen Lokalitäten bieten neue Erfahrungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Morgen dann ein kopfschmerzfreies Erwachen bei herrlichem autofahrerunfreundlichem Sonnenschein. In Warnemünde, dessen Unabhängigkeit zu Rostock sich in den Parkplatzgebühren manifestiert, werden um diese Zeit Yachten und Segelboote ins Wasser geslippt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach kleinen Vorbereitungen an Boot und Mast lässt ein unheimlich norddeutscher Norddeutscher mit seinem Hebekran das Boot den Winterschlaf beenden und ins natürliche Element zurückkehren. Der Vollständigkeit halber wird auch gleich der Mast angesetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonne und Schokomuffins begründen gute Laune und sommerliche Röte in lachenden Gesichtern.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-4691318187465942789?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/4691318187465942789/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/03/rostock-warnemunde.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/4691318187465942789'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/4691318187465942789'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/03/rostock-warnemunde.html' title='Rostock / Warnemünde'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-639396121941704281</id><published>2009-03-26T23:06:00.003+01:00</published><updated>2009-03-28T13:44:24.456+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschlechterkampf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unwissen'/><title type='text'>Happy new year</title><content type='html'>&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;Neben geböllerter Dämonenvertreibung, freundezählendem Geschirrzerschlagen und schadenfreudigen Senfpfannkuchen haben ausgerechnet die Engländer einen Neujahrsbrauch, der wenigstens teilweise nachvollziehbar ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die Inselbewohner bringt der erste Gast traditionell das Glück für das Jahr mit. Symbolisch wird das durch Überreichen von Geld (für diejenigen, denen unerwartet und unvorbereitet diese Ehre zuteil wird), kleinen Geschenken oder Kohle dargestellt. Aber es gibt auch regelbestätigende Ausnahmen. Jahrlanges Unglück ist dem Haushalt beschieden, dessen erster Gast blond, rothaarig oder weiblich ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frohes Neujahr.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-639396121941704281?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/639396121941704281/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/03/happy-new-year.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/639396121941704281'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/639396121941704281'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/03/happy-new-year.html' title='Happy new year'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-3505505778120572396</id><published>2009-03-25T22:43:00.000+01:00</published><updated>2009-03-25T22:45:53.554+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschlechterkampf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisebericht'/><title type='text'>Köln / Leverkusen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Köln, 15:07 Uhr, Wolken, Wind, Tropfen: Die Frisur hält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon bei der Einfahrt schmelzen die hohen Erwartungen an die vermutliche beinahe Weltstadt durch langweilige Plattenbausonnen dahin. Kurz vorm Bahnhof taucht dann am linken Fenster ein geschwärztes, dreckiges, vermutlich sakrales Gebäude im Fenster auf, der sich nach wenigen Sekunden der Weiterfahrt als Hintern des berühmten Wahrzeichens entpuppt. Jetzt war endgültig der Bann wie Eis oder Herz gebrochen, der Erwartungsschnee geschmolzen und zurück blieb graues wetter in einer grauen Stadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch innerhalb des Doms bietet sich unerwarteterweise das gleiche Bild. Beklemmende Dunkelheit, selbst die angestrahlte Goldtruhe kann, soweit man es denn hinter den Reihen vieler Schaulustiger beurteilen kann, keinen strahlenden Glanz verbreiten. Lediglich das Südfenster, das unüblicherweise keine Kreuzigungen oder andere Rituale sondern wahllos angeordnete bunte Quadrate darstellte, lockert die Stimmung auf. Das und die Vorstellung davon, wie traditionelle kirchliche Oberhäupter deswegen noch in ihren Gräbern rotieren werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz Gepäck und wegen Studentenrabatt gilt es, 509 Stufen des Südturmes zu erklimmen. 150m der Sonne näher ändert sich das Farbbild von hellgrau zu dunkelgrau. Wenn überhaupt. Arm an Skyline und auffälligen Gebäuden und Stadtarchiven erstrahlt Köln in einem städtebaulichen Einheitsbrei, in dem Kirchen, Wohnungen, Büros, und Geschäfte unzertrennlich miteinander verschmelzen. Aber auch dem Aufstieg lässt sich etwas positives abgewinnen. Die Begegnung mit 14jährigen keuchenden nikotingewöhnten Moppelchens lässt das eigene Dasein in hellem Glanz erscheinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch Köln ist ja noch viel mehr als der Dom. Köln ist auch der Media-Markt-Entertainer, der zwar des Alphabetes kundig ist, allerdings das Leerzeichen noch nicht einordnen kann. Weibliche Hinweise ablehnend bedankt er sich aber überschwänglich für männliche Unterstützung. Köln ist der preiswerte Bäcker, der für Brot, Tortengebäck, Grobgebäck und Berliner je eine eigene Kasse bereithält. Und zu guter Letzt ist Köln auch die Stadt der Globetrotter-Filiale mit Duschkabinen, Wasserbecken für Boot- und Tachmaterialtests, gebeamten quakenden fliehenden Fröschen, Kletterbrücke, günstigem Cappucino (zu den vorher erworbenen Backwaren) und röhrendenWaldbewohnern nebst Hüttenatmosphäre auf der Damentoilette.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Kölner Stadtteil Leverkusen vermag trotz seinen eigenständigen Nummernschildern keine farblichen Punkte setzen, woran auch das große zukünftige Bayer-Emblem nichts ändern wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem halben Tag und einer Nacht ist derjenige glücklich, der ein Bahnticket in die große weite Welt sein eigen nennt.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-3505505778120572396?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/3505505778120572396/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/03/koln-leverkusen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/3505505778120572396'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/3505505778120572396'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/03/koln-leverkusen.html' title='Köln / Leverkusen'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4436703990953765695.post-1703608348377885518</id><published>2009-03-22T20:47:00.007+01:00</published><updated>2009-06-06T15:55:18.632+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisebericht'/><title type='text'>Schwarzenberg (Bregenzer Wald)</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zum Frühlingsanfang erscheint Schwarzenberg immer noch in weißem Winteroutfit, als eine dortige Hütte mich ein langes Wochenende beherbergte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Hütte war top ausgestattet, Bäder neu renoviert, ein Skilift in erlaufbarer Nähe, der aber eher die anderen 17 Miturlauber interessierte als mich. Wesentlich interessanter empfand ich Speis und Trank. Vor allem letzteres wurde ausgiebig Beachtung gezollt. Dennoch begann der Morgen fit um 7 (sieben!) Uhr morgens (als erster!) und nach Frühstück und Katastrophenbeseitigung konnte die Erholung beginnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sportliche Ertüchtigungslosigkeit, Sonnen auf der Terrasse, ein bisschen Lesen und viel Naschwerkfuttern füllten die körperlichen Reserven auf. Bei strahlendem Sonnenschein begab ich mich zum Postkartenerwerb und -versand ins tiefergelegene Ortszentrum. (Um Nachfragen vorzubeugen: mein Urlaub hat gerade erst begonnen und wird mich noch zu weiteren Orten führen, sodass alle mit einer Postkarte rechnen dürfen. Leider verliert die Post aber auch einmal welche...). Auf dem Weg dorthin wandelte ich auf dem &lt;a href="http://punkte.wordpress.com/2009/03/17/fruhling/"&gt;Eduard-Mörike&lt;/a&gt;-Wanderweg. Dieser überraschte mit hochprozentigen Steigungen, Schneebedeckung und Flaschenhälsen (Stromführzäune zu beiden Seiten mit 1m Abstand, allerdings auf Stiefelhöhe da großteils von Schneemassen bedeckt), Wegweiser waren lediglich die Fußspuren, die ihre Bahn quer übers Feld zogen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein ausgiebiges Spielprogramm förderte die Abendunterhaltung, die zu später Zeit auch feuchtfröhliche Ausmaße annahm. Aber unerwarteterweise behielt die Zivilisation, die wir aus der Heimat mit in die rückständige Zielregion nahmen, die Oberhand und verhinderte Ausfälle jeglicher Art.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben verdienter ausgiebiger Erholung lässt sich auch eine weitere Ausbeute aus übriggebliebenen Konsumgütern erzielen, die mein Fortbestehen bis zur nächsten baldigen Reise sichert:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;13 Aufbackbrötchen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Kochschinken&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Schinken-Lyoner&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Käse&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Krümeltee&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Erdbeermarmelade&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Orangensaft&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4436703990953765695-1703608348377885518?l=jollejollejolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/feeds/1703608348377885518/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/03/schwarzenberg-bregenzer-wald.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/1703608348377885518'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4436703990953765695/posts/default/1703608348377885518'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://jollejollejolle.blogspot.com/2009/03/schwarzenberg-bregenzer-wald.html' title='Schwarzenberg (Bregenzer Wald)'/><author><name>jolle</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry></feed>
